Sonntag, 20. Dezember 2009
Sonntagswalken
Eigentlich wollten Jürg und ich heute eine Runde biken, doch -6° Grad ist einfach saukalt! Da fand ich die Idee, statt biken eine Runde Nordic Walking zu machen gleich sehr gut. Zusammen gewalkt sind wir bisher noch nie.
Wir traffen uns kurz nach 12:00 Uhr und liefen gleich los. Die steife Bise machte es wirklich kalt und so freuten wir uns auf die erste Steigung, wo dann auch der Puls und somit die Körpertemperatur anstieg. Wir konnten den schönen Wintertag wirklich geniessen und legten eine schöne Strecke zurück. Dabei konnten wir uns wieder einmal länger unterhalten. Die kalte, frische Luft im Kopf und dazu die Zeit, um angedachte Ideen mal mit jemandem ausdiskutieren zu können. Unter den Füssen knirschender Schnee. Das ist positive Anspannung und gute Entspannung. Ja, das waren zwei schöne Stunden Bewegung an einem kalten aber schönen Sonntagmittag. Danke.
Freitag, 18. Dezember 2009
geschafft
Heute Morgen konnte ich nicht wirklich lange schlafen, denn eine gewisse Nervosität war schon deutlich spürbar. Ich frühstückte und las die Zeitung. Ich hatte noch Stunden an Zeit. Mein Plan war, so gegen 14:00 Uhr in der Schule zu sein, damit ich in der Herrengarderobe noch ein letztes Mal üben konnte, bevor dann um 15:00 Uhr die Prüfung startete.
Am späten Vormittag spielte ich noch 2x das volle 40 Minuten Programm durch. Langsam sitzt es und auch der Zeitplan stimmt. Ja, so kann ich antreten. Meine Gefühlslage stimmt. Die Nervosität hält sich in Grenzen. Dann fuhr ich mit dem Auto zur Schule und bereitete mich wie geplant in der leeren Garderobe vor. Ich sprach nochmals die ersten beiden Textblöcke durch. Ja, ich denke, das sitzt. Also los.
Fünf Minuten vor Übungsbeginn betrete ich der Gymnastikraum und teste meine CD in der Stereoanlage. Welche Tasten muss ich drücken? Welche Lautstärke brauche ich bei Y.M.C.A. und welche bei Wonderful World? O.K. alles klar. Die beiden Prüfungsexperten betreten den Raum und ich überreiche ihnen meine schriftliche Vorbereitung. Wir einigen uns darauf, pünktlich um 15:00 Uhr zu beginnen. Auch die Mitschülerinnen und Probanden sind pünktlich da. Also: Uhr bereit legen, nochmals die Notitzen zurechtrücken und: LOS!
Ich profitierte von den Testläufen der Vorbereitung und startete gut in das Programm. Die Teilnehmerinnen machten gut mit und verstanden, was ich von ihnen wollte. Ja, das Aufwärmen war ganz o.k. Dann folgte der Ausdauerteil mit Y.M.C.A. Hmmm... na,ja, war vielleicht zu kompliziert erklärt? Oder zu wenig erklärt? Auf jeden Fall hatten einige Teilnehmerinnen Mühe, den Tanzanweisungen zu folgen. Der erste Durchgang war ziemlich harzig, die zweite Runde war dann deutlich besser und auch die Stimmung war dann wirklich gut. Danach folgte eine geführte, progressive Muskelrelaxation (PMR) zur Körper-Entspannung, die ich präzise vorbereitet hatte und die ich meiner Ansicht nach auch sicher durchgeführt habe. Das Lied Wonderful World von Louis Armstrong war dann ein gelungener Ausklang. Nach dem Aufräumen und Bedanken stoppte ich meine Uhr: 41 Minuten, 10 Sekunden. -> Sehr gut! Soweit war ich also zufrieden. Die Anspannung fiel zentnerweise von meinen Schultern... GESCHAFFT!
Dann folgten noch die zur Prüfung gehörenden 10 Frageminuten der Experten..
