Samstag, 17. März 2007
Montag, 12. März 2007
Mallorca-Fotos jetzt online
Habe heute noch die Mallorca-Fotos online gestellt. Wer also ein paar Eindrücke von dieser Woche Rennradfahren erhalten will, wählt über die linke Seitennavigation Fotoalbum den neuen Eintrag oder klickt direkt auf diesen Link.
Bin heute mit dem MTB zur Arbeit gefahren. Der Tacho sagt: 32 km., 1:33 Std., 400 Hm.,
Sonntag, 11. März 2007
heimisches biken
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Wie geplant traf ich mich um halb neuen Uhr mit Jürg, Remy und Thomas für eine Sonntagmorgentour. Die Sonne schien von einem blauen Himmel, auch wenn das Termometer noch kräftig am Gefrierpunkt kratzte. Es war kalt, die Luft kühl und erfrischend.
Natürlich sprudelte ich nur so von wegen Mallorca-Urlaub und so mussten meine Kumpels heute vorwiegend mal zuhören
. Das Kyburg-Loop-Quickie hat richtig Spass gemacht und wurde gekrönt mit Kaffe und Vermicelles beim Tierpark Buerderhuus Nähe Winterthur.
Wieder zuhause angekommen wollte ich noch kurz meinen Formstand checken und deshalb fuhr ich die Refenrenzsteigung heute zum zweiten Mal. Ich schaffte es, die gesamte Steigung im mittleren Kettenblatt hoch zu fahren, wenn's auch zeitweise etwas würgen bedeutete. Die neue Richtzeit ist nun 10 Minuten, 38 Sekunden. Eigentlich hätte ich mir eine grössere Steigerung als die erzielten 30 Sekunden erhofft, doch immerhin, 30 Sekunden sind 30 Sekunden. Ich denke, dass ich vor dem Gigathlon diese Steigung noch unter 10 Minuten packen kann. Hier noch die Streckendaten: 1,76km, 150 Höhenmeter, macht durchschnittlich 8,5 Steigungsprozent. Der Tacho sagt: 25 km., 1:43 Std., 700 Hm
Samstag, 10. März 2007
wieder daheim
Heute reiste ich nun wieder zurück in die schöne Schweiz. Der Tag begann schon früh und der traumhaft klare Flug über die französischen Alpen war schlicht atemberaubend. Wir flogen direkt über den Mont-Blanc und ein Mitreisender zwei Reihen weiter vorne beschrieb eine Bergsteigerroute, die er einmal bewältigt hatte. Man konnte alles Beschriebene genau sehen und sich wirklich vorstellen, wie es gewesen sein musste. Ein echtes Erlebnis.
Schon bald musste ich mal nach dem MTB sehen... (ich hab vorerst mal genug von Rennrädern
). Als ich dann später Jürg anrief erzählte er mir, dass er morgen Sonntag um halb neun Uhr mit Thomas zum biken abgemacht hat. Hervorragend! Da muss ich doch mit von der Party sein! 08:30 Uhr ist zwar früh, dafür hat man danach noch den ganzen Mittag für das Familienleben zur Verfügung. Und vor allem: Ich habe richtig Lust, auf meinem gefederten ARROW-MTB auszufahren und werde es bestimmt geniessen. In der Natur, nicht auf der Strasse. Schön.
Ich habe die Mallorca Fotos noch nicht auf dem PC gesichtet sondern nur dieses eine Bild gesucht. Irgendwie ist es das Beste von allen. Weil farbig, dynamisch, mit tollem Hintergrund und blauem Himmel. Und es zeigt viele Rennradfahrer. So viele, wie ich noch nie zuvor in einer einzigen Woche gesehen habe. Auf Mallorco bereiten sich wirklich tausende von Radsportlern und Triathleten auf die kommende Saison vor. Ganze Teams trainieren mehrere Wochen da und so ist es nur normal, dass man immer wieder anderen Gruppen in verschiedensten Grössen begegnet. Irgendwie eigentümlich und speziell. Als kurzes Fazit von mir: Es war eine wirklich schöne Woche auf einer sehr schönen Insel, die super zum Rennradfahren geeignet ist. Nun bin ich gut motiviert um wieder aufs Bike zu steigen und freue mich auf den kommenden Frühling, an dem ich nun schon mal eine Woche schnuppern konnte.
