Samstag, 26. August 2006
Montag, 21. August 2006
Race Face Evolve XC Sattelstütze
Freitag, 18. August 2006
Nachtrag zu gestern
Gestern abend hatte ich "Telefonitis extremis" und so ist das bloggen einfach untergegangen. Ich telefonierte erst etwas über eine halbe Stunde mit Matthias aus München (Thema: neues Crossrad für Matthias) und danach sagte mein Handy 1:16 Std. für das Gespräch mit Peter in der Nähe von Dresden. Mit Beiden fuhr ich letztes Jahr den Alpencross Riva2 von Steinach via Dolomiten an den Gardasee und so sind natürlich Mountainbiken und Bikes unsere bevorzugten Gebiete.
Am Morgen bin ich seit Urzeiten wieder einmal auf das Nöll S6cross Rad gestiegen um zur Arbeit zu fahren. Bewaffnet mit 30mm Crossreifen konnte ich erstmals die gleiche Strecke in Angriff nehmen, wie ich normalerweise mit dem Arrow MTB fahre. Wieder stört mich der Rennradlenker... wie kann man nur mit so etwas fahren... Die Sitzposition ist gegenüber dem MTB auch eher nieder und die ersten Meter brauchen echt eine Umgewöhnung. Erstaunt bin ich auch über die Übersetzung. Die 130Hm-Steigung nach Augwil hoch, fahre ich im kleinstmöglichen Gang...mehr liegt einfach nicht drin. Dafür rollt das Rad super. Sobald ich auf Asphalt komme ist deutlich spürbar, dass 30mm-Reifen leichter abrollen als 60mm. Am Arbeitsplatz angekommen klicke ich den Computer durch und bin bass erstaunt, eine neue Rekordzeit gefahren zu sein. Genau 40 Minuten. D.h. ich bin mit dem Crossrad auf Anhieb über eine Minute schneller als mit dem MTB (und bei der MTB-Rekordfahrt habe ich deutlich mehr gepusht und bin auch ganz bewusst auf Zeit gefahren, was heute nicht der Fall war).
Als ich mich nach der Arbeit in den Sattel geschwungen habe, fand ich das Fahrverhalten in den ersten Kurven ziemlich schwammig und ein kurzer Griff an den Vorderreifen bestätige, dass sich ein schleichender Plattfuss anbahnt. Mist. Ich pumpte kurz mit der Handpumpe nach und entschied mich, bis zur nächsten Ortschaft/Tankstelle weiter zu fahren und da nochmals nachzupumpen, damit ich bis nach Hause komme. Gesagt getan. Nachdem ich an der Tanke also vorne gepumpt hatte überprüfte ich noch kurz den hinteren Reifen und siehe da: auch da war schon mehr Luft drin. Also kurz den Adapter auf´s hintere Ventil aufschrauben und den Luftdruck erhöhen. Die Überraschung folgte, als ich den Adapter wieder abschrauben wollte. Der sass irgendwie fest und als er sich endlich löste, schraubte ich auch gleich das Ventil aus dem Schlauch. Pffft! Reifen flach! So doof! Nun sah ich, dass ich den Adapter schief auf das Ventil schraubte und sich nun das Ventil im Adapter verklemmt hatte. Ich konnte also einzig das Ventil mitsamt dem Adapter wieder aufschrauben, pumpen und dann so nach Hause fahren... In der eigenen Garage habe ich dann die Sache genauer angesehen. Das Ventil konnte ich nur noch mit einer Spitzzange aus dem Adapter rauswürgen, wobei ich es natürlich zerstörte. Fazit: 1x fahren, 1 Schleicher vorne welcher repariert werden muss und ein neuen Ventileinsatz für hinten.... Der Tacho sagt: 32km, 1:23 Std., 380Hm
Samstag, 12. August 2006
... ah, doch noch!
Kurz vor Auktionsende kam ich auf die Idee, mich bei ricardo neu anzumelden und es so nochmals zu versuchen. Schnell das Formular ausfüllen und Passwortemail abwarten. Jetzt! Noch knapp 2 Minuten! Angebot eingeben und siehe da: keine Fehlermeldung mehr! Angebot angenommen! 3 - 2 - 1 - meins! Cool.
