mehr Grip
Mein TREK 1120 ist original mit leichten und kleinem Profil versehenen Reifen ausgerüstet. Die Bontrager XR2 sind gute Sommerreifen mit geringem Rollwiderstand. Für die nun kommenden Herbst- und Wintermonate wollte ich aber einen griffigeren Pneu, mit grösseren Stollen, der auch im Matsch noch gut funktioniert. Natürlich habe ich mich in verschiedenen Bikeforen schlau gemacht und zum Schluss standen noch der Maxxis Minion DHR und der Bontrager XR4 zur Auswahl. Oben sieht man nun, welcher es geworden ist.
Die Reifen sind heute angekommen und als erstes legte ich sie auf die Waage. Jeder wiegt 1'120 Gramm. Im Vergleich zu den XR2 mit 860 Gramm, wird also mein Bike nun gleich ein halbes Kilo schwerer
. Egal. Mehr Grip ist mir das wert und mehr Gewicht steigert zudem den Trainingseffekt
.
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Am Nachmittag verzog ich mich in die Werkstatt und wechselte die Reifen. Links sieht man die blaue Tubeless-Sauce, die nach 9 Monaten Gebrauch im Vorerreifen übrig geblieben ist. Natürlich musste ich alles zuerst mal sauber putzen und da vertraute ich dem Herstellerhinweis "umweltschonend und biologisch abbaubar". Also habe ich Reifen und Felgen mit Wasser und Geschirrspüler ausgewaschen. Die neuen Reifen habe ich danach auch wieder Tubeless montiert.
Diesmal verwende ich jedoch eine andere Dichtflüssigkeit. Das blaue Zeug war Finish Line Tubeless Tire Sealant. Die Flasche war sowieso leer und weil ich doch einige negative Erfahrungsberichte darüber gelesen habe, wechselte ich nun zu Effetto Mariposa Caffélatex. Während Finish Line mit "hält ein Reifenleben lang" Werbung macht, soll/muss man Latex-basierende Dichtmilch nach etwa 6 Monaten wechseln, da sie auszutrocknen beginnt. Das spielt bei mir keine wirkliche Rolle, da ich spätestens im Frühling die Reifen wieder zurück auf die XR2 wechsle.
Nach der erfolgreichen Montage wollte ich natürlich noch eine kleine Testrunde drehen. Das hat auch den Vorteil, dass sich die neue Dichtmilch gleich gut im Reifen verteilt. Das grobe Profil erzeugt auf Asphalt doch deutlich höhere Abrollgeräusche. Doch für Asphalt sind Stollenreifen ja auch nicht gedacht
. Ich wählte absichtlich eine ziemlich steile und matschige Auffahrt durch den Wald, wo ich früher schon mal Probleme hatte um den nötigen Halt zu finden. Diesmal ging es viel besser. Heute ist wirklich spürbar mehr Grip vorhanden, das Profil beisst sich fest und ich kann den ganzen Anstieg in einem Zug hochfahren. Der erste Eindruck ist also wirklich gut. Ich freue mich deshalb schon auf weitere, kommende Touren. ![]()

Nachdem ich die schwarzen Gepäckträger ans TREK 1120 schraubte fiel mir sofort auf, dass die silbernen Befestigungsschrauben nicht wirklich passen. Besser wären schwarze oder blaue Schrauben. Perfekt wären dementsprechend farbige Titanschrauben. Der einzige Nachteil: Titanschrauben sind ziemlich teuer. Eigentlich unverschämt teuer. Doch das hat natürlich auch seine Gründe. Titan ist sehr zäh und fest, korrodiert nicht und ist vergleichsweise leicht. Das sind wichtige Gründe, weshalb vor allem in der Medizinaltechnik Titanschrauben eingesetzt werden. Diese exklusiven Eigenschaften braucht es an einem Velo nicht. Es ist also reiner Luxus...
Die hintere Kassette ist -wie auch schon die original verbaute- vom schnellsten Gang mit 11 Zähnen bis zum langsamsten Gang mit 46 Zähnen gefächert. Der Unterschied liegt allein in den Abstufungen dazwischen. Die sind bei der neuen Kassette einfach gleichmässiger verteilt. Vereinfacht könnte man sagen, dass im vorher/nachher Vergleich die langsamen Gänge etwas näher beisammen liegen, dafür die schnellen Gänge etwas weiter auseinander.



