Sonntag, 7. Januar 2007
Freitag, 5. Januar 2007
Sturzfolgen
Mein Abflug über den Lenker vom letzten Sonntag zeigte nicht nur an meiner Schulter sondern auch am Vorderrad des Bikes Wirkung. Am Mittwoch brachte ich dann das Rad zum Mechaniker und der war gleich sehr skeptisch, ob sich die verbeulte Felge nochmals zentrieren lässt. Besser sei bestimmt, die Felge zu wechseln. Na also. Nachdem Mitte April die hintere Felge gerissen war und ersetzt wurde, war nun die Vordere fällig. Einen Satz der leichten DT-Swiss XR. 4.1d Felgen habe ich nun ruiniert und deshalb bin ich auf die etwas breiteren, stabileren (und auch schwereren) EX5.1d umgestiegen. Mal sehen, wie lange die halten.
Meine Schulter hat sich eigentlich recht gut erholt, doch punktuell habe ich noch ziemliche Schmerzen. Ich hoffe, dass ich mir keine Muskeln, Sehnen oder Bänder abgerissen habe. Immerhin, die Schwellung ist fast weg. Wenn sich die Sache bis Mitte nächster Woche jedoch nicht bessert, muss ich wohl doch mal den Arzt aufsuchen.
Sonntag, 31. Dezember 2006
Sylvestertour bei 7-12°Grad
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Solch ein Wetter zu Sylvester habe ich überhaupt noch nie erlebt. Sonnenschein und über 7° Grad "warm". Da muss man einfach eine Bikerunde drehen! Auf halb zwölf Uhr hatten wir uns verabredet und alle waren pünktlich. Zu viert entschieden wir via Rhinsberg und Laubberg nach Rheinsfelden zu biken und alle schönen Trails dieser Hügel mitzunehmen. In der letzten Nacht hat es kurz geregnet, so waren Schutzbleche angesagt und stellenweise war es ziemlich rutschig. Von Rhinsberg in Richtung Eglisau runter versuchten wir eine neue Variante und dabei habe ich mich kräftig hingelegt. Es war sehr steil und unter dem Laub sah ich nicht, dass ich direkt auf einen Baumstumpf auffahre und dann eine volle Rolle vorwärts über den Lenker hinlege. Ich bin hart auf die linke Schulter geprallt und der Überschlag hat mir die Luft abgedrückt. Ich musste mich erst mal etwas hinkauern und ruhig atmen. Ich tastete das Schlüsselbein ab (ja, das habe ich mir 2002 auf Fuerteventura schon einmal gebrochen). Scheint noch alles ganz zu sein. Doch ich habe starke Schmerzen, direkt auf der Schulter. Es fällt schwer, den Arm anzuheben. Die Knochen sind vermutlich noch in Ordnung, doch die Muskulatur ist stark geprellt. Ich brauche 10 Minuten...
Das Vorderrad am ARROW hat eine richtige Beule. Ein Seitenschlag von mehreren Zentimetern, doch es sind noch alle Speiche drin und die Scheibenbremse schleift nicht einmal. Also weiterfahren kann ich. Ich habe zwar Schmerzen, doch den Lenker halten geht erstaunlich gut. Leider ist dann das Restaurant in Rheinsfelden auch noch geschlossen. Wir fahren also weiter und Pino zeigt uns noch schöne Trails in Richtung Stadel und dann über den Strassberg nach Höri. Ich bin immer der Hinterste und doch kann ich es irgendwie geniessen. Das Wetter, die Freunde, der Sport, es war einfach super! Da störte auch eine schmerzende Schulter oder ein schlackerdes Vorderrad nur wenig. Auf dem Flachstück hin zur Wurstbude bei Oberglatt zog ich dann sogar das Tempo noch etwas an
. Da war dann Full-House. Die Menschen standen Schlange, bestimmt 15 Personen warteten. Nein, nein, das ist nichts für uns. Wir fahren weiter und kehren später im "Stützli-Füfzg" ein.
