Samstag, 28. Oktober 2006
Sonntag, 15. Oktober 2006
das letzte Mal in kurzen Hosen
Ja, vermutlich dürfte es wirklich eines der letzten Male gewesen sein, wo ich dieses Jahr in kurzen Radhosen aufs Bike steigen konnte. Es war heute so zwischen 15 und 19° Grad. Zugegeben, viele andere Biker trugen lang und meine Knie waren nach etwa drei Stunden Outdoor auch ziemlich kalt. Es war heute selten wirklich sonnig. Ein Gemisch aus Nebel, Hochnebel und Dunst aus der die Sonne so jede halbe Stunde mal hervorlugte und man dachte: "Ah, jetzt!". Aber nein. Schon war da die nächste Wolke. Wie auch immer, es war natürlich ideales Bikewetter und deshalb wollte ich auch eine etwas ausgedehntere Tour fahren. Ich entschloss mich, von zuhause aus auf die Lägern Hochwacht zu fahren und dann wieder zurück. Die gewählte Strecke bin ich im Frühling schon ab und zu mal gefahren. Es ist eine schöne Route mit vielen flachen Rollstrecken, unterbrochen durch drei Steigungen. Es geht "von hinten" auf die Hochwacht, was den Vorteil hat, da es auf der Nordseite des Hügels fast keine Wanderer hat und man so ungestört hochradeln kann.
Oben auf der Hochwacht war dann Grossbetrieb. Wanderer ohne Ende und bestimmt 20 andere Biker. Ich ass nur kurz eine Banane, denn die Aussicht war heute eh nix besonderes und wechselte dann vom Kurzarm- zum Langarmtrikot. Die Abfahrt war dann "na ja". Ist ja klar. Sonntag Nachmittag. Zuviele Wanderer. Deshalb wollte ich gleich bis zum Flughafen durchfahren und da an der Wurstbude hinter der Landebahn etwas Essen. Als ich da ankam, war ich vom Menschenandrang schon beeindruckt. Der ganze Parklplatz war voll belegt. In und um die Wurstbude tummelten sich bestimmt an die 200 Motorradfahrer, Rollerblader, Biker, Rennradfahrer, Wanderer und sportliche Autofahrer. Anstehen für eine Kalbstbratwurst... dafür gabs auch echt etwas zu sehen.... einfach cool. Der Tacho sagt: 56km., 2:51 Std., 790 Hm.
Mittwoch, 11. Oktober 2006
kann mich fast nicht satt sehen...
Dienstag, 10. Oktober 2006
Herbst vom Feinsten
Zugegeben: Morgens um 07:00 Uhr war es kalt und neblig und die ersten Meter auf dem Bike bei 7° Grad waren wenig angenehm. Die Ausblicke jedoch, welche solche Morgenfahrten verschaffen, lohnen jede Überwindung. Nach der 130 Höhenmeter Steigung war ich aus dem Nebel herausgefahren und sah die Täler in Richtung Stadt Zürich vor mir. Einige nebelfrei, andere noch dick in weisse Suppe eingepackt. Da, wo ich hin musste war Nebel und das bestätigte sich dann auch. Der Nebel verzog sich vor unserem Büro erst gegen Mittag und es wurde danach auch nicht ganz so sonnig, wie in den letzten Tagen.
Trotzdem startete ich kurz nach fünf in kurzen Hosen und kurzem Trikot. Die lange Jacke nahm ich mit, die langen Hosen liess ich im Büro. Wir trafen uns um halb sechs Regensdorf. Zu Jürg und Thomas kam noch René hinzu, welcher vor ein paar Wochen schon mal mit uns gefahren ist. Bis dann alle startklar waren, war es schon viertelvor sechs. Wir wollten auf die Lägern-Hochwacht fahren und nach den Singletrails bergrunter den schönen Herbstabend im Restaurant Bergwerk ausklingen lassen. Und es lief alles nach Plan.
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Man klicke auf die Bilder und versuche das Alpenpanorama im Abendrot nachzufühlen...