... ich kann nicht!
Montag, 7. August 2006
a propos Statistik...
Na ja... die ohne-Tacho-fahren-Geschichte hat mich nicht wirklich überzeugt. So rein informitiv ist die Sache halt doch, denn "einfach so" ist Manches schwieriger einzuschätzen. Es ist halt schon nett, wenn man in etwa weiss, wie viele Hm es noch hoch geht und wie weit es noch in etwa ist. Ausserdem ist ein Bikecomputer auch unterhaltend, wenn man stundenlang die Berge hochkurbelt. Da überkommt mich dann schon mal die Langeweile... die ein paar Tastendrücke und Infoabfragen überbrücken können.
Ich habe also den Tacho wieder hervorgekramt und werde ihn wieder montieren. Männer mögen halt Spielzeuge ![]()
PS: Den italienischen Porno-Sattel musste ich bereits verarzten... an einer Flanke versuchte ich einen Riss im Leder zu leimen. Auch die Farbe hat bedingt durch die zwei Regentage und die rauhere Regenhose etwas gelitten. Egal - nun sieht er richtig eingeritten aus!
Freitag, 28. Juli 2006
endlich...
...endlich Wochenende
...endlich Ferien
Ich bin froh, dass ich mich heute aus dem Geschäft verabschieden konnte. Die letzten Wochen und Monate waren meinerseits etwas flau... (Interpretationsspielraum - für Kreative).... die Woche Abstand wird mir gut tun
.
Heute sind der Sattel und die Tachoersatzteile angekommen. Ich konnte nicht widerstehen und musste zwangsläufig noch eine kleine Sitzproberunde fahren und ein paar Fotos schiessen (siehe unten)! Super! Eigentlich will ich bis Montag nicht mehr fahren, doch es juckt mich schon und morgen mal so eine kleine Runde....
Zum Tacho: Ich montierte die neuen Teile und alles funktionierte sofort. Soweit so gut. Ich fuhr die Strasse zweimal rauf und runter und ärgerte mich leicht, weil der Tacho so dominant im Zentrum thront... und ich immer hingucke. Eigentlich ist es doch völlig egal, wie weit, wie lange, wieviele Höhenmeter.... nächste Woche kann ich 6 Tage einfach einem Guide hinterherfahren, muss mich nicht um den Weg kümmern und weiss ja schon im Vorfeld, dass ich das körperlich packen werde. Ich könnte also ganz entspannt mitrollen, schauen und etwas mehr geniessen, als ein paar Zahlen auf dem Computer. Es hat bestimmt genügend Andere dabei, die einem abends die Leistungsdaten angeben können. Und überhaupt: auch das ist nicht wirklich wichtig. Ich könnte auch gleich die Basisangaben des Katalogs im meine Exceltabelle übernehmen, denn ein paar km oder Hm mehr oder weniger, macht es dann ja auch nicht aus.... ... ich demontierte also den Tacho!... Die Klingel habe ich auch gleich abgeschraubt.
Ich bin jedoch noch nicht wirklich überzeugt von dieser Aktion. Bis anhin bin ich möglichst keinen Kilometer ohne Biketacho gefahren. Ich übertrage ja schon seit Jahren alle Fahrdaten in eine Tabellenkalkulation. Das war immer mein Beweismittel. Die Wahrheit, weil keine Kilometer hinzugelogen werden können. Wenn ich nun aber ohne Tacho fahre, kriege ich keine Distanzangaben, kein Höhenprofil, keine Pulskurve, keine gespeicherte Aufzeichnung und somit eben keinen Beweis... ... irgendwie versuche ich einen Schritt weiter zu kommen... ich versuche mir zu vertrauen ohne Beweis... (vielleicht packe ich den Tacho ein und montiere ihn, sollte er mir zu sehr fehlen
). heute geschätzte 10km, 0:45 Std., 150Hm
Montag, 24. Juli 2006
das rote Sofa
Dies ist mein knapp zwei Jahre alter SLK GEL FLOW Sattel, der am Samstag den Geist aufgegeben hat und mir so zu verstehen gab, dass 100kg Dauerbelastung einfach etwas viel für Leichtbauteile (220g) ist.... ![]()
Dies ist mein neuer Sattel SLR GEL FLOW (225g)....
