Ende des Arbeitsjahres
Hurra, hurra, das Arbeitsjahr 2005 ist zu Ende!
Pfff, die Luft ist draussen, die letzten Wochen bin ich quasi nur noch in den Seilen gehangen und habe mich dem Schlussgong entgegen gesehnt. Nun ist es also geschafft.
Mein Vorteil ist, dass ich geschäftlich betrachtet keine Bilanz ziehen muss, da ich es irgendwann mal aufgegeben habe, die Firma in der ich arbeite irgendwie verstehen zu wollen. Monster kann man nicht verstehen. Muss man auch nicht. Es ist wie in manch anderen Bereichen des Lebens; man wird bescheiden und konzentriert sich auf die "nahe Umgebung".
Das kleine Flecklein Land, welches man wirklich beeinflussen kann und wo man seinen Teil zum Erfolg (oder auch Misserfolg) beisteuern kann. So gesehen fällt auch der Ausblick ins neue Jahr vorwiegend positiv aus. Vor uns steht ein grosses Projekt, auf welches ich bis Mitte August meinen Fokus legen kann und danach sehen wir weiter. Ich spreche also für die allmonatlichen Überweisungen auf mein Bankkonto meinen Dank aus, schliesse die Bürotüre hinter mir und sage leise "tschüss"...
Habe leider nicht frei zwischen Weihnachten und Neujahr und so bin ich also ins Büro gefahren im Bewusstsein, dass ich in den kommenden Tagen sämtliche Finanzanträge für 2006 erfassen und auf den Bewilligungsweg schicken muss... nicht sehr erbauend diese Perspektive, doch was sein muss, muss halt sein. Glücklicherweise ist es zu dieser Zeit ja sehr ruhig im Büro und so kann man sich ohne Störung solchen trockenen Tätigkeiten widmen.