Artikel mit Tag: Blabla
Mittwoch, 7. Juni 2006
Dienstag, 6. Juni 2006
erste Anzeichen einer Besserung
War heute wieder bei meinem (aus den Ferien zurückgekehrten) Hausarzt. Das heutige Blutbild wies deutlich bessere Werte auf, als das vom letzten Freitag. Auch wenn ich mich nicht viel besser fühlte, so baute mich der heutige Arztbesuch doch auf. Genau richtig auf das prognostizierte gute Wetter...
. Ich müsse etwas Geduld haben... kein Alkohol trinken, wenig Fett und am besten auch kein Fleisch essen... Bis eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vollständig abgeheilt ist, brauche es drei bis vier Wochen. Zwei Wochen habe ich nun hinter mir und die Blutwerte deuten nun ja auch auf eine Besserung hin. Stimmt mich also positiv. Ob ich ev. noch eine Magenspiegelung über mich ergehen lassen muss oder nicht, ist noch nicht entschieden. Da es sich um ein ernstzunehmendes Krankheitsbild handelt, muss man die Ursache herausfinden (auch wenn ich wieder gesunde).
Was das Radfahren anbelangt, habe ich explizit nachgefragt. Sport stellt kein Risiko dar. Ich muss einfach achtsam sein und berücksichtigen, dass ich einige Medikamente intus habe. Habe mich nun gleich morgen abend für eine Biketour verabredet. Ich nehme mir ernshaft vor, mich nicht zu überanstrengen.
Samstag, 3. Juni 2006
Heute
Heute sind wir wiedereinmal bis 11:00 Uhr im Bett geblieben und erholten uns so etwas von den Kuriositäten der letzten Woche. Nach einem gemütlichen Früstück stellten wir die Einkaufsliste zusammen und beschlossen, wiedereinmal gemeinsam auf Einkaufstournéé zu gehen. Zwar war das Wetter recht ansprechend und durchaus biketauglich, so muss ich doch zugeben, dass mir das anhaltende Bauchweh die Lust auf's radfahren etwas gemindert hat. Ich fühle mich auch nicht wirklich fit. Es kommen ja noch zwei freie Tage.
Heute abend haben wir eine befreundete Familie zu Besuch und es liegt an mir, für die Verpflegung der insgesamt sieben Köpfe zu sorgen. Ich freue mich darauf und wünsche deshalb der weiten Welt da draussen auch "recht schöne Pfingsten!"
Gestern
Gestern abend war nochmals ein Blutuntersuch angesagt. Die Werte verschlechterten sich wieder leicht. Der Arzt meinte, dass dies unmittelbar vor Heilungsprozessen normal sei, doch ich war mir nicht wirklich sicher, ob er mich einfach loswerden wollte, da Pfingsten vor der Türe stand. Er rüstete mich aus mit Blutwerttabellen, Einweisungsbrief für's Spital (sollten die Schmerzen akut zunehmen) und den Befunden von Ultraschall- und CT-Untersuchung... "schönes Wochenende dann..."
Nach ein, zwei Schmerztabletten war ich dann für das Abendprogramm gerüstet. Wir trafen uns mit Freunden in einem italienischen Restaurant und wollten danach ins Kino, um den Film "The Da Vinci Code" zu sehen. Dafür reservierten wir online Tickets des Cinema-Komplexes Pathé in Wallisellen. Der Film war o.k., nicht der Hammer, aber doch o.k.. Der Kinokomplex ist mir etwas zu Instant-mässig. Es ist alles so auf billig gemacht. Wenig Personal, kein Ambiente, überall Abfälle und Popcorn (Reinigung vermutlich 1x am Morgen) mit völlig überteuerten Snackangeboten... na ja, modern halt.
Donnerstag, 1. Juni 2006
vorerst mal Glück gehabt
Der heutige Blutuntersuch zeigte glücklicherweise leicht verbesserte Werte. Mein Ersatzhausarzt wollte mich schon zur Magenspiegelung ins nächste Spital einweisen (das wären schöne Pfingsten geworden...), doch der Spezialist riet ihm, erst noch ein paar Tage zu warten und falls keine weitere Besserung eintritt, könne man weitere Untersuchungen immer noch vornehmen. Ich wurde im Spital mal vorgemerkt, da sich Bauchspeicheldrüsenentzündungen auch sehr schnell verschlechtern können und dann eine rasche Reaktion gefordert ist. Ich hoffe nun mal, dass sich mein Blutbild in den nächsten Tagen weiter verbessert. Ich mache natürlich was ich kann, um einem operativen Eingriff auszuweichen.
Glück habe ich auch insofern, dass es die letzten Tage regnerisch und kalt war... da kam keine grosse Lust auf um Rad zu fahren. Natürlich hätte ich im Mai noch gerne den viertausendsten Kilometer gefahren, doch wirklich wichtig ist das ja auch nicht.
Etwas unglücklich verlief heute die ITIL Prüfung zum "ITIL Practitioner Release and Control". Zwei falsche Antworten zuviel... durchgefallen. Na ja, hätte halt trotz Bauchschmerzen mehr lernen sollen. (Immerhin gehöre ich zur Mehrheit, nur 40% der Teilnehmer haben die Prüfung bestanden). Das macht das Resultat zwar nicht besser, doch es tröstet ein wenig.
Dienstag, 30. Mai 2006
keinen Plan?
