Freitag, 27. November 2009
Donnerstag, 26. November 2009
Lerntag
Nun gönne ich mir aber den Feierabend und schaue am Fernseher wohl noch die Tennispartie zwischen Roger Federer und Juan Manuel Del Potro an. Sie spielen heute das letzte Gruppenspiel des ATP-Masters in London. Eine Art Revanche für das US Open, wo Federer gegen Del Potro mit 3:2 Sätzen verlor. Das wird bestimmt ein spannendes Spiel.
Dienstag, 24. November 2009
Vollgas = 184
Heute morgen packte ich den Pulsgurt und den HAC4-Pulsmesser ein, damit ich abends die Squasheinheit aufzeichnen konnte. Ich wollte wieder einmal meinen Maximalpuls bestimmen und dafür eignet sich Squash wunderbar. Da kann ich mich voll reinhängen und um jeden Ball laufen. Das fordert meinen Organismus extrem. Nach einem Squashabend bin ich völlig durchgeschwitzt und erschöpft. Das lässt sich nun gut anhand der Pulskurve nachvollziehen.
Die gelbe Markierung in der Grafik zeigt meinen roten Bereich
, von 160 bis 180 Herzschlägen pro Minute. Zu Beginn spielen wir uns etwas warm und punkten dann die erste Partie. Mein Puls ist in einem Spiel von ca. 12 Minuten an die 10 Minuten über 160, also im roten Bereich. Das ist schon heftig. Ich erreiche dabei einen Maximalpuls von 178 Schlägen. Es folgt eine ca. 17 minütige Spielpause, bevor dann vier Partien fast unmittelbar hintereinander gespielt werden. Während 43 Minuten liegt mein Puls immer über 140 Schlägen pro Minute. Das ist alles im anaeroben Bereich, es mangelt an Sauerstoff und Laktat wird freigesetzt, mein Körper läuft auf Hochtouren. Ich gebe Vollgas! Vor Urzeiten wäre ich wohl auf der Flucht vor einem Bären gewesen. ![]()
Der Pulsmesser zeichnet einen Maximalpuls von 184 Schägen pro Minute auf. Etwa eine Minute lang halte ich Puls 182, insgesamt werden fast 3 Minuten mit Puls über 180 aufgezeichnet. Das finde ich doch recht beachtlich. Gemäss Billig-Faustformel: 220 minus Alter läge mein Maximalpuls noch bei 174 Schlägen. 10 Schläge mehr ist doch ein ziemlicher Unterschied.
Ich habe gleich mal meinen Blog nach Maximalpuls durchsucht und fand zwei Einträge. Am 25 März 2009 dachte ich, dass mein Maximalpuls bei 172 liegt, während ich am 3. Januar 2006 auch schon 184 gemessen habe. Hmmm.... wohl alles etwas eine Spielerei. Wirklichen Aufschluss würde wohl doch nur eine medizinische Leistungsdiagnostik geben.... wie auch immer. Ich scheine noch gesund und leistungsfähig zu sein, was doch auch schon eine schöne Erkenntnis ist. ![]()
Montag, 23. November 2009
Themenwechsel
Bis zum letzten Freitag war ich doch sehr auf die Präsentation unserer Vitaltrainer Diplomarbeit fixiert. Mit dem erreichten Resultat bin ich sehr zufrieden und ich bin froh, dass dieses Thema nun erfolgreich abgeschlossen ist.
Nun türmen sich auf meinem Pult die Unterlagen zum Fach Ernährung. Am kommenden Freitag gilt es für mich eine 30-40 minütige Ernährungsprüfung zu bestehen. Man erhält ein Fallbeispiel zugelost und soll dann in einem Informationsgespräch mit dem Kunden Ernährungsfragen klären und Tipps zum speziellen Fall geben. Eine Lehrperson spielt den Kunden und eine zweite Lehrperson verfolgt und bewertet das Gespräch. Das wird noch anspruchsvoll.
