Artikel mit Tag: Ferien, www
Montag, 14. August 2006
Sonntag, 30. Juli 2006
endlich 2
Der Wetterbericht sieht leider eher mässig aus. Obwohl auch heute wieder schwitzen angesagt war, soll es Montagmittag und Dienstag in den östlichen Alpen regnen... hoffentlich kommen wir drum herum. Wie auch immer. Wir gehen und werden notfalls auch im Regen radeln.
Habe ich wirklich nichts vergessen?
Dieser Blog wird also eine Woche lang stillstehen. Ich feiere sieben Tage lang "keinen Computer". Blogfreie Zeit. Ich verwarf schon früh die Idee Laptop + UMTS/GPRS-Karte mitzuschleppen. Nein, ich habe Ferien! Ich will einfach abschalten und ausspannen. Keine Uhr, kein Tacho, kein Compi, kein Internet (... nur das Handy). Ich wünsche Allen eine schöne Woche!
Sonntag, 16. Juli 2006
Abschied auf Zeit
Morgens war es noch etwas hektisch. Karin war von der Abreise-Nervosität befallen. "Pass? Tickets? Habe ich wirklich alles eingepackt? Nein halt, hier noch ein paar Schulbücher! Und fast hätt ich's vergessen: die Hosen, welche ich gestern noch gebügelt habe..." Kurz nach elf machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und wie es halt so ist, beim Start der Sommerferien: viele Leute, viele Passagiere, lange Schlangen vor dem Eco-Check-in... na ja, darin sind wir gut. Anstehen und ignorieren. Lieber über angenehmere Dinge sprechen und schwupps sind 20 Minuten vergangen und man ist schon an der Reihe
. Es lebe das postive Denken! Mit einem Lächeln klappt's auch mit etwas Übergepäck und der Platz am Fenster ist auch o.k. Perfekt... wenn man da nur nicht noch diese halbe Stunde Zeit wäre, die nun zwischen hier und der Passkontrolle bewältigen liegt.... Wir gehen einen Kaffe trinken und lauschen fremden Ferienplänen. Das ist die brutale halbe Stunde. Der Trennungsschmerz schleicht so langsam ins Herz und irgendwie will ich nicht mehr, dass Sie abreist und mich "einfach so" zurücklässt.... Ich habe keine Lust, ohne Sie zu Bett zu gehen und überhaupt: Haben wir vor 13 Jahren nicht geheiratet um immer zusammen zu sein?...
schön, wenn man sich noch immer so liebt! Natürlich purzeln ein paar Tränen, ein letztes aneinander drücken, ein letzter Kuss, winken, nach der Passkontrolle nochmals winken, Kusshand. "Mach's gut, bleib gesund, ich sehne mich schon jetzt danach, wenn Du wieder heimkommst!"
Mittwoch, 21. Juni 2006
Serendipity Version 1.0 - Vorbereitungen
Mittwoch, 14. Juni 2006
bikezeugs
Die heutige Fahrt zur Arbeit war wieder einmal Spitze. An solchen Morgen würde ich gerne noch ein paar Kilo- und Höhenmeter anhängen und dafür abends länger arbeiten. Gerade auch, wenn man die Ozonwerte etwas im Auge hat. So verstosse ich morgen abend also gegen die guten Ratschläge... um 18:00 Uhr treffe ich Jürg und Thomas für eine Bikerunde.
Der heute zugemailte Schwarzwald-Bikemarathon-Newsletter spricht von über 3'800 angemeldeten Teilnehmern.... phuuu.... mal sehen, wie ich das verkrafte. Der Wetterbericht ist gut und meine Bauchschmerzen klingen auch langsam ab, so sollte einer Teilnahme eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
Die schlechte Nachricht zum Schluss: Jester-tours hat uns heute angemailt, dass sich für die Alpenüberquerung vom 02.07. zuwenige Teilnehmer angemeldet haben und die Tour vermutlich abgesagt werden muss. Sie fragen nun an, ob wir nicht auf eine andere Tour umbuchen können.... so einfach wird das wohl nicht werden. Wir drei haben diesen Urlaub schon länger geplant und nun so kurzfristig abbuchen und einen neuen gemeinsamen Termin finden wird wohl nicht gerade einfach. Hinzu kommt, dass ich die anderen Alpenüberquerungen bereits schon mal gefahren habe und ich natürlich nicht wirklich Lust habe, eine mir bekannte Tour nochmals zu fahren. Bin diesbezüglich momentan etwas enttäuscht... muss in Ruhe darüber nachdenken.....
