Sassi

Dienstag, 4. Oktober 2011

Sonntag, 2. Oktober 2011

Vielen herzlichen Dank für die tolle Überraschung mit dieser schönen und sehr feinen Geburtstagstorte!
Nach einer elfstündigen Autofahrt durch die Nacht trafen wir am Sonntagmorgen in Venosa ein. Zwei Wochen Süditalien liegen vor uns.
Freitag, 30. September 2011

Montagabend Pilates und Mittwochabend Yoga, das war mein Sportprogramm. Angesichts der vielen körperlichen Arbeit der letzten zwei Wochen bin ich zufrieden damit. Natürlich wäre es auch herrliches Bikewetter gewesen und man hätte schöne Herbsttouren fahren können, doch dafür fehlte mir die Zeit, respektive ich wollte sie -wie oben geschildert- anders nutzen. Muskelkater im Rücken, in den Schultern, den Unterarmen, sowie den Händen und Fingern sind auch Erfahrungen, die von körperlicher Aktivität zeugen. Hat Spass gemacht.
Montag, 26. September 2011

Das obige Bild schon wieder alt, denn der Plattenboden für das neue Gartenhaus ist mittlerweile fertig verlegt. Heute füllte ich alle Randabschlüsse mit Split und streute Sand in die Fugen der Steinplatten. Für Morgen ist der Aufbau der Holzkonstruktion geplant und bis Ende Woche will ich das Dach fertig montiert haben. An der Garagenrückwand kann man die Kontur des alten Gartenhäuschens noch erkennen. Das neue Haus wird mit 2,50m deutlich höher (siehe stehender Balken).
Danach kann ich die Seitenwände ausmessen und bestellen. Bis Mitte Oktober die Türe und die Fenster geliefert werden, sollten die Holzwände dann auch da sein. Dann folgt erst die Fertigstellung. Bis dahin steht einfach einmal die Holzkonstruktion mit Dach. Quasi als Unterstand.
Mit der bisher erzielten Arbeit bin ich sehr zufrieden. Es entwickelt sich gut und bis zum Schluss gibt das bestimmt eine gelungene Sache.
Dienstag, 20. September 2011
Ich bin nicht verschwunden oder so, doch das echte Leben interessiert mich derzeit mehr, als Zeit vor dem PC zu verbringen. Und wenn ich online bin, informiere ich mich lieber gemäss meinen Interessen, als dass ich selbst Inhalt produzieren möchte. Hinzu kommt, dass man unreife Themen nicht im öffentlichen Internet ausbreiten sollte (betrifft meine berufliche Situation).
Die zweimonatige Sommerreise ist mir natürlich immer noch sehr präsent und ich merke an kleinen Details, dass sich in mir etwas verändert hat. Ich bin nun zwar wieder zuhause und doch erlebe ich dieses zuhause irgendwie anders. Die Reise war eine sehr spezielle Erfahrung und irgendwie beginne ich einzelne Auswirkungen nun langsman zu verstehen. Gut so.
Im echten Leben bin ich seit dem letzten Blogeintrag vor allem mit dem Ersatz des alten Gartenhäuschens beschäftigt. Was als kleine Idee anfing, artet zusehens in ein grosses und arbeitsintensives Projekt aus. Derzeit schaufle und pickle ich Erde aus dem Garten um danach einen wirklich flachen Steinplattenboden verlegen zu können. Nach der Offerte des lokalen Gartenbauers entschied ich mich, diese Arbeiten selber auszuführen. Zeit habe ich ja und körperliche Arbeit kann ja auch mal nicht schaden.
Natürlich war ich auch öfters mal auf dem Bike. Immer von zuhause aus und meist auf bekannten (und schon fotografierten) Trails. Darüber muss ich ja auch nicht jedesmal berichten.
Über mein derzeitiges und zukünftiges Blog-Verhalten mache ich mir keine besonderen Gedanken und lasse es einfach mal fliessen...
Sonntag, 4. September 2011
Heute bin ich lange auf verschiedenen Stühlen rumgesessen und las ein interessantes Buch. Draussen war es grau in dunkelgrau. In der Nacht regnete es bereits und alles sah so aus, als ob es bald wieder zu regnen beginnt. Ein idealer Tag also, um dem eigenen Geist mit Lesen ein paar neue Ideen näher zu bringen.
Im Laufe des Nachmittags setzte der Regen wieder ein und trotzdem hatte ich nun Lust um mich draussen noch etwas zu bewegen. All das Gelesene brauchte auch etwas Luft, um sich setzen zu können. Ausserdem ist das letzte Mal Nordic Walking bestimmt schon eine Ewigkeit her. Das kann man auch gut bei Regenwetter machen. Entsprechende Regenbekleidung habe ich ja schon vom Biken. Es ist trotz des Regens noch an die 20° Grad, also überhaupt nocht kalt, was ja bei Regen oft zum Hauptproblem wird. Also los, sei nicht schlapp! Umziehen, bereitmachen und loslaufen.
Ich beginne den Bewegungsablauf sofort zu lieben und atme ganz automatisch passend zum Laufrhythmus. Ein harmonisches Fliessen stellt sich ein. Die Beine bewegen sich wie Pendel einer grossen Standuhr, während der Oberkörper und die Arme die Gewichtsverlagerungen ausgleichen. Die Wirbelsäule steht aufrecht und wird in dynamischen Wellenbewegungen immer wieder neu und optimaler als zuvor positioniert. Ja, auch wenn Nordic Walking -mit diesen Stöcken- bescheuert aussieht, so mag ich es! Das ist ein gutes Ganzkörpertraining auf tiefem Belastungsniveau. Ideal um eine gewisse Grundausdauer aufzubauen oder um zu regenerieren und durch die sanfte Bewegung die Durchblutung anzuregen. Wieder keine Bilder, da Regen. Das GPS sagt: 9,5 km., 1:45 Std., 260 Hm.
Dienstag, 30. August 2011
Die letzten drei Wochen dienten vor allem dazu, die in den knapp neun Wochen der Veloreise entstandenen Bedürfnislöcher zu stopfen. Am Anfang standen natürlich die naheliegenden Geschichten wie Dusche, Bett und Essen. Dabei genoss ich die zuvor vermissten Ressourcen ganz besonders. In der ersten Woche kochte ich uns so ziemlich alle meine Lieblingsgerichte und war froh, dass die Zeit von Linguine und Pizza vorbei war.
Gleich danach machte ich mich an das Mobilitätsloch. Velofahren ist zwar toll und schön, doch wenn es nur darum geht möglichst schnell, einfach und komfortabel von A nach B zu kommen, bietet das Auto halt schon viel mehr. Aus welchen Gründen auch immer entschied ich mich dann aber kurzfristig um und kaufte statt einem Auto ein Motorrad. Ziel ist eigentlich, dass der Töff das Auto ersetzen soll, doch man muss mal sehen, was ich im Herbst und Winter oder nach einer längeren Schlechtwetterperiode von dieser Idee noch halte. Momentan ist es natürlich cool, mit einem so neuen und tollen Motorrad durch die Gegend zu fahren.
Als Nächstes dann die Beziehungs- und Kommunikationslöcher wieder auffüllen. Nach den zwei Monaten alleine sein brannte ich natürlich darauf, Freunde wieder zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen.
Dann endlich wieder einmal andere sportliche Betätigungen ausüben als "auf der Strasse Velo fahren". Wieder mit Freunden durch Wälder biken und Singletrails fahren, mit Karin ins Pilates und in die Yogastunde.
Hinzu kam dann noch die Garten/Gartenhausgeschichte, wo ich auch Energie und Zeit investieren konnte. Und so vergingen diese drei Wochen wie im Flug und das bloggen ist merklich ins Hintertreffen geraten.
Montag, 22. August 2011