Freitag, 9. März 2007
schon fast vorbei...
So. Die letzte Tour dieser Trainingswoche ist nun auch absolviert und das Mietrad habe ich bereits geputzt und zurueckgegeben. Es folgt noch ein letzter Massagetermin und danach die "Sockenparty". Dieser Anlass heisst deshalb so, weil jeweils am Freitag die Gaeste verabschiedet werden welche nach Hause reisen und als Dankeschoen erhaelt jeder ein paar Radsocken. Da werde ich bestimmt teilnehmen und danach mit ein paar neuen Bekannten noch ueber die Strasse im "Shooters" ein Abschiedsbierchen trinken.
Da ich morgen um 06:10 Uhr zur Abfahrt bereit stehen muss, werde ich in der Zwischenzeit noch packen und soweit alles vorbereiten, dass ich aus dem Bett direkt in den Bus steigen kann.
Am heutigen Tag war nochmals richtig schoenes Wetter und so konnte ich nochmals Mallorca und Rennradfahren in der Gruppe geniessen. Zuhause werden wohl wieder lange Bikeklamotten angesagt sein... Wir fuhren heute nach Porto Christo, ein Ort an der suedoestlichen Kueste von Mallorca, welcher irgendwie suedfranzoesisches Flair vermittelt. Obwohl eigentlich keine Berge zu bewaeltigen waren, kamen um die 900 Hoehenmeter zusammen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag mit 26,9 km/h so hoh wie noch nie. Tja, wir alle haben in dieser Woche hinzugelernt und das Gruppenfahren klappte deutlich besser als zu Beginn.
Es war eine schoene Woche und in den naechsten Tagen werde ich bestimmt auch die gemachten Bilder im Fotoalbum bereitstellen. Hier mal ein Bild unserer Gruppe, welches auf der Huerzeler-HP veroeffentlicht wurde. Es war meine erste Reise nach Mallorca und ich muss schon sagen, dass dies eine sehr schoene Insel ist. Es laesst mich die Faszination verstehen, die es auf unzaehlige Touristen ausuebt (und ich war noch nicht mal im Meer baden). Dennoch freue ich mich, nun wieder nach Hause, in meine gewohnte Umgebung, zu meinen geliebten Menschen zurueck zu kehren. Der Tacho sagt: 115 km., 4:15 Std., 900 Hm.
Mittwoch, 7. März 2007
wie man es sich wuenscht...
Das Wetter war heute auf Mallorca wieder super gut. Sonne satt und um die 20 Grad warm. Ideal um eine schoene Trainingstour zu fahren. Ich freute mich auch, wieder einmal alleine und in aller Ruhe eine Ausfahrt machen zu koennen. So entschied ich mich, den nord-oestlichen Zipfel der Insel, das Cap Formentor anzufahren. Das war eine wirklich gute Idee. Die Strassen waren coupiert aber angenehm zu fahren und die Aussicht war wirklich fantastisch - wirklich erste Sahne. Auf dem Rueckweg merkte ich dann, dann noch viel Zeit uebrig ist und so entschied ich mich die Tour aufs Geratwohl zu verlaengern. Als dann allmaehlich Bewoelkung aufzog machte ich mich auf den Rueckweg zum Hotel und kaum war ich da, brach das erste Gewitter los. Glueck gehabt.
Heute hatte ich dann den ersten Massagetermin und man merkte deutlich, dass die kraeftige Frau schon tausende von Radfahrerbeinen geknetet hatte. Das tat richtig gut. Danach lecker essen, mit neuen Bekannten ein Bierchen zischen, nun noch kurz bloggen und dann ab ins Bett. (Der perfekte Tag...). Der Tacho sagt: 121km., 5:30 Std., ca. 1'500 Hm.
Derzeit regnet es sehr stark und der Wetterbericht ist fuer morgen auch richtig schlecht. Vermutlich schliesse ich mich anderen an und fahre mit den Bus nach Palma de Mallorca. Ein Souvenier fuer meine Frau waere ja auch eine gute Idee ![]()
Dienstag, 6. März 2007
Das Hinterrad des Vorderen
Das ist die am meisten gesehene Aussicht auf den Gruppenfahrten einer Radwoche wie dieser...
