Montag, 21. August 2006
Freitag, 18. August 2006
Nachtrag zu gestern
Gestern abend hatte ich "Telefonitis extremis" und so ist das bloggen einfach untergegangen. Ich telefonierte erst etwas über eine halbe Stunde mit Matthias aus München (Thema: neues Crossrad für Matthias) und danach sagte mein Handy 1:16 Std. für das Gespräch mit Peter in der Nähe von Dresden. Mit Beiden fuhr ich letztes Jahr den Alpencross Riva2 von Steinach via Dolomiten an den Gardasee und so sind natürlich Mountainbiken und Bikes unsere bevorzugten Gebiete.
Am Morgen bin ich seit Urzeiten wieder einmal auf das Nöll S6cross Rad gestiegen um zur Arbeit zu fahren. Bewaffnet mit 30mm Crossreifen konnte ich erstmals die gleiche Strecke in Angriff nehmen, wie ich normalerweise mit dem Arrow MTB fahre. Wieder stört mich der Rennradlenker... wie kann man nur mit so etwas fahren... Die Sitzposition ist gegenüber dem MTB auch eher nieder und die ersten Meter brauchen echt eine Umgewöhnung. Erstaunt bin ich auch über die Übersetzung. Die 130Hm-Steigung nach Augwil hoch, fahre ich im kleinstmöglichen Gang...mehr liegt einfach nicht drin. Dafür rollt das Rad super. Sobald ich auf Asphalt komme ist deutlich spürbar, dass 30mm-Reifen leichter abrollen als 60mm. Am Arbeitsplatz angekommen klicke ich den Computer durch und bin bass erstaunt, eine neue Rekordzeit gefahren zu sein. Genau 40 Minuten. D.h. ich bin mit dem Crossrad auf Anhieb über eine Minute schneller als mit dem MTB (und bei der MTB-Rekordfahrt habe ich deutlich mehr gepusht und bin auch ganz bewusst auf Zeit gefahren, was heute nicht der Fall war).
Als ich mich nach der Arbeit in den Sattel geschwungen habe, fand ich das Fahrverhalten in den ersten Kurven ziemlich schwammig und ein kurzer Griff an den Vorderreifen bestätige, dass sich ein schleichender Plattfuss anbahnt. Mist. Ich pumpte kurz mit der Handpumpe nach und entschied mich, bis zur nächsten Ortschaft/Tankstelle weiter zu fahren und da nochmals nachzupumpen, damit ich bis nach Hause komme. Gesagt getan. Nachdem ich an der Tanke also vorne gepumpt hatte überprüfte ich noch kurz den hinteren Reifen und siehe da: auch da war schon mehr Luft drin. Also kurz den Adapter auf´s hintere Ventil aufschrauben und den Luftdruck erhöhen. Die Überraschung folgte, als ich den Adapter wieder abschrauben wollte. Der sass irgendwie fest und als er sich endlich löste, schraubte ich auch gleich das Ventil aus dem Schlauch. Pffft! Reifen flach! So doof! Nun sah ich, dass ich den Adapter schief auf das Ventil schraubte und sich nun das Ventil im Adapter verklemmt hatte. Ich konnte also einzig das Ventil mitsamt dem Adapter wieder aufschrauben, pumpen und dann so nach Hause fahren... In der eigenen Garage habe ich dann die Sache genauer angesehen. Das Ventil konnte ich nur noch mit einer Spitzzange aus dem Adapter rauswürgen, wobei ich es natürlich zerstörte. Fazit: 1x fahren, 1 Schleicher vorne welcher repariert werden muss und ein neuen Ventileinsatz für hinten.... Der Tacho sagt: 32km, 1:23 Std., 380Hm
Mittwoch, 16. August 2006
warten...
Ich bin passiv, ich warte.
Ich warte auf die letzten Fotos der Alpenüberquerung, auf berufliche Motivation, auf Energie, auf Lust, auf...