Man darf an Unterlagen mitnehmen was man will, doch man hat nur wenig Zeit um die richtigen, fallgerechten Blätter und Hilfsmittel zu finden und zu präsentieren. Ich habe nun zwei dicke Ordner voller geballtem Wissen zusammengestellt und denke eigentlich, dass ich damit in den Kampf ziehen will
. Nur, ich muss mich wirklich gut organisieren, damit ich mich dann unter Druck nicht in den Bergen von Papier verliere. Deshalb nehme ich mir vor, dass ich direkt nach Erhalt der Aufgabe die zwei Ordner durchgehe und die relevanten Unterlagen herausnehme. Dann schliesse ich die Ordner und lege sie zur Seite. Erst dann, und mit den richtigen Unterlagen in der Hand, beginne ich das Gespräch mit dem Kunden. Ich lasse diesen lieber zwei, drei Minuten warten bis ich mich vorbereitet habe, als dass ich dann nervös in den Ordnern hin und her blättere.
In den nächsten Tagen muss ich den Stoff nochmals auffrischen und durchgehen und dann sollte auch diese Prüfung funktionieren. Es heisst also weiter: Dran bleiben!
Samstag, 21. November 2009
Gabeltausch
Als dann auf www.twentyniner.ch Christoph eine günstige 29er Federgabel suchte, bot ich ihm meine Rock Shox Reba im Tausch mit einer Salsa-Starrgabel an. Ich wusste ja, dass er solche Gabeln an Bikes von ihm verbaut hat. Ein, zwei Beiträge später war der Handel perfekt und so vereinbarten wir ein Treffen.
Ich fuhr heute gegen Mittag also mit dem Kish Titan Hardtail nach Zürich zu Chrisophs Bikegeschäft Flamme rouge. Unter der Nebeldecke war es noch ziemlich kühl und feucht. Ich freute mich, wieder einmal mit dem Kish ein paar Strassenkilometer zu fahren. Ich liebe den leisen Lauf der Big Apple Strassenreifen. Man kann ganz gleichmässig treten und dabei geräuschlos über den Asphalt schweben... ein gutes Gefühl.
Bei Christoph war dann einiges los. Ich traf da ein paar Internet-Forumsbekanntschaften und es war gleich gute Stimmung. Wir hatten uns viel zu erzählen und was gibt es denn Besseres, als etwas an Bikes herum zu schrauben und dabei über Teile und Rahmen zu philosophieren? Schön. Ich baute die Federgabel aus dem Kish und Christoph baute mein Objekt der Begierde aus einem seiner vielen Bikes. Dann die neue Gabel einbauen, Bremse montieren und eine kleine Testrunde. Super! Das gefällt mir sehr gut. Das Kish wirkt dadurch noch eine Spur aufgeräumter. Ein echter Hingucker! ![]()
Das neue Fahrverhalten konnte ich auf dem Heimweg dann gleich ausprobieren. Schnörkellos, ehrlich, direkt. Ja, das macht Spass! Nun dämpfen am Kish nur noch die Reifen, ansonsten ist es starr, leicht und schnell. Sehr schön. Zuhause machte ich dann noch schnell zwei Fotos. Doch, mir gefällt das Bike auch in dieser Strassenversion. Der Tacho sagt: 54 km., 2:40 Std., 550 Hm.
Dienstag, 17. November 2009
local warming?

Derzeit ist es bei uns aussergewöhnlich warm für Mitte November und der obenstehende Wetterbericht prophezeit auch für die nächsten Tage weiterhin Temperaturen über 10° Grad plus. Mir soll es recht sein, denn frieren können wir diesen Winter bestimmt noch genug.
Heute vor zwei Jahren sah das ganz anders aus...Sonntag, 15. November 2009
draussen grau
Heute waren wir nur kurz draussen. Das Wetter war meist regnerisch und grau. Zwar nicht wirklich kalt aber doch eher zum drinnen bleiben.