den selben Typ Sattel fahre ich am Rennrad und der passt mir recht gut. Die gestrige Tour bin ich mit diesem gefahren - problemlos. Die rote Farbe passt natürlich super zu meinem Arrow! Es gibt diesen Sattel noch in weiss, gelb, blau und natürlich schwarz. Habe das Teil gestern online bestellt und schätze, bis Donnerstag sollte es hier sein.
Mittwoch, 19. Juli 2006
Vorbereitungsarbeiten (2)
Nachdem ich mir nach dem Feierabend die letzten Kleinteile im Bikeshop besorgte, konnte ich gleich mit den anstehenden Arbeiten beginnen. Ich demontierte die rechte Kurbel und die drei Kettenblätter und putzte alles zuerst mal gründlich. Die Befestigungsschrauben mussten möglichst dreckfrei und gut geschmiert vorbereitet werden, damit später nicht das knacken beginnt. Das mittlere Kettenblatt schaute ich mit genauer an und mit einer kleinen Handfeile versuchte ich erkennbare Brauen zu entfernen. Die neue Kette wird zu Beginn bestimmt ab und zu mal hängenbleiben. Das braucht erst ein paar kräftige Steigungen, bis sich die Kette ein bisschen einlängt, dann klappt das schon. Zuletzt schraubte ich das neue 22er Kettenblatt fest. Noch kurz das Innenlager etwas nachziehen und dann die Kurbel wieder montieren. Dann wechselte ich auch gleich die 9-fach Kassette, putzte das Schaltwerk, längte die neue Kette ab, fädelte sie ein und verpresste sie zum Schluss. O.k. Nun noch den hinteren Schaltzug wechseln. Die neue Hülle klebe ich an der alten fest um sie sicher durch den Rahmen zu fädeln. Alles kein Problem. Den Schaltzug einfädeln, von Hand spannen und festziehen. Etwas Feinjustage an der Stellschraube und zumindest hinten flutschen die Gangwechsel wieder prächtig. Eine kurze Probefahrt.... na ja. Es hakelt auf dem mittleren Kettenblatt schon ziemlich; doch wie schon gesagt: das braucht ein paar Kilometer. Deshalb habe ich die Teile ja jetzt getauscht, denn bis zur Alpenüberquerung kann ich so alles noch einfahren. Samstag und Sonntag stehen zwei Touren an und ein oder zwei Mal werde ich ja wohl auch nächste Woche mit dem Bike zur Arbeit fahren. Morgen werde ich bereits eine erste Testfahrt ins Büro unternehmen.
Nun sind die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen und es werden bis zu AC-Start keine Teile mehr gewechselt. Neu sind: Bremsleitungen hinten und vorne, Bremsbeläge hinten, Schaltkabel hinten mit Hülle, Kassette, Kette und kleines Kettenblatt. Der Dämpfer wurde frisch revidiert und zusätzlich wechselte ich noch Lenker und Vorbau. ![]()
Seit ziemlich genau einem Jahr fahre ich mit einem breiteren, hochgezogenen Lenker ohne Lenkerhörnchen. Und weil ich für die Steigungen nun doch wieder mehr Griffpositionen haben wollte, montierte ich wieder die alte Lenker-Vorbaukombination. Die Verstellmöglichkeiten des VRO-Systems sind wirklich klasse. So kann man die Sitzposition der Form entsprechend wählen.