Karin und ich wollen unsere Gartenumgebung entwirren und neu gestalten lassen. Dafür lassen wir uns von Gartenbauunternehmungen nun Offerten erstellen. Zu diesen Arbeiten kommt nun der Bodenbelag für das neue Gartenhaus und den Vorplatz. Das Gartenhaus an sich will ich selbst bauen und dafür verwendete ich in den letzten Tagen einiges an Hirnschmalz.
Heute nun konnte ich endlich eine Matrialliste erstellen und damit machte ich mich auf den Weg zu einem grossen Heimwerkermarkt in der Umgebung. Der erste Dämpfer war dann die Lieferzeit für die Türe und die zwei Fenster: 5-6 Wochen. Na ja, muss halt so sein. Und so schlimm ist es auch nicht, ohne Türen und Fenster ist es halt einfach zu Anfang nur ein offener Unterstand. Diese Teile kann ich auch ganz zum Schluss noch verbauen.
Ein netter Verkäufer hat mich beraten und meine Wunschliste entgegengenommen. Dafür macht er mir nun bis morgen Nachmittag eine Offerte. Mir ist schon klar, dass meine Vorgenhensweise zu einem ziemlich teueren Gartenhaus führen wird. Ein fertiges Haus gekauft und hingestellt wäre bestimmt günstiger. Nur würde es dann wieder nicht meine Anforderungen bezüglich Velo- oder Töffgarage erfüllen. Ausserdem ist es eine gute Herausforderung für mich und ich weiss, womit ich mich in den nächsten Wochen beschäftigen kann. In dieser Zeit sollte ich mir auch einmal ein paar Gedanken zu meiner beruflichen Zukunft machen. Gegen Ende Jahr brauche ich wieder Arbeit und Einkommen. Es ist eine schöne, interessante und spannende Zeit.
Dienstag, 16. August 2011