Und da muss ich gestehen, dass ich darauf wohl nicht ausreichend vorbereitet war. Da kamen Fragen wie: Weshalb hast Du diese und nicht jene Übung ausgewählt? Welche Muskeln wolltest Du damit genau trainieren? Warum hast Du diese Muskeln anderen vorgezogen und warum denkst Du, dass man diese Muskeln besonders trainieren sollte? Wo hättest Du Vereinfachungen oder Variationen anbieten können, wenn einzelne Teilnehmerinnen mit gewissen Übungsteilen Probleme haben? Was war das genaue Ziel der Lektion und denkst Du, dass Du dieses erreicht hast? Hmmm.... Das war hart. Richtig hartes Brot. Die Fragen mit dem Muskeln konnte ich schlicht nicht beantworten. Ich wusste nicht, wie sie heissen. Rückenmuskeln halt... wieso diese Übung? na ja, sie gefiel mir halt, ich dachte, die Übung passt einfach gut dazu... Hmmm.... Nicht wirklich die Antworten, die von grosser Fachkompetenz zeugen... Schade.
Und deshalb bin ich zum Schluss mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Die Vorbereitung war o.k., die Übung selbst war gut, doch der Frageteil war schwach. Es war also gut, doch kein voller Erfolg. Gut, doch nicht toll oder super. Na ja, es ist, wie es ist.
Auf alle Fälle bin ich nun froh, dass die Zeit des Lernens und der Prüfungen vorbei ist. Noch vor Weihnachten erhalten wir von der Schulleitung Bescheid ob man bestanden hat, oder ob man im Januar zu einer Nachprüfung antreten muss. Ich denke einfach mal, dass es für mich gereicht hat.
Nun kommen zwei Wochen Ferien! Keine Schule mehr! Büro erst wieder im neuen Jahr! Schön so.
Sonntag, 13. Dezember 2009
drin
Das schlechte Wetter motivierte mich nicht für eine Biketour. Ausserdem muss ich mich nun wirklich um die Bewegungsübung von nächster Woche kümmern. Ich bin noch immer hin und her gerissen. Musik ja, doch will ich wirklich Y.M.C.A. bringen? Ist vielleicht etwas viel Klamauk, zu zwanghaft gute Stimmung. Ich bin mir nicht so sicher.
Heute habe ich mich nochmals hingesetzt und mich nun doch für Y.M.C.A. entschieden. Ja, das will ich machen. Das Stück habe ich ausgezählt und nun notiere ich mir die gewünschten Schritte und Bewegungen dazu. Das muss ich immer wieder ausprobieren und so spielte ich die letzten Stunden fast ausschliesslich Y.M.C.A. und tanzte dazu.
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Den Entspannungsteil will ich mit einer 4-er Version von progressiver Muskelentspannung (PMR) bestreiten und so sind nun die zweiten 20 Minuten bereits verplant. Bleibt die Einleitung, das Aufwärmen und ev. ein paar Kraftübungen. Das kommt gut.
Freitag, 11. Dezember 2009
wieder da
Leider ist hier in den letzten Tagen das Wetter ziemlich schlecht. Es regnet oft und ist nur noch knapp über Null Grad. Nicht so nettes Biker-Wetter. Morgen soll der Regen zwar grösstenteils ausbleiben, doch der Boden ist völlig nass und aufgeweicht. Falls ich wirklich biken gehe, wird es demzufolge nass und dreckig werden.
Deshalb habe ich vorhin den weissen Sattel vom Intense demontiert und wieder das scharze Modell drangeschraubt. Wasser, Sand und Dreck reiben die weisse Farbe von der Satteldecke und das sieht schon jetzt nicht mehr sehr schön aus. Ich habe den Sattel danach unter warmem Wasser mit Spülmittel gründlich geputzt und lasse ihn jetzt trocknen. In den nächsten Tagen behandle ich den Sattel mit weisser Schuhcreme und frische ihn so für den kommenden Frühling auf. Im Winter fahre ich den schwarzen, im Sommer den weissen Sattel. Es sind beides Selle italia, SLR Gel Flow.