Vor allem an steilen Anstiegen griff ich gestern permanent an den Hörnchen. Ich kann so auf dem Sattel noch etwas nach vorne rutschen und das Gewicht etwas weiter nach vorne verlagern. Zusätzlich kann ich nun am Berg die Gabel noch auf 90mm runter schrauben, was auch noch etwas bringt. Überhaupt: gestern verstellte ich mehrmals während der Tour die Gabellänge. Etwas, was ich bisher nie machte, weil ich sie sowieso immer zu unterst fuhr... Mit der nun aktuellen Sitzposition kann ich die Federwegsverstellung erstmal effektiv brauchen. Vor allem bergab lohnt es sich nun schon, den Federweg zu erhöhen um das Gewicht etwas einfacher hinten halten zu können. Auch in der Ebene ist das komfortabler. Das Bike ist also bereit und ich denke, ich bin es auch. Hatte das Rad fahrfertig an der Waage hängen: 14,16kg!
(das war auch schon mal bei 13,5kg). Tja, ich war ja auch schon leichter... ![]()
Montag, 17. Juli 2006
Vorbereitungsarbeiten (1)
Langsam rückt die Woche mit der Alpenüberquerung immer näher. Genau heute in zwei Wochen starten wir in Bludenz (A). Es gibt noch einige Dinge am Bike zu tun und deshalb machte ich mich heute mal an die Arbeit. Den HOPE C2 Scheibenbremsen spendierte ich neue Stahlflex-Bremsleitungen. Die alten Leitungen abbauen und die Neuen richtig ablängen, Anschlüsse montieren und dann die Bremsen wieder befüllen und entlüften (siehe Foto), das braucht schon etwas Zeit. Im Ablängen der Leitungen bin ich vorsichtig. Was ab ist, ist ab... (und so sind nun beide Leitungen minimal zu lang
. Hinten wechselte ich gleich noch die Beläge. Die Vorderen sind neuer und noch i.O.
Dann kürzte ich den Lenker von 64cm auf 61cm. "Full size" ist mir für Hörnchen zu breit. Für den Downhill zwar o.k., doch für Hörnchen zu breit. Die Hände sind zu weit auseinander um berghoch gut am Lenker ziehen zu können und im Wiegetritt mit dem Griff an den Barends beginne ich schnell zu schaukeln. Also beidseitig 1,5cm abtrennen. Obwohl ich früher lange 58cm breite Lenker gefahren bin, traute ich mich nicht, den Lenker gleich soweit zu kürzen. Heute fährt man etwas breiter
. Mal sehen, wie mir nun 61cm passen. Den Lenker drehte ich weiter nach vorne und die Lenkerenden nicht mehr so stark nach oben. Die Hörnchen montiere ich fast flach damit bei Anstiegen die Sitzposition noch weiter nach vorne gebracht werden kann. -> eine kurze Probefahrt... Uuiiii. Tief unten der Lenker... das "weiter vorne" fällt mir nicht so gut auf, wie das "weiter unten". Doch da gibt es ein probates Gegenmittel. Die montierte Magura Gabel lässt sich von 90-125mm Federweg verstellen. Bisher fuhr ich immer mit nur mit 90mm, so quasi in Abstimmung mit den 90mm Federweg am Hinterbau. Nun schraubte ich die Gabel auf 110mm Federweg und spannte gleichzeitig die Federvorspannung etwas stärker. -> nochmals Probefahrt... Viel besser. Der Lenker ist nun wieder etwas höher. Mal sehen, wie sich morgen Abend das Ganze bei der Trainingfahrt mit Jürg und Thomas auf's Fahrverhalten auswirkt und wie es sich anfühlt. Ist bestimmt sportlicher. Auch das kommende Wochenende bietet noch gute Touren um die optimale Alpencross-Einstellung zu finden.
Es bleiben noch die Bereiche "Kette - Kassette - kleines Kettenblatt" und "Schaltkabel hinten" übrig. Beides will ich auch noch vor dem Alpencross erledigen; die meisten Ersatzteile habe ich schon. Dann ist mein Bike gut gerüstet.
Heute normaler MTB-Arbeitsweg. Der Tacho sagt: 32km, 1:27 Std., 380Hm., (morgens neuer Rekord: 41 Min. 30 Sec. für die 16,4km und 190 Hm).