Heute war unsere "Tour"-Gruppe mit 12 Teilnehmern so gross wie noch nie und da wir meist in Zweierreihe fahren, muss man ganz schoen aufpassen, dass man sich nicht gegenseitig ins Gehege kommt. Ich moechte nicht bei Tempo 30 mit dem Asphalt Bekanntschaft machen und die Gefahr, dass sich vor einem ein Sturz ereignet und man einfach nicht mehr ausweichen kann, ist ja schon gar nicht auszuschalten. Deshalb habe ich mir angewoehnt, moeglichst weit vorne zu fahren und ich habe den Platz direkt hinter dem Tourguide als den sichersten ausgemacht. Dieser faehrt ein gleichmaessiges Tempo und ist sich der Gefahren am besten bewusst und faehrt dementsprechend vorsichtig. Diese Taktik hat sich soweit bewaehrt, dennoch habe ich mich entschieden, morgen wiedereinmal alleine zu fahren. Dies hat jedoch noch andere Gruende. Erstens wurde das Programm geaendert und der Ruhetag wurde von Mittwoch auf Donnerstag verlegt, weil auf Donnerstag schlechtes Wetter prognostiziert ist. Das heisst im Gegenzug, dass die "Kuesten-Klassik"-Tour ebenfalls auf morgen vorverlegt wurde. Was diese Tour anbelangt war ich mir so oder so unschluessig. Zwar soll das eine der schoensten Touren der Gegend sein, doch die Eckdaten mit 136km und 2'300Hm versprechen ja eher eine harte und knackige Tour als ein gezieltes Grundlagenausdauertraining. Ich ueberlegte lange hin und her, doch letztendlich siegte die Vernunft und deshalb will ich morgen einfach etwas rollen und die Aussicht geniessen (weil da wird ja kein Hinterrad sein, welches ich im Auge behalten muss.
Obwohl auch ich einen Ruhetag machen sollte, werde ich morgen wieder aufs Rennrad steigen und ein paar Kilometer abspulen. Sollte naemlich am Donnerstag wirklich schlechtes Wetter sein, kann ich dann noch immer einen Ruhetag einlegen und zwei Ruhetage hintereinander will ich doch tunlichst vermeiden.
Die heutige Tour fuehrte zuerst flach ins nordoestliche Hinterland und von da auf eine Huegelkette in herrlicher Umgebung. Vor dem Anstieg des Tages gab der Guide die Fahrt frei und schon bald befand ich mich am Schluss des Feldes. Tja, 96 Kilo sind einfach eine Hypothek am Berg... Egal, ich kurbelte in Ruhe hoch und das schoene Restaurant am Gipfel entschaedigte fuer die Muehen. Da gab es sogar leckeren, hausgemachten Kuchen - super! Die nachfolgende Huegelfahrt war beeindruckend und durch den herrschenden Rueckenwind auch richtig schnell. Hier konnte ich dann ein Highlight des Rennradfahrens in der Gruppe erleben. Mit einem Tempo ueber 40km/h konnten wir lange Zeit fahren und ausser dem surren der Raeder war nichts zu hoeren. So macht Geschwindigkeit Spass und es ist ein besonderer Genuss, als kompakte Gruppe Mopeds zu ueberholen
und das mit nichts als Muskelantrieb. Cool. Das Wetter war heute aehnlich wie gestern, vielleicht eine Spur sonniger, doch meist stark windig und um die 18 Grad. Es brauchte also wieder Arm- und Beinlinge um nicht auszukuehlen. Das hat alles bestens geklappt und ich bin mit der Tour sehr zufrieden.