In der heutigen Schulung sprachen wir oft darüber, wie wichtig Ziele im Berufsleben sind. Gemeinsame, klar kommunizierte Ziele. Sie dienen als Leitlinie zur Führung, als Grundlage für Prozessmodelle, zur Mitarbeitermotivation; als Sinnstifter.
Soweit so gut.... nun stelle ich jedoch fest, dass ich mir schon länger keine Gedanken mehr über meine beruflichen Ziele gemacht habe... (schuldig!
) Ich beschränke mich darauf, den gestellten Anforderungen zu genügen.... mehr nicht.
Samstag, 20. Mai 2006
Vergangenheitsbewältigung
Wie gestern erwähnt, war ich heute den ganzen Tag als Helfer an einer Trialveranstaltung. Ich traf einige Fahrer, die schon "zu meiner Zeit" aktiv waren und auch heute noch mit ihren Motorrädern in Kiesgruben herumfahren. So wie ich, waren auch andere Ehemalige als Helfer da und man konnte nach der Veranstaltung im Festzelt herrlich in Erinnerungen schwelgen. "Weisst Du noch... damals in Frankreich... oder in der ehemaligen Tschechoslovakei..."
Irgendwie stimmen mich solche Anlässe jeweils etwas nachdenklich (wertfrei). Als ich fünf war, setzte mich mein Vater erstmals auf ein Motorrad, mit knapp 11 bestritt ich den ersten Wettbewerb und bis etwa 28 fuhr ich Jahr für Jahr irgendwelche Trialwettbewerbe. Als ich aufhörte, stellte ich das Motorrad in die Garage und da blieb es dann über 10 Jahre stehen, bis ich es dann verkaufte. Seither hatte ich kein Motorrad mehr und fuhr auch nicht auf der Strasse... es ist wie tot... der Reiz ist einfach weg... es ist sogar so, dass ich kaum mehr verstehen kann, was mir daran so gefallen hat. Deshalb bin ich auch resistent gegen Sätze wie "Komm doch auch wieder! Es macht doch Spass"... Nein. Es ist für mich so weit weg, so unwirklich, als ob es in einem früheren Leben gewesen wäre und so absolut nichts mehr mit mir -wie ich heute bin- zu tun hat. Das ist wirklich ein ganz komisches Gefühl.
Leider hat es lange Zeit geregnet und so war es kein wirklicher Spass, mehrere Stunden draussen zu stehen und als Punktrichter zu fungieren. Die Goretex-Bike-Regenkleider haben zwar funktioniert, dennoch war es recht ungemütlich, da man ganz langsam abkühlte. Nach der Veranstaltung musste ich also zuerst mal zwei Tassen heissen Kaffe und eine Grillwurst zu mir nehmen um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Ausserdem befällt mich nun in der warmen Stube eine bleierne Müdigkeit.... werde wohl heute auch nicht alt...
Mittwoch, 10. Mai 2006
Technologieverdruss - ich werde alt...
Donnerstag, 4. Mai 2006
es sind die kleinen Dinge im Leben...
Ist man jung und wild, erscheint einem ein ruhiges "geregeltes" Leben einfach nur langweilig und kleinkariert. Wird man älter, lernt man die kleinen Dinge des Lebens wert zu schätzen und bringt Ruhe in die Abfolge der Tage, in dem man die früher oft wiederholten Fehler vermeidet und absehbarem Ärger ausweicht.... das macht dann oft den Blick freier und man findet auch mal die Musse etwas länger und genauer hinzusehen oder über etwas tiefer nachzudenken.
Dadurch gelangt man dann eher mal vom Oberflächlichen zum Tiefgründigen (oder man entdeckt, dass eben in den kleinen und einfachen Dingen des Lebens viel Wahrheit steckt). Das ist eine Erkenntnis, die ich immer wieder von Neuem gewinne: Beschränkung auf's Wesentliche ist keine Minderung sondern eine Steigerung der Lebensqualität!
Auch wenn uns die konsumgesteuerte Umwelt dauernd etwas Anderes einzuhämmern versucht, so ist es doch wahr..... und ich schrieb ganz bewusst, dass ich diese Erkenntnis "immer wieder" gewinne.... ich vergesse sie auch "immer wieder".... oder ich lasse mich eben mitreissen von dem dauernden "mehr, besser, grösser, schöner...!"-Wahn, der uns alle umzingelt. Der einem eine permanente Unzufriedenheit einzuimpfen versucht indem unterschwellig vermittelt wird, dass zum Glück noch etwas fehlt... dass der aktuelle Zustand "zu wenig" ist und einem die Zukunft, das Ferne, das neue X oder Y erst wirklich glücklich machen wird.
Erst wenn man mal inne hält, und versucht in sich zu ruhen stellt man fest, wie unwichtig und unwirklich das alles ist. Das Glück beruht nämlich auf dem was wir SIND und nicht auf dem was wir HABEN.... und wir SIND jederzeit... nicht erst in ferner Zukunft, wenn wir irgendwas erreicht haben... wir sind HIER und JETZT.
Freitag, 28. April 2006
schönes Wochenende
Schön, schon wieder ein verlängertes Wochenende. Leider ist der Wetterbericht ziemlich lausig... dabei hätte ich nochmals richtig viel Zeit um täglich eine längere Mountainbiketour zu fahren, denn meine Frau kommt erst am Montagabend aus den Ferien zurück. Mal sehen wie's kommt. Morgen könnte ich z.B. auch einen MTB-Lauf des Swisspowercups ganz in der Nähe besuchen.