Der Tacho sagt: 36km., 1:45 Std., 470 Hm
Montag, 29. Mai 2006
verregnetes Trainingscamp
Na ja, man will sich ja nicht gleich entmutigen lassen... Insgesamt treffen 24 Biker/innen in der Hütte ein und nach der Zimmereinteilung geht's auch gleich mal auf's Bike für eine erste "Revier-Kennenlern-Tour". Die Gegend ist wirklich sehr schön und die Trails sind absolut Spitze, wenn auch bei Nässe schwierig zu befahren und rutschig. So sind schnell die ersten Umfaller und blauen Flecken zu vergeben.... Die Tour war nicht sehr lang, doch aufgrund des tiefen Bodens recht knackig. Der Tacho sagt: 35km., 3:02 Std., 1'250 Hm
Der Freitagmorgen begann auch wieder regnerisch... herrliche Singletrails... doch leider Matsch ohne Ende.... Der Tacho sagt: 41km., 3:35 Std., 1'150 Hm
Dann Samstag: Regen.... eine lange, anstrengende Tour, welche mit einem schweren Sturz eines Teilnehmers (Krankenwagen, -haus, Schulterfraktur) endete. Ich stürze auch mal, doch die daraus resultierenden Kratzer am Schienbein sind nicht weiters tragisch. Der Tacho sagt: 48km., 4:23 Std., 1'420 Hm
Sonntag: Wieder Regen... die Meisten (auch ich) geben Forfait. Ich habe keine saubere Kleidung mehr und die Lust auf Dreck und Matsch ist mir mittlerweile auch gehörig vergangen. Ausserdem leide ich noch immer an diesen Bauchschmerzen. Nur noch drei Leute melden sich für die Abschlusstour. Ich packe zusammen und mache mich auf den Heimweg. Am Sonntagmittag bin ich dann wieder zuhause. Mittlerweile regnet es auch hier....
Fazit: Wie die diversen Fotoalben vor Ort zeigten: Bei schönem Wetter handelt es sich um ein echtes Traumrevier. Man kann wirklich über 50% auf herrlichen Waldwegen biken und die hügelige Landschaft lässt auch bergauf-Singletrails zu. Es hat mir trotz des Regens gut gefallen. Die abgelegene Hütte hat sehr viel Charme und das gemeinsame kochen und essen mit vielen anderen Bikern ist wirklich schön. Kein Radio, kein Fernseher, keine andere Ablenkung... so hat man Zeit um sich kennen zu lernen... Es hat mich nicht verwundert, dass viele Leute bereits zum wiederholten Mal da waren und sich auch gekannt haben. Ich werde vermutlich auch wieder kommen, denn einmal bei schönem Wetter da biken, möchte ich schon noch erleben.
Mittwoch, 24. Mai 2006
ich packe in mein Auto
Kommt jemandem dieser Titel und dieses Bild bekannt vor?.... Ja, hier war es ja fast genauso! Diesmal liegt jedoch das MTB und nicht das Rennrad im Auto. Die Fahrt geht auch nicht südwärts, sondern in nordwestliche Richtung, nämlich in das französische Elsass. Obwohl ich gesundheitlich nicht 100% fit bin (siehe gestrigen Eintrag), so freue ich mich doch enorm auf die kommenden vier Tage. Ich bin auch gespannt, ob ich jemanden treffe, den ich schon von einer anderen Jester-tours-Reise kenne. Ich hoffe ganz einfach für uns alle, dass uns das Wetter wohlgesonnen ist. (Die Chancen stehen gut, denn bisher hat Petrus meine Radaktivitäten stets unterstützt). Wie auch immer....
Ich lade gerade die Batterien des Digitalfotoapparats und hoffe natürlich viele schöne Bilder mitzubringen. Die nächsten vier Tage wird es keine Blogeinträge geben, denn in der Waldhütte in der wir einquartiert sind, gibt's bestimmt kein Internet. Ich wünsche allen schöne Tage!
Dienstag, 9. Mai 2006
die Sache mit den Feriendestinationen
Ende Oktober wollen meine Frau und ich zwei Wochen in den Urlaub fahren. Da stellt sich natürlich sofort die Frage: wohin? Wir möchten es gerne warm haben, baden können und dennoch etwas erleben und unternehmen. Somit scheidet Europa wohl aus, da schon zu kühl. Australien oder Neuseeland sind uns zu weit weg. Asien bereisten wir bereits ein paar Mal und nach Amistan wollen wir nicht. Wir könnten in die Karibik oder nach Südamerika.... oder nach Afrika. Ja, Afrika das wäre schon mal was. Eine Safari! Ja, das klingt doch sehr interessant. Zebras, Elefanten, Giraffen, Anthilopen, Raubkatzen und anderes Grosswild mal ausserhalb eines Zoo's "in echt" zu sehen wäre wirklich interessant. Doch.... kann man da mit gutem Gewissen hinreisen? Ist das ethisch vertretbar? Die ärmsten Länder der Erde, mit den höchsten HIV-Raten, wo noch immer viele Menschen in Armut und an Unterernährung sterben? Kenia - da Ferien machen? In abgesperrten Touristen-Hotel-Hochburgen, von der darbenden Bevölkerung "aus Sicherheitsgründen" ferngehalten? Oder Südafrika (Krüger-Nationalpark)... und Apartheit.....
Das sind schwierige Themen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Man kann sich ja auch ganz generell fragen, wo man denn noch hinreisen darf, ohne irgendwelche dubiosen Systeme zu unterstützen..... nachdenken
Sonntag, 9. April 2006
Sonntagnachmittag - Ferienabschluss
Draussen herrscht Dauerregen - sprich, der schweizer Frühling hat mich wieder... Ich habe das Strassenrad geputzt und sitze nun hinter dem Notebook und verfolge mit einem Auge das Radrennen Paris-Roubaix auf Eurosport.