...den Tiefpunkt...
um endlich wieder "aufwärts", "vorwärts" gehen zu wollen. Momentan bin ich zu träge, zu satt, zu gut gepolstert... schon fast isoliert.
Doch: warten ist Gift! Psychogift. Nichts wird besser durch warten. Man kann gewisse Dinge aussitzen, doch nur zu warten ist einfach zu wenig. Die Zeit in diesem Körper ist begrenzt und warten heisst so gesehen auch verschwenden. Verschwenden von Lebenszeit.
Und trotz der Sattheit die ich spüre, so fühle ich mich doch zeitweise leer und ausgelaugt. Ich habe in letzter Zeit vorwiegend Energie verbraucht und keine oder zuwenig neue zugeführt. Das ist vor allem geistig/emotional gemeint. Ich habe die "Ruhe und Kraft" verlassen (oder nicht mehr aufgesucht) und erlaubte meinen Gedanken ziel- und rastlos umher zu streunen. Seit Mai besuchte ich keine Yogalektionen mehr und machte auch zu Hause keine Übungen mehr. Meditationsversuche habe ich noch früher aufgegeben. Nun merke ich: das war falsch. Ich habe mich in "dies und das" verstrickt und es ist nun wohl an der Zeit wieder zur Besinnung, zur Ruhe (zurück) zu kommen.
Es ist nicht so, dass mir diese Erkenntnis nun so spontan beim schreiben gekommen ist, nein, tief drin weiss ich es schon lange... die schlechten Gedanken und Gewohnheiten haben sich einfach wieder ausgebreitet... wie Unkraut... das geschieht halt, wenn man wartet...
Das alles erinnert mich an "gleichförmige Kreise", so wie schon einmal beschrieben.
Montag, 14. August 2006
Morgen
Wer kennt das nicht... Morgen wird alles anders! Morgen beginne ich mit der Diät, höre auf zu rauchen, lüge und fluche nicht mehr und überhaupt: Morgen werde ich ein ganz neuer Mensch..... nur heute will ich mich noch suhlen in meiner künstlichen Unzufriedenheit und in meinem triefenden Selbstmitleid...
Na ja, so ganz krass anders wird mein "Morgen" nun doch nicht werden.
.Immerhin. Ich habe mich nach der Arbeit zum biken verabredet und es sieht wirklich so aus, als sollte es Morgen wettermässig trocken bleiben, was den Spass an der Sache doch deutlich steigern würde... Meine zwei Bikes stehen "ready to race" in der Garage und mittlerweile sind auch alle meine Bikeklamotten gewaschen, so dass ich aus dem Vollen schöpfen kann. Ich freue mich wirklich und bin froh, mich wiedereinmal etwas mehr zu bewegen als nur von der Haus- zur Autotüre und zurück. Ich brauche wiedereinmal mindestens eine halbe Stunde lang Puls 150 oder mehr. Meine Adern müssen wieder einmal mit sauerstoffangereichertem Blut versorgt werden und das ganze System muss durchgespült und entschlackt werden. Tja, ich brauch das halt.
Vielleicht sollte ich morgen auch mal meinen Hausarzt anrufen. Seit der Magnetresonanzuntersuchung vor drei Wochen habe ich nichts mehr gehört und kenne deshalb den Befund auch nicht. Funkstille. (Immerhin scheint es nichts Gravierendes zu sein, sonst hätte ich bestimmt längst etwas vernommen).