Montag, 7. Dezember 2009
Mehrarbeit
Am Freitag folgt der letzte Vitaltrainer-Schultag und am kommenden Montag bricht dann schon meine letzte Arbeitswoche in 2009 an, wo ich die Ergebnisse der kommenden Reise aufarbeiten muss. Bis Mittwoch. Am Donnerstag heisst es lernen und dann, am Freitag, folgt als (hoffentlich krönender) Abschluss, meine eigene Bewegungs- und Entspannungs-Prüfung. Am Freitag, 18.12.2009, um 17:00 Uhr ist dann Schluss! Fertig Arbeit und fertig Schule! Danach ist mein offizielles Jahr 2009 beendet. Eine herausfordernde Zeit - mit sehr guter Perspektive - zwei Wochen Ferien, bis Anfang 2010. -> Also los! Ran geh'n!
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Gedanken zur Übungslektion
Nun steht bei mir ja nur noch die kombinierte Bewegungs- und Entspannungslektion auf dem Programm und dazu habe ich mir die ersten Gedanken notiert. Wer sind die Teilnehmer, was ist der Grobzeitplan, welche Themen will ich bearbeiten, welche Ziele verfolgen, wann, wo, welche Musik spielen, welche Entspannungsübungen machen, und, und, und. Da kommt so einiges zusammen.
Vor allem beim Thema Musik bin ich noch sehr unsicher. Eigentlich will ich Y.M.C.A. spielen und tanzen lassen (3:42 Min.). Also mit vorgegebenen Bewegungsabläufen (Tanzschritten) und der bekannten Darstellung der vier Buchstaben Y, M, C, und A im Refrain. Das hat einen gut einprägenden Charakter, so dass sich die Teilnehmer später beim Hören dieses Lieds wieder an diese Situation erinnern werden. Der Y.M.C.A.-Bewegungablauf kann auch als Mantra genutzt werden. Nur, wie lange brauchen die Leute bis sie kapiert haben worum es geht und wie oft kann/muss ich das Stück abspielen, bis es klappt? Das finde ich schwierig abzuschätzen. Als Abschluss des Entspannungsteils und kurz vor der Verabschiedung will ich Louis Armstrong "Wunderful World" spielen (2:17 Min.). Das stelle ich mir als schönen Abschluss vor.
So habe ich mir heute also erste konkrete Gedanken niedergeschrieben und entsprechende Musik zusammengesucht. Bis zum 18. wird das schon klappen, da bin ich zuversichtlich.
Montag, 30. November 2009
politische Minderheit
Früher habe ich auch schon meine Meinung zu anstehenden nationalen Abstimmungen in diesem Blog kundgetan, in letzter Zeit aber tat ich das nicht mehr. Ich dachte einfach, meine persönliche Meinung sei auch nicht so wichtig. Vielleicht wollte ich mich aber auch nur vor vielen öffentlichen Abstimmungsniederlagen verschonen, denn meist liege ich entgegengesetzt zur Volksmeinung. Komisch. ![]()
So auch dieses Wochenende. Ich lag komplett daneben. Ein Nuller.
Ich war natürlich sehr enttäuscht über die Abstimmungsresultate. Das war Nichts! In der heutigen Tageszeitung habe ich mir abends dann die Abstimmungsresultate etwas genauer angesehen. Dabei stellte ich fest, ich befinde mich mitten in Feindesland! Je geografisch näher mir die Menschen sind, desto fremder sind sie mir in ihrem politischen Denken (und Handeln).Hmmm...
| Minarett-Bauverbots-Initiative | Waffenexportverbot-Initiantive | |
| meine bescheidene Meinung | Nein | Ja |
| gleicher Meinung waren: | ||
| in der Gemeinde | 38% | 26% |
| in der Schweiz | 42% | 32% |
Wie immer versuche ich es positiv zu sehen. Immerhin denkt etwa ein Drittel der Bevölkerung in eine ähnliche Richtung wie ich. ![]()
Freitag, 27. November 2009
easy
Donnerstag, 26. November 2009
Lerntag
Nun gönne ich mir aber den Feierabend und schaue am Fernseher wohl noch die Tennispartie zwischen Roger Federer und Juan Manuel Del Potro an. Sie spielen heute das letzte Gruppenspiel des ATP-Masters in London. Eine Art Revanche für das US Open, wo Federer gegen Del Potro mit 3:2 Sätzen verlor. Das wird bestimmt ein spannendes Spiel.