Artikel mit Tag: Training
Montag, 25. Dezember 2006
Samstag, 23. Dezember 2006
schöne Wintertour vor dem Festessen
Heute morgen waren wir -wie tausende andere auch- unterwegs um Lebensmittel für die nächsten vier Tage einzukaufen. OOOMMM - ruhig bleiben... lächeln... ![]()
Da fand ich es natürlich Spitze, dass Jürg anrief und fragte, ob ich am Nachmittag mit ihm eine Runde biken komme. Na klar! Glücklicherweise war auch meine Frau damit einverstanden und so legten wir gegen halb zwei Uhr los. Die Sonne schien und wäre es etwas wärmer gewesen, hätte man locker von einem Herbsttag sprechen können. Trockener Boden, knisterndes Laub, wenig ander Leute, einfach herrlich. So konnten wir das Zürcher Unterland gemütlich durchkämmen und uns dabei noch etwas unterhalten. Irgendwann hatten wir aber dann doch so kalte Füsse, dass ein Kaffeehalt angesagt war. Wir wählten die Imbissbude an der Landepiste Nord des Zürcher Flughafens. Ein Stück Kuchen, dazu ein Kaffee oder Punsch. Genau richtig. Zuhause angekommen kurz unter die Dusche hechten, danach das Notebook zücken und diesen Blogeintrag schreiben. In ein paar Minuten kommen Freunde und ein erstes Festessen steht an. Wunderbar. Welch ein Leben wurde mir da beschert. Danke.
Der Tacho sagt: 44 km., 2:32 Std., 870 Hm
Freitag, 22. Dezember 2006
Veloendspurt 2006
Samstag, 2. Dezember 2006
Unterländer Hochnebel
Heute wollte ich mich beim Endjahresapero meines ersten Bikehändlers zeigen. Von da war mein erstes Mountainbike und auch das aktuelle ARROW Sirius habe ich da gekauft. Ausserdem kann man das ideal mit einer Tour über die Lägern-Hochwacht kombinieren und ich war mir eigentlich ziemlich sicher, dass man da über der Nebeldecke die Sonne geniessen kann. Also nichts wie los! Im Aufstieg zur Hochwacht fuhr ich lange in dickstem Nebel, der am Hügelzug richtig festzukleben schien. Es nahm kein Ende und ich musste bald einsehen, dass 856 Meter über Meer nicht reichen würden um über den Nebel zu gelangen. Ganz zuoberst machte ich dieses Foto:
Die Sonne war als milchige Scheibe zu sehen. Es fehlte wirklich nur sehr wenig. Wenn man gerade noch oben blickte, konnte man den blauen Himmel sehen. Es fehlten vielleicht 30-50 Höhenmeter. Schade. Die Singletrails runter waren ziemlich rutschig und ich fuhr deshalb sehr vorsichtig. Eigentlich erhoffte ich mir eine Wurst vom Grill beim Apero, doch heute war eher Kaffee und Kuchen angesagt. Ich konnte mit Rolf und Alain wieder einmal etwas fachsimpeln, was richtig schön war.
Den Rückweg gestaltete ich bewusst einfach. Fast alles Strasse/Radweg. Eigentlich bin ich bloss drei Stunden im Nebel rumgekurvt... Der Tacho sagt: 60 km., 3:06 Std., 920 Hm.
Samstag, 25. November 2006
unglaublich gutes Wetter
Ich musste früh aufstehen um meiner Frau beim Aufbau des Verkaufsstands am heutigen Weihnachtsmarkt zu helfen. Gegen acht Uhr war soweit alles getan und ich konnte gleich noch einkaufen gehen. So um neun Uhr war ich schon wieder zu Hause. Das Wetter war schön, zwar mit Wolken und Wind, aber stabil trocken. Die Temperatur lag bei etwa 8° Grad, 12-14 waren im Maximum angesagt. Bestes Bikewetter also! Ich entschied mich gleich loszufahren und nicht zu warten bis Jürg Zeit hat. Ich habe den ganzen Tag Zeit und will das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Ich sollte mir die ITIL-Hausaufgaben vom Geschäfts-PC nach Hause mailen, damit ich diese morgen noch machen kann. Der Webmailzugang ist wieder einmal aus Sicherheitsgründen blockiert, also muss ich vor Ort, den PC starten und mir das Mail weiterleiten. O.K. ich nehme also den Badge mit und fahre mit dem Bike ins Büro. Ich maile mir die Aufgaben zu und starte dann von dort zu einer Tour. So war der Plan. Nicht eingeplant war, dass ich mit dem Badge zwar ins Gebäude komme, doch die Bürotüre braucht einen eigenen Schlüssel und dieser hängt am Schlüsselbund mit dem Autoschlüssel. Und dieser hängt am Schlüsselbrett zu Hause... das war also wieder einmal Beat-Spezial, viel Aufwand, wenig Ertrag.