bähh... Montag
Sonntag, 13. August 2006
Regensonntage sind irgendwie... gemütlich
Als ich so um neuen Uhr das erste Mal aufgewacht bin, trommelt der Regen ruhig und gleichmässig aufs Dachfenster. O.K. also nochmals unter die warme Bettdecke kriechen, sich an Frau und Katze anschmiegen und noch eine Runde schlafen. Herrlich. Dann so um die Mittagszeit aufstehen, ausgiebig brunchen und etwas Zeitung lesen.... Danach nahm ich mich meinem Nöll-Rennrad an und wechselte endlich die Bereifung wieder auf Crossbetrieb um. Ich vermute das ist der Knackpunkt, weshalb ich die letzten zwei Monate keinen einzigen Kilometer Rennrad gefahren bin. Mit den 23mm Strassenreifen ist man einfach an Asphaltstrassen gebunden. Mit den 35mm Crossreifen liegt einfach viel mehr drin und ich möchte mal noch meinen Arbeitsweg mit dem Crossbike so zurücklegen, wie ich normalerweise mit dem MTB fahre. D.h. vorwiegend Schotter- und Waldstrassen. Dabei stellte ich fest, dass ich das Vorderrad nur luftlos einbauen kann, da sonst einfach zu wenig Platz zwischen den Bremsbelägen zur Verfügung steht. Das ist aber nicht sehr praktisch wenn man an einen Plattfuss "on Tour" denkt. Da muss man dann nach dem Schlauchwechsel zuerst das Rad wieder einbauen und kann es erst danach aufpumpen. Na ja. Mal sehen.
Abends waren wir bei meinen Eltern zum Nachtessen eingeladen und wir genossen dankbar Mutters Küche. "Moritz", der kleine Kater meiner Eltern, ist schon ziemlich gewachsen und entpuppt sich als frecher Bengel... Nach dem Essen haben wir noch etwas Karten gespielt und uns gut dabei unterhalten. Es war schön und angenehm.
Zuhause angekommen zeigte ich Karin die Fotos der Alpenüberquerung und nun surfe ich noch etwas, bis ich dann wieder zu Bett gehe. Trotz des vorwiegend regnerischen Wetters habe ich diesen Sonntag sehr genossen. Gut so.
Samstag, 12. August 2006
... ich kann nicht!
Freitag, 11. August 2006
im Alltag gelandet...
endlich Wochenende!
Obwohl's für mich ja nur eine 4 Tages Arbeitswoche war, musste ich dieses Wochenende richtig herbei zwingen... Beruflich fiel mir nichts leicht... Unlust.
Heute sind weitere Fotos von der Alpenüberquerung eingetroffen. Robert -einer unserer Guides- hat 28 Bilder geschickt und man sieht gleich, dass er etwas von Fotografie versteht. Seine Bilder sind wie komponiert, während wir Andern eher Schnappschüsse machen. Es sind wirklich alle seiner Bilder super schön! Jetzt habe ich schon über 200 Fotos und als Diaschau betrachtet, macht die Sache schon richtig Spass! Ich freue mich noch sehr auf die Landschaftsbilder von James. Er hat bestimmt auch viele Bilder gemacht. Zusammen mit Steffis Fotos wird das zum Schluss ein wirklich schönes Fotoalbum, welches Erinnerungen wach zu halten hilft.
Morgen kommt endlich meine Frau aus dem Italien-Sprachaufenthalt zurück. Ich freue mich RIESIG! Endlich! Die Katzen, die Nachbarn, die Famile und Freunde und vor allem ich, haben Sie wirklich sehr vermisst. wie heisst WELCOME BACK! auf italienisch? Das würde ich jetzt gerne hier hinschreiben...
Mittwoch, 9. August 2006
Luxus
Sonntag, 30. Juli 2006
endlich 2
Der Wetterbericht sieht leider eher mässig aus. Obwohl auch heute wieder schwitzen angesagt war, soll es Montagmittag und Dienstag in den östlichen Alpen regnen... hoffentlich kommen wir drum herum. Wie auch immer. Wir gehen und werden notfalls auch im Regen radeln.
Habe ich wirklich nichts vergessen?
Dieser Blog wird also eine Woche lang stillstehen. Ich feiere sieben Tage lang "keinen Computer". Blogfreie Zeit. Ich verwarf schon früh die Idee Laptop + UMTS/GPRS-Karte mitzuschleppen. Nein, ich habe Ferien! Ich will einfach abschalten und ausspannen. Keine Uhr, kein Tacho, kein Compi, kein Internet (... nur das Handy). Ich wünsche Allen eine schöne Woche!