Heute Nachmittag war es also soweit und ich konnte das neue Motorrad abholen. Vater brachte mich mit seinem neuen Roller zu der Garage und da stand er schon abfahrbereit vor der Türe, mein neuer Töff. Dazu gab es noch ein paar Bedienungsanleitungen und Handbücher, dann konnte es losgehen. Mein Mobilitätsbarometer zeigte steil nach oben!
Ich fuhr nach Hause auf den Gartensitzplatz und schaute mir meine neue Errungenschaft genauer an. Als Zubehörteile fand ich die zwei hinteren Griffe, die ich gerne auch dranhaben wollte. Dazu musste ich die hintere Abdeckung demontieren und vier richtig grosse Löcher an genau den richtigen Stellen bohren/schneiden/wie auch immer. Immerhin waren die Mittelpunkte der Bohrungen auf der Innenseite markiert. 15mm grosse, runde Löcher waren gefragt. Wer hat schon einen 15mm Bohrer? Bei 10mm war bei mir Schluss. Hmmm... Im Alteisen finde ich ein dünnes Stahlrohr mit 15mm Aussendurchmesser. Dieses erhitzte ich mit dem Gasbrenner bis zur Glut und schmelzte die vier gewünschten Bohrungen aus dem zähen Kunststoff. Das hat wirklich sehr gut funktioniert und ich konnte beide Griffe danach passgenau montieren. Wirklich sehr gut hingebastelt...
Auf der rechten hinteren Seite möchte ich eine Befestigung für Rad-Seitentaschen anbringen. Dieses einfache Anbringen und Wegnehmen, zusammen mit dem guten Stauvolumen, das hat mich von den Taschen und dem System an und für sich überzeugt. (Regenzeug werde ich wohl immer mitführen). Die Tasche darf aber nicht nach innen zum Rad hin pendeln, deshalb braucht die Halterung eine Fixierung der Rückwand (Bügel nach unten). Wie man das stabil genug anbaut, weiss ich noch nicht. Bis ich eine gescheite Lösung habe, fahre ich einfach mit Rucksack.
Abends machte ich dann noch eine Einweihungstour durch das Zürcher Oberland. Das ist genau der richtige Töff für mich. Bis etwa 120, 130 geht er ab wie die Feuerwehr, darüber wird es eher ungemütlich und schwammig. Wenn man ausserorts Gas gibt, ist man schnell auf 100, aber nicht auf 140, wie mit der KTM 990 Supermoto T. Ein Einzylindermotorrad hat eine ganz eigene Charakteristik und die macht bei der gekauften 690 Enduro R richtig Spass. Der Motor ist durchzugsstark und gutmütig, im oberen Drehzahlbereich dann aber doch noch recht giftig und agressiv, so dass man die sechs Gänge speditiv durcharbeiten kann. Das leichte Gewicht des Töffs ist ein weiterer Pluspunkt. An Kreuzungen kann ich gut stehen und auch langsame Kurven sind einfach zu fahren. Die lange Sitzbank gefällt mir auch sehr gut. Zum heizen sitzt man besser etwas weiter vorne, beim gemütlichen Bummeln kann man auch einmal etwas nach hinten rutschen. Ja, durchaus praktisch.
Ich habe Freude an diesem Kauf und hoffe, dass viele unfallfreie Kilometer vor mir liegen. Wenn es das Auto wirklich ersetzen soll, wird dieses neue Motorrad häufig gebraucht. Zuverlässig soll es deshalb auch sein. Wir werden es sehen.
Montag, 15. August 2011

Schon seit ein paar Jahren ist das alte, langsam auseinanderfallende Gartenhaus ein wiederkehrendes Gesprächsthema. Bis anhin war's mir zu unwichtig und ich war einfach zu faul um mich darum zu kümmern. Durch den Kauf eines Töffs ändert sich nun jedoch meine Interessenlage und so dürften wohl die Tage der heutigen Gartenhausruine gezählt sein.
Nachts will ich das Motorrad an einen geschützten und trockenen Ort stellen können und in der Garagenbox ist kein Platz mehr. Da stehen schon drei Velos und ein Auto. Wie man auf dem Foto sieht, kann ich mit dem Töff entlang der Garage fahren und komme so zum Gartenhaus. Ich baue also ein neues Gartenhaus, welches in erster Linie eine Töffgarage ist. Zusätzlich soll noch der Rasenmäher und der übrige Gartenkram darin untergebracht werden können. Das sind so die Anforderungen.
Natürlich habe ich mit dem Digitalfotoapparat Bilder gemacht, von Hand alles aufgezeichnet und vermasst. Das neue Gartenhaus darf maximal 3,0m x 2,4m Bodenfläche beanspruchen, das sollte reichen. Ich versuchte meine Ideen mit Kugelschreiber auf Papier zu zeichnen und nicht vor dem Monitor mit irgendeiner coolen Software. Auf dieser alten Papierbasis kann ich viel besser mit anderen Menschen darüber sprechen, etwas hinzufügen oder ändern. Den PC will ich vorerst mal weg lassen und die Zeit lieber "manuell" nutzen und die Idee weiter voran zu treiben.
Am Nachmittag fuhr ich nochmal in die Motorradgarage um den Kaufvertrag zu unterschreiben und den Einzahlungsschein mitzunehmen. Morgen Nachmittag kann ich "mein" neues Motorrad dann schon abholen. Da freue ich mich natürlich drauf.