Ich entschied mich die Sache zu vergessen und die Altberg Lägern-Hochwacht Tour zu fahren. Das Wetter war wirklich super! 15°Grad hat mein Tacho Maximaltemperatur gespeichert. Und das Ende November, einfach unglaublich. Zwischen Altberg und Hochwacht machte ich an einem Waldrand eine Essenspause und konnte dabei die Sonne richtig geniessen. Es war überhaupt nicht kalt. Auf der Hochwacht machte ich dann dieses Bild:
Die Aussicht war fast schon kitschig. Dunst über den Tälern und dem Zürichsee, im Vordergrund der Altberg-Hügelzug, rechts der Üetliberg, links die Forch. Im Hintergrund der Alpenbogen, welcher teils in dicken Wolken direkt in den Himmel über zu gehen scheint. Bizarre Wolken an einem Spätherbsttag. Und wie immer gilt auch hier: ein Foto ist nur halb so gut, wie die selbst gelebte Realität.
Auf dem Rückweg schaute ich noch kurz am Weihnachtsmarkt vorbei und dann freute ich mich doch langsam auf die warme Dusche. Das war eine echt schöne Tour - an einem echt schönen Tag. Der Tacho sagt: 74 km., 4:15 Std., 1'120 Hm
PS: Die lästigen Geräusche sind weg! Das Reinigen und Fetten des Freilaufs scheint geholfen zu haben.
Sonntag, 19. November 2006
Sonntagstour
Jürg und sein Bruder Gery trafen pünktlich um halb zwölf bei mir ein und wir konnten besprechen, was wir in etwa vorhaben. Es ergeben sich drei Ziele: eine schöne Tour auf den Irchel Hügelzug (weil man da bestimmt in der Sonne und über dem Nebel biken kann), dann runter nach Eglisau (Besuch des Weihnachtsmarkt, an dem meine Frau mitmacht), und maximal 4 Stunden Gesamtzeit.
Weiter: "Sonntagstour"Samstag, 18. November 2006
also doch das Rad!
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Die Geräuschquelle ist also wirklich das hintere Laufrad! Zuerst machte ich eine Probefahrt mit meinem Orginalhinterrad um zu sehen ob das Schmieren des Schaltauges etwas gebracht hat, doch dem war nicht so. Bereits nach der ersten kräftigen Steigung begannen die Geräusche von vorn. Nach 7 Kilometern war ich wieder zu Hause und wechselte das Laufrad. Den Bremszylinder auf die Scheibe ausrichten, den Druck des Reifens auf 2,8 bar erhöhen, fertig. Wieder in den Sattel und los. ... Ruhe ... Ja, es ist eindeutig das Rad. Ich dehnte die zweite Testfahrt auf 22 Kilometer aus und genoss die Stille.
Danach drehte ich noch eine stündige Nöll-Strassentour um die neue Lenkerposition anzutesten. Nicht schlecht. Das macht schon etwas aus. Für's erste gefällts mir mal, doch werde ich den Sattel wohl noch etwas nach hinten schieben. Auf Strasse rollt dieses Fahrrad wirklich super. Der Tacho sagt: 45 km., 2:38 Std., 600 Hm
Samstag, 11. November 2006
Timing ist (fast) alles
Der Wetterbericht kündigte nachmittags Regen an und deshalb fiel das Aufstehen um 07:30 Um auch nicht sonderlich schwer. Nach dem Frühstück warf ich einen Blick auf's Aussenthermometer um die richtige Kleidung wählen zu können... kalte 3° Grad. O.K. Genau das Richtige für die neuen Winterschuhe
. Pünktlich um 09:00 traf ich bei Jürg ein. Heute waren wir wiedereinmal nur zu zweit. Auch gut so, so fahren wir "unser" Tempo und können auch noch etwas tratschen (Ich musste ihm natürlich vom Intense Spider 29 vorschwärmen).