Bleiben noch die weniger positiven Aspekte. Seit dem zweiten Tag kaempfe ich mit einschlafenden Fingern, was ich wiedereinmal der unmoeglichen Form eines Rennradlenkers anlaste. Die beiden kleinen Finger sind mittlerweile ziemlich taub und die Sache bessert sich auch ueber Nacht nicht vollstaendig. Natuerlich wechsle ich so oft wie moeblich die Halteposition um den Druck von den Handgelenken zu nehmen und trotzdem.. rechts ist es besser, doch am linken kleinen Finger ist das Gefuehl ziemlich weg. Hinzu kommen nun langsam aber sicher auch Sitzbeschwerden, Schmerzen im Kreuz und im Nacken. Die Sitzbeschwerden bekaempfe ich mit Sitzcreme und hauffigem Wiegetrittfahren. Um auch den Ruecken und Nackenschmerzen entgegen zu wirken, habe ich mich fuer die verbleibenden drei Tage jeweils fuer eine Massage eingeschrieben. Darauf freue ich mich. Tja, eine gute Form muss halt zeitweise erlitten werden. Der Tacho sagt: 114km., 4:31 Std., ca. 1'000Hm.
Montag, 5. März 2007
Theorie und Praxis
Gestern war ein herrlich schoener Tag und auf dem Programm standen 100 Kilometer. Als wir zurueck beim Hotel waren, zeigte mein Tacho jedoch lediglich 89km und da war dann schnell klar, dass ich noch eine Zusatzschleife drehe um auf eine dreistellige Zahl zu kommen. Ich fuhr an den Hafen von Alcudia und staunte nicht schlecht was fuer Luxusjachten aus aller Welt da vor Anker lagen. Nicht schlecht. Als ich dann das Rad in das Velozelt stellte, zeigte der Tacho 101 Kilometer. Gut so.
Heute war es dann gelich umgekehrt. Angesagt waren 115 Kilometer bei etwa 1'000 Hoehenmeter. Bis wir unsere Tour dann beendet hatten zeigte der Tacho enorme 155km. Klar, dass ein paar Gruppenteilnehmer nicht ganz gluecklich waren und dass wir gegen Ende der Runde oefters mal auf zwei Nachzuegler warten mussten. Die 1'500 Hoehenmeter und der 25er Schnitt waren ja auch nicht gerade als Grundlagenausdauer zu bezeichnen
.
Heute war es ziemlich bewoelkt und stark windig. In die eine Richtung fuhr man fast ohne zu treten ueber 30km/h, waehrend man in die Gegenrichtung kaum 20km/h erreichte. Und wie sollte es anders sein: Noch frisch fuhren wir mit Rueckenwind los und langsam ausgelaugt kaempften wir uns im Gegenwind zum Hotel zuruck. Die Temperatur lag bei etwa 18 Grad, doch wegen dem Wind fuhr ich ganztags mit Knie- und Armlingen. Der Wetterbericht fà¹er die kommenden Tage ist ganz passabel. Der schoenste Tag duerfte gestern gewesen sein (mit Sonne pur und ca. 23 Grad) doch immerhin ist kein Regen angesagt.
Der Tacho sagt fuer Sonntag: 101 km., 4:06 Std., ca. 400 Hm.,
Der Tacho sagt fuer heute Montag: 155 km., 6:09 Std. ca. 1'500 Hm.,
Samstag, 3. März 2007
gut angekommen...!
Das Wetter ist herrlich! Blauer Himmel, über 20 Grad, endlich wieder mal Sonnencreme einreiben - was gibt's Schöneres?! Im Hotel habe ich ein tolles Zimmer mit einer grossen Terrasse und Blick auf's Meer. Die Organisation ist hervorragend. Obwohl im Moment noch Vorsaison herrscht, ist es bereits gut ausgelastet. Hier wird alles geboten, was das Bikerherz erfreut: Top Rennräder, Werkstatt, Lunchpakete und Getränke zur freien Verfügung - einfach super!
Kurz nach dem Mittag bin ich dann zu meiner ersten Tour gestartet. Wie ich bin, radelte ich einfach mal so drauflos und hab mich dann gleich fürchterlich verfahren. Bis ich wieder im Hotel war, hatte ich über 100 km zurückgelegt. Deshalb bin ich nun auch müder als eigentlich geplantFür morgen habe ich mich in die Tourengruppe eingeschrieben. Das Programm sieht 100 km mit einem Schnitt von etwa 24 km/h vor. Ich bin gespannt ob mir Mountainbiker das gefallen wird und werde danach entscheiden, wie ich den Rest der Woche gestalten werde - ob organisierte Touren oder alleine fahren.
Der Tacho sagt: 107 km, 2:25 Std., ca. 1000 Hm
Sonntag, 25. Februar 2007