Die richtige Gelegenheit um die letzte Woche etwas Revue passieren zu lassen und einige (voreilige) Schlüsse zu ziehen...
Es war ja nun das erste mal, dass ich reine Rennradferien gemacht habe. Überhaupt: Im Oktober 2004 habe ich mir nach über 10 Jahren MTB ein Strassenrad gekauft und dieses dann in diesem Winter durch das Nöll S6cross ersetzt, welches ich für diese Woche komplett auf Strasse getrimmt habe. In dieser Woche sind mir nun folgende Dinge aufgefallen:
Rennradfahren versus Mountainbiken
23mm-Slicks mit 8bar Druck rollen sehr gut, benötigen jedoch guten Untergrund. Unebenheiten und Schlaglöcher werden ungefiltert an Hände und Gesäss weitergegeben. Da dämpft fast nichts...
Mit den Strassenrad ist man viel windanfälliger oder man merkt den Windeinfluss einfach viel besser, weil man (a) schneller unterwegs ist und (b) der Untergrund wenig Widerstand entgegensetzt.
Ich persönlich bin ein miserabler Strassenfahrer, der kaum in einer Gruppe rennradeln kann. Mir fehlt es beim Windschattenfahren an Vertrauen in die Vorderleute und wie das richtige Zeichen geben funktioniert, habe ich auch nicht geschnallt.
Rennradfahrer tragen fürchterliche Schuhe, mit denen sie kaum aufrecht gehen können. Deshalb wollen Rennradfahrer auch nie absteigen oder mal etwas zu Fuss ansehen.
Rennradfahrer sind leistungsorientierter als Mountainbiker. Da zählen vor allem Kilometer, Höhenmeter, Pulsbereiche und dergleichen. Wo sie durchfahren nehmen sie weniger wahr. Fotoapparate nehmen sie nicht mit.
Rucksäcke (vor allem Trinkrucksäcke) sind voll verpönt. Der gewiefte Rennradfahrer stopft sich alles Notwendige in die Trikottasche.
Rennradfahren ist einfach langweiliger als mountainbiken. Man fährt immer diesem Asphaltband nach und muss während dem Fahren nur sehr wenig entscheiden. Das ist mit dem MTB schon interessanter.
Das Positive am Rennradfahren ist vor allem, dass man die Belastung über längere Zeit ziemlich konstant halten kann und von da her verspreche ich mir von der vergangenen Woche doch einen guten Trainingseffekt.
Wenn ich mir das aktuelle Wetter in der Schweiz ansehe, dann war die letzte Woche auch wettermässig gelungen. Nur einmal wurde ich verregnet, meist bewegten sich die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad, also wirklich ideal für ein Grundlagentraining.
Zum Schluss noch ein paar Bemerkungen "über die Italiener". (Zum richtigen Verständnis: Ich liebe die italiensche Leichtigkeit und hege grosse Sympathien für Italien und deren Landsleute).
Italiener tragen IMMER eine Sonnenbrille. Ob in den Haaren, auf der Stirn, auf der Nase, unterm Kinn oder verkehrt rum im Nacken: Eine Sonnenbrille muss sein!
Italiener lieben ihr Handy. Es stört sie auch nicht, wenn's beim Essen klingelt. Während dem Autofahren ist telefonieren voll angesagt (habe auch 2x Polizisten gesehen, welche während dem Fahren telefonierten
).
Italienische Rennradler erkennt man derzeit daran, dass sie in langen Hosen, Winterjacke, Langfingerhandschuhe und Stirnband oder Kappe fahren. (Touristen erkennt man an kurzen Hosen und kurzem Trikot).
Italienierinnen sind stilvoll. Selbst wenig attraktive Frauen sind stilvoll unattraktiv (schwierig zu beschreiben).
Autofahren macht in Italien einfach mehr Spass als sonstwo. Da wird zügig gefahren, gestikuliert, gehupt und trotzdem ist es nicht tierisch ernst.
Ah ja.... noch etwas:
Habe nun eine Woche lang weder TV gesehen, noch Zeitung gelesen, noch sonstwie "lebenswichtige Informationen" getankt und siehe da... ich habe nicht schlechter gelebt sondern eher etwas zufriedener... fand ich auch eine Bemerkung wert...
So.... nun habe ich genug dumm rumgequatscht. Es war eine schöne Woche. Ab Morgen hat mich die Arbeitswelt wieder. Glücklicherweise stehen nur 4 Tage Arbeit an und dann folgen 4 arbeitsfreie Ostertage.
Danke an Alle, die bis hierhin durchgehalten haben.... ![]()
Samstag, 8. April 2006
wieder daheim...
So, bin wieder zuhause angekommen und habe mich natürlich gleich dran gemacht, die etwa 50 Fotos der Radferien aus Riccione in ein Fotoalbum zu packen und die Fotos zu beschriften.
Schön wieder hier zu sein.