Fazit: Das war eine sehr schöne Biketour mit vielen schönen Singletrails und teils auch sehr heftigen Downhillpassagen. Der Sturz musste wie immer nicht sein und ist ärgerlich. Das wird mich vermutlich noch länger beschäftigen. Mal sehen, wie es sich weiterentwickelt. Der Tacho sagt: 50 km., 3:11 Std., 960 Hm
Samstag, 30. Dezember 2006
Standardrunde
Zum Jahresabschluss nochmals die Trainingsrunde, die ich dieses Jahr am meisten gefahren bin, das war mein Plan für heute. Da meine Frau den Einkauf übernahm, konnte ich am Nachmittag eine Abschieds-2006-Tour fahren. Mit plus 4°Grad war es auch gar nicht so kalt. Natürlich kein Vergleich zu den Junifotos, die ich an gleicher Stelle gemacht habe. Guck hier + hier.
Es ist eigentlich mitten im Winter, doch die Wiesen sind grün und die Waldböden trocken, das Laub knistert noch immer. Letztes Jahr war es ganz anders. Da war Schneegestöber angesagt. Heute jedoch zog ich in der Auffahrt zum Irchelturm Stirnband und Jacke aus, damit ich nicht zu stark schwitze... Sie Singletrails nach vorne zur Hochwacht sind staubtrocken und superschnell fahrbar, das macht richtig Spass! An der Hochwacht angekommen entscheide ich mich für den schweren, steilen Downhill nach Teufen runter. Die Bedingungen waren wirklich ideal. Also Sattel runter und mutig runterfahren. Das klappt perfekt! Cool!
Dann an der Tössegg vorbei und via Tössriederen auf den Rhinsberg hoch. Von der Ruine auf dieser Hochwacht fahre ich die Trails in Richtung Wagenbreche, alles super im "Flow". Mittleres Kettenblatt, hinten auch mittig. Locker treten, etwas hinten sitzend, das Vorderrad über Wurzeln heben, links, rechts, eine Kuppe, kurz aus dem Sattel gehen und weiter... das ist es einfach! Dann entdecke ich plötzlich rechts abgehend einen mir noch nicht bekannten Fusspfad. o.k. bremsen, wenden, und austesten. Und ja, das ist eine gute Alternative bei tiefen Bodenverhältnissen. Da werde ich bestimmt wiedereinmal entlang fahren.
Danach fahre ich in Richtung Eschenmosen und entscheide dort, die Tour heute nicht länger auszudehnen. Deshalb nehme ich den direkten Wanderweg runter nach Embrach und rolle locker heim. Schön war's! Der Tacho sagt: 36 km., 2:16 Std., 860 Hm.
Mittwoch, 27. Dezember 2006
Hat jemand ein Jubelbild?
Heute habe ich die 8'000 Velokilometer voll gemacht!
Unglaublich! Was soll ich dazu nur sagen... Letztes Jahr jubelte ich bei 6'000 und dachte, dass ich das kaum mehr überbieten kann oder will. Und nun... von da aus gesehen ist das im Jahr 2006 ein Drittel mehr.
Wirklich unglaublich!
Also: wer ein Bild einer coolen Siegerpose auf der Festplatte findet, soll mir das doch bitte zusenden an beat[at]bbbeat.ch ... so für ein Beitrag zu Sylvester oder jubeln und feiern.
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Der Tacho sagt: 32 km., 1:32 Std., 400 Hm
Samstag, 23. Dezember 2006
schöne Wintertour vor dem Festessen
Heute morgen waren wir -wie tausende andere auch- unterwegs um Lebensmittel für die nächsten vier Tage einzukaufen. OOOMMM - ruhig bleiben... lächeln... ![]()
Da fand ich es natürlich Spitze, dass Jürg anrief und fragte, ob ich am Nachmittag mit ihm eine Runde biken komme. Na klar! Glücklicherweise war auch meine Frau damit einverstanden und so legten wir gegen halb zwei Uhr los. Die Sonne schien und wäre es etwas wärmer gewesen, hätte man locker von einem Herbsttag sprechen können. Trockener Boden, knisterndes Laub, wenig ander Leute, einfach herrlich. So konnten wir das Zürcher Unterland gemütlich durchkämmen und uns dabei noch etwas unterhalten. Irgendwann hatten wir aber dann doch so kalte Füsse, dass ein Kaffeehalt angesagt war. Wir wählten die Imbissbude an der Landepiste Nord des Zürcher Flughafens. Ein Stück Kuchen, dazu ein Kaffee oder Punsch. Genau richtig. Zuhause angekommen kurz unter die Dusche hechten, danach das Notebook zücken und diesen Blogeintrag schreiben. In ein paar Minuten kommen Freunde und ein erstes Festessen steht an. Wunderbar. Welch ein Leben wurde mir da beschert. Danke.