Kurz vor Sieben machten wir uns auf den Rückweg. Trotz Einsetzen der Dunkelheit entschieden wir uns für die Singletrails, was dann aber schon recht schwierig wurde. In dichtem Wald war es schon bedenklich finster. Erhöhtes Risiko. Zum Glück kenne ich die Strecke sehr gut. Wir vergewisserten uns noch kurz, dass das Bergwerk auch wirklich offen hat und fuhren dann zurück zu den Autos. Rasch die Bikes in den Kofferraum verstauen und dann nichts wie ran, an die Käse- Spinat- oder Früchtekuchen! Dazu frischen Traubensaft aus eigenen Reben mit Mineralwasser gemischt. Super! Ich esse zuerst ein heisses Stück Käsekuchen und danach noch eine Zwetschgenwähe. Zum Schluss einen Kaffee. Mensch, was willst Du mehr? Wir unterhielten uns blendend, es war ein rundum gelungener Abend. Wunderbar! Vielen Dank. ![]()
Der Tacho sagt: 43km., 2:19 Std., 640Hm.
Montag, 9. Oktober 2006
montäglich positiv
Mir ist eine positive Grundstimmung gegeben und meine bisherige Geistesbildung zielte auch in die Richtung zur Erreichung eines "gleichmütigen Geistes". Als ich heute Morgen vor der Eingangstüre der Firma stand suchte ich meinen Zutrittsbadge. Mist, zuhause vergessen. Was soll's. Ich rufe einen Arbeitsollegen an, der mich dann reinlässt (verbotenerweise). Jacke abklopfen, in alle Taschen greifen, wo ist mein Handy? Zuhause, im Bikerucksack. Sch.... ade! Ich musste also zum Haupteingang und mir einen Tagesbatch ausstellen lassen. Immerhin beruhigt das korrekte Vorgehen mein Gewissen etwas. ![]()
Dann der Arbeitstag... ärgerliche Punkte auf der Agenda... unangenehm... ich eigne mich schlecht für negative Kommunikation und sehe jedoch ein, dass sie geführt werden muss. Interner Knatsch über die Kontinente hinweg. Grossfirmenzeugs. Ich packte es an wie immer: zuerst drückte ich mich etwas herum, dann machte ich etwas anderes (was ich interessanterweise plötzlich für Dringender hielt) und dann, später, näherte ich mich doch noch der Aufgabe. Phu... und dann noch englisch... das ist heikel. Den Druck auf's amerikanische Mutterhaus erhöhen ist schon schwierig genug, dazu in sprachliche Fettnäpfchen treten muss ja auch nicht noch sein. Zum Schluss vereinbarte ich noch eine kurze Besprechung mit meinen Vorgesetzten um sie über mein Vorgehen zu informieren. Das wird morgen stattfinden. Klug gelöst. Abends dann den Badge wieder zurückgeben und ab nach Hause.
Da ich mich morgen Abend mit Jürg und Thomas zum biken verabredet habe, musste ich das Arrow mal wieder putzen und den Knarzgeräuschen nachgehen. Ich habe das Innenlager festgezogen und die Kurbelgarnitur vor dem Festschrauben neu gefettet. Auch die Steuerlager habe ich frisch gefettet. Dann noch der übliche Reinigungs- und Schmier-Kram. Mal sehen, ob das Rad morgen geräuschfrei fährt.
Sonntag, 8. Oktober 2006
Sonntagsfahrt
Samstag, 7. Oktober 2006
Velospazierenfahren
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Morgens hat es noch kräftig geregnet, doch am Nachmittag wurde es noch richtig schön und deshalb wollte ich wiedereinmal etwas biken. Es war sonnig, etwa 15°Grad warm/kühl und ziemlich windig. Ich wollte in die Motorradwerkstatt und den Triumph 1962 ansehen, den Jürg kürzlich gekauft hat. Wir verabredeten uns dort um vier Uhr. Vorher fuhr ich etwas durch die nahen Wälder und genoss die herrliche sonnige und doch kühle Stimmung. Richtig schön. Auf dem Rückweg dann noch das Bild rechts, im Rebberg bei Oberembrach. Da habe ich mich etwas hingesetzt und die Abendsonne genossen. Der Tacho sagt: 25 km., 1:20 Std., 300Hm
Sonntag, 1. Oktober 2006
Forfait
Als ich um 06:00 Uhr aufstand regnete es derart stark, dass mir klar wurde, dass ich unter solchen Bedingungen nicht starten will. Ich verzichtete also auf die Portion Nudeln und entschied mich, bis 07:00 Uhr nochmals zu schlafen und falls dann der Regen aufgehört hat, mit einem Birchermüesli in den Tag zu starten und doch noch zum Rennen zu fahren. Doch auch das war nichts. Es regnete noch immer und sah auch nicht nach einer Besserung aus.