An Sonntagen wie diesen kann es dann schon einmal vorkommen, dass ich ein paar Stunden mit Google Earth durch die Welt reise/träume. Heute inspizierte ich zuerst norwegische Fjorde und dachte schon an eine Bikereise im hohen Norden, bis es mich dann doch wieder gen Süden, in Richtung Italien gezogen hat. Mit dem Bike von Mailand bis nach Rom, alles auf dem Rücken des Apennins. Das wäre doch mal eine schöne Tour. Und schon taucht man wieder in neue Gegenden ein. Ich mag Google Earth wirklich sehr. Man kann rasch ein paar Eindrücke gewinnen, Fotos der Umgebung anschauen und: es ist immer schönes Wetter! ![]()
Samstag, 14. November 2009
Samstagstrainingstour
![]()
So motiviert, dass ich wieder einmal ein paar Fotos mehr als üblich geschossen habe. Mit blauem Himmel und satten Farben, sieht alles einfach viel besser aus. Hier zum Beispiel ein Vergleich, wie man von dieser Fussgängerbrücke runter auf die Strasse fahren oder springen kann. Beides geht. ![]()
![]()
Und gleich nochmals zwei Bilder, von fast der selben Stelle. Das ist ein wirklich steiler Abhang und gerade wenn der Boden nass ist, braucht man schon ein bisschen Mut um da runter zu fahren.
Meine eigene Leistung war heute nicht so berauschend. Ich fühlte mich eher pampig und wenig leistungsbereit. An der einzig längeren Steigung des Tages wurde ich kräftig abgehängt. Dies einerseits, weil sich meine Bikefreunde ziemlich anstrengten und ich auf der Gegenseite lieber runter schaltete und es auf die gemütliche Art anging. Ja, irgendwie war ich im Kopf nicht bereit um zu leiden und deshalb kontollierte ich die Belastung und fuhr einfach mein Sparflammentempo. Das ging auch und eine schöne Tour war es allemal. Der Tacho sagt: 35 km., 2:45 Std., 860 Hm.
Montag, 9. November 2009
neue INTENSE 29er Prototypen
Der Inhaber von INTENSE Cycles, Jeff Steber spielt etwas mit 29ern rum... Weil INTENSE hauptsächlich Downhillbikes baut und weil der gute Jeff Steber nun Freude an 29er-Bikes gefunden hat, hat er die beiden Dinge mal so richtig kombiniert.
Das ist als erster Prototyp nun herausgekommen. Die Bezeichnung: 2951. Es ist ein mittegrosser Rahmen mit knapp 600mm Oberrohrlänge. Durch die grossen Räder wirkt das Bike kleiner als es ist. Die Spezialfedergabel von Manitou bietet 178mm Federweg, die hintere Federung ist verstellbar von 190mm bis 203mm! Unglaubliche Zahlen, ein unglaubliches Bike, das nach schnellen Strecken und weiten Sprüngen schreit.
Ob so etwas wirklich einmal bei Weltcuprennen eingesetzt wird, weiss man noch nicht. Wenn schon, dann wäre dies so quasi der letzte Beweis dafür, das bigger wirklich better ist. Der 29er-Geschichte würde das aber bestimmt grossen Auftrieb geben. Man darf gespannt sein. Für weitere Informationen geht es hier zum Thread auf mtbr.com
Eher nach meinem Geschmack ist dieser Prototyp:
Das neue Tracer 29 welches so quasi das Nachfolgebike für das Spider 29 sein soll. Etwas mehr in Richtung Tour und All-Mountain und etwas weniger Cross Country und race orientiert. Vorne 140mm und hinten zwischen 127 und 140mm Federweg. Ja, das würde mir (in einer anderen Farbe) gut gefallen. Mal sehen, ob und wann diese Rahmen produziert werden. Vorgestellt wurde dieses Bike hier.
Sonntag, 8. November 2009
Erholung pur
Das Wetter war den ganzen Tag leicht regnerisch, kalt und grau. Kein Grund also um nach Draussen zu gehen oder früh aufzustehen. Lieber nocheinmal die Decke über die Nase ziehen und im warmen Bett den Anflug einer Erkältung auskurieren. Sehr schön! So hat man kein schlechtes Gewissen, wenn man bis kurz vor Mittag im Bett bleibt...
Später erledigte ich noch etwas Bürokram und schaute mir am Nachmittag das Tennis Finalspiel von Basel zwischen Roger Federer und Novak Djokovic am Fernsehen an. Es war ein gutes Spiel, auch wenn ich natürlich lieber Federer als Sieger gesehen hätte, als Djokovic. Aber so ist es nunmal und Federer kann auch nicht immer gewinnen.
Ich habe diesen ruhigen Sonntag genossen und auch gebraucht. Morgen geht es wieder los und da hilft es schon, ausgeruht und erholt zu sein.