Wir waren uns rasch einig, dass wir die Lägern-Hochwacht anfahren und zusehen, dass wir vor dem Regen wieder zuhause sind. Der Himmel war schon ziemlich bewölkt und man sah in der Ferne bereits deutlich dunklere Wolken aufziehen. Auf unserer Tour sind wir vielen Wanderen begegnet, doch beinahe keinem Biker. Es scheint, dass schon viele ihre Bikes eingemottet haben und im Winter anderen Aktivitäten nachgehen. Nach etwa eineinhalb Fahrstunden waren wir auf der Hochwacht und die Sicht war fast gleich Null. Unten in den Senken so etwas wie Nebel und in höheren Lagen dichte Wolken. Kein wirklicher Grund um Fotos zu schiessen. Kurz eine Banane essen und weiter fahren. Die Singletrails runter nach Regensberg waren trocken und voller Laub, herrlich zu fahren, ein wirklicher Genuss. Als wir so um halb ein Uhr Mittag nach Hause kommen entscheide ich mich, noch kurz bei meinen Eltern vorbei zu fahren um zu sehen wie es ihnen geht. Wir hatten uns viel zu erzählen, aus "kurz" wurde "etwas länger" und draussen begann es zu regnen...
Für die letzten 5 Kilometer musste ich also doch noch die Regenjacke hervorkramen und durch den Regen fahren. Egal. Ist ja nur ein kurzes Stück und zuhause wartet bereits die warme Dusche. Seither regnet es nun und ich war froh, wirklich "nach Wetterbericht" gefahren zu sein. Es war nämlich wiedereinmal ein schöne, lohnende Runde. Übrigens: Die Winterschuhe funktionieren in diesem Temperaturbereich gut. Mit Einlegesohle und normalen Radsocken hatte ich zwar keine wohlig warmen Füsse aber auch nicht wirklich kalte. Mal sehen, wie es dann bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aussieht. Der Tacho sagt: 59 km., 3:03 Std., 870 Hm
Sonntag, 5. November 2006
100'000 Höhenmeter
Samstag, 4. November 2006
waldwegradeln
Nach den morgendlichen Haushaltarbeiten hatte ich mittags Zeit um das schöne Wetter noch etwas geniessen. Und wie nicht anders zu erwarten, nutzte ich die Gelegenheit für eine Runde mit dem Bike. Das Wetter war wirklich sehr schön, wenn auch mit etwa 6°Grad recht kalt. Deshalb besuchte ich einen Bikeshop um mir Winterbikeschuhe anzusehen. Der Händler bestellt nun einen Gaerne Polar in meiner Grösse, damit ich den mal anprobieren kann. Ich will diesen Winter nicht mehr so an die Füsse frieren, wie letzten.
Danach machte ich einen kurzen Abstecker zu Remy, der via Internet ein ARROW Sirius MTB in blau ersteigert hat. Da ich ihm den Link zu der Auktion zugemailt hatte, wollte ich nun das Bike mal sehen. Er war auch auch wirklich zuhause und so konnte ich einen Augenschein nehmen und muss zugenben, dass ich beeindruckt bin. Das Bike ist wirklich Spitze! Zwar 4jährig, doch neu und ungefahren. Komplett XTR Komponenten, Magura Scheibenbremsen und Mavic Crossmax Systemlaufräder mit Schlauchlosreifen. Und das für 2'000 Franken. Ein wirklich guter Kauf. Schön.
Danach streifte ich noch etwas durch die Wälder. Ich fuhr langsam, sehr langsam und genoss die Stimmung. Mittlerweile liegt viel Laub und die Singletrails sind zeitweise kaum zu erkennen. Nun riecht der Wald ganz speziell. Man sieht nur ganz selten andere Menschen. Das mag ich so sehr: Das gleichmässige kurbeln, mittlerer Puls durchflutet mich, ich atme gleichmässig, beobachte die Umgebung, die Aussicht, die Bäume, den Waldboden, die Schatten, die die Sonne durch den Wald wirft. Und es ist ruhig, ich habe Zeit, ich brauche mit niemandem zu reden und bin in Gedanken frei. Ja, so dahin cruisen hat für mich etwas meditatives. Der Tacho sagt: 47km, 2:33 Std., 720 Hm.