Schweren Herzens und schon etwas enttäuscht entschied ich mich also Forfait zu geben und nicht an der Volksmetzgete teilzunehmen. Ich bin einfach zu alt um mich im Regen abzuquälen, erhöhte Risiken zu nehmen und mich womöglich noch zu erkälten. So wichtig ist das Ganze nun doch nicht.
Ich musste aber dennoch nach Zürich um den Zeitmesschip abzugeben, damit ich diesen nicht auch noch bezahlen muss. Als ich da eingetraf, waren viele Volksfahrer im Zielgelände und es roch nach einer Mischung aus Tigerbalsam und Schweiss. Es war viel los und natürlich redeten alle über das zurückgelegte Rennen. Da wurde ich schon etwas wehmütig... hätte ich mich doch überwinden sollen???
Bald startet die Fernsehübertragung des Profirennens. Das werde ich mir bestimmt ansehen.
Samstag, 30. September 2006
Vorbereitung
Heute habe ich die Startnummer abgeholt und mich zumindest materialmässig vorbereitet. Eigentlich dachte ich, dass ich gleich im erhaltenen Langarmtrikot starten werde, weshalb ich da schon mal die Startnummer befestigte. Nun regnet es aber ziemlich.... hoffentlich ist es Morgen dann besseres Wetter. Der Wetterbericht meinte, dass es morgens noch trocken sein soll und erst im Laufe des Nachmittags zu regnen beginnt. Mal sehen.
Zudem habe ich für's Nachtessen absichtlich zuviel Teigwaren gekocht, damit ich Morgen um 06:00 Uhr nochmals eine Portion Kohlenhydrate essen kann. Soweit läuft also alles planmässig. Auch die Nervosität steigt langsam. Bald gehe ich in's Bett und hoffe, dass ich gut schlafen kann. daumendrück...
Donnerstag, 28. September 2006
Nebelfahrt
Um 08:20 Uhr startete ich am Utoquai. 12°Grad, leicht neblig, Knie- und Armlinge an. Die ganzen 67 Kilometer waren mehr oder weniger neblig bis hochneblig, deshalb machte ich heute kein Foto. Wieder hatte ich zum Schluss 850 Höhenmeter und nicht die ausgeschriebenen 750. Egal. Kurz vor dem Bergpreis auf dem Pfannenstiel bauten Monteure eine Zuschauertribüne für Sonntag auf. Ich musste 3 oder 4x bei einem Rotlicht anhalten, sonst machte ich keine Pause. Zweimal drückte ich mir unterwegs eine Banane rein. Ohne etwas zu essen kann ich die zweieinhalb Stunden im Sattel nicht machen. Fahren und gleichzeitig essen ist eigentlich nur bergab machbar und auch da lediglich Funktion ohne Genuss. Die 7dl Wasser sind eigentlich zu wenig. Am Rennen gibt es einen Verpflegungsstand und da werde ich dann vermutlich nachtanken. Nachdem ich am Samstag 2:40 Std. brauchte, waren es heute nur 3 Minuten weniger, 2:37 Std. Ich denke, dass auf abgesperrter Strecke etwa 2:30 Std. drin sind, viel weniger wohl nicht.
Mit zunehmender Distanz kamen auch leichte Schmerzen. Druck am Schambein, den Händen und vor allem Schmerzen im Kreuz. Als ich vom Rad gestiegen bin, musste ich mich erstmal 5 Minuten dehnen und lockern, ich konnte kaum aufrecht stehen. Glücklicherweise verschwinden die Schmerzen dann jeweils rasch. Unterwegs ist das aber nicht nett. Ich denke, dass ich bisher noch gar nie zweieinhalb Stunden am Stück radgefahren bin. Normalerweise mache ich etwa jede Stunde Fahrzeit ein paar Minuten Pause. Zudem bewegt man sich auf dem MTB viel mehr und wechselt häufig die Position, steigt vielleicht auch mal ab und schiebt. Auf dem Rennrad jedoch, sitze ich nach meinem Empfinden zu lange ich der gleichen Position und verspanne mich dadurch mit der Zeit. Na ja, ist nicht tragisch das Ganze. Nach dem kommenden Sonntag werde ich das auch nicht mehr tun.
Inklusive Hin- und Rückfahrt vom Büro zum Start-/Zielplatz sagt der Tacho: 83km, 3:20Std., 1'050Hm