Der Tacho sagt: 44 km., 2:32 Std., 870 Hm
Freitag, 22. Dezember 2006
Veloendspurt 2006
Montag, 18. Dezember 2006
Bodenprobe
Heute morgen schwang ich mich bei Temperaturen knapp unter Null aufs Bike und nahm die 45 Minuten Arbeitsweg unter die Stollen. Im Tal lag dichter Nebel, doch die 130 Höhenmeter auf den Hügel meines Weges reichten um über den Nebel zu kommen und einen herrlichen Sternenhimmel zu erblicken, welcher im Osten bereits leicht rot gefärbt den kommenden Tag ankündigte. Es war kalt, der Atem war gut sichtbar und ich überlegte gar nicht so viel, als ich auf die Asphaltstrasse einbog. Es folgte ein 90°Grad-Knick und ehe ich ich mich versah, rutschte ich gleichzeitig mit beiden Rädern weg und konnte nichts mehr gegen den kommenden Sturz tun. Es war derart eisig, dass ich auch beim aufstehen Mühe hatte, sicher zu stehen und das Bike wieder aufzustellen. Wie nennen das die Meteorologen? "Überfrierende Nässe". Das Regenwasser von gestern ist in den Spurrillen der Strasse festgefroren und deshalb hatte ich keine Chance.
Zum Glück ist man im Winter dick eingepackt und verletzt sich deshalb nicht so leicht, dennoch spürte ich warmes Blut an Knie und Ellenbogen. Nur nicht nachsehen! Aufsteigen und weiterfahren! Autsch, das atmen fällt schwer. Ich habe mir beim Sturz wiedereinmal den Ellenbogen in die Rippen gedrückt und deshalb schmerzte der Brustkorb bei jedem tiefen Atemzug. Mist! Jetzt bin ich das ganze Jahr ohne nennenswerte Stürze über die Runden gekommen und nun haut's mich doch noch richtig hin. Wie immer in solchen Situationen denke ich: "Das wäre nicht nötig gewesen".
Im Geschäft angekommen stand ich unter die Dusche und bilanzierte den Schaden. So schlimm war es nun doch nicht. Zwei Schürfwunden am Knie, eine an der Hüfte, eine am Ellenbogen und eine am kleinen Finger. Dazu noch die schmerzenden Rippen. Glücklicherweise bin ich ein guter Selbstheiler (wenn man das so sagen kann). Am Morgen störte beim Sitzen das Knie in der Jeans noch etwas, doch sobald die Wunde abtrocknete wurde es besser. Jetzt, 15 Stunden nach der Bodenprobe, stören mich die schmerzenden Rippen noch am meisten. Die Schürfungen sind nur marginal und werden wohl in einer Woche schon verheilt sein. Erfahrungsgemäss brauchen Rippen etwas länger... aber auf alle Fälle ist glücklicherweise nichts Ernsthaftes passiert. Die andersgelagerten Bewegungen des morgigen Squashabends werden mir guttun.
Samstag, 16. Dezember 2006
Knecht der Statistik
Der Wetterbericht war gut und die Temperaturen über Null. In den Tälern lag noch Nebel, doch schon über 500 m.ü.M. war es sonnig. Mein Ziel für heute war mindestens 54 Kilometer zu fahren, damit ich mich der 8'000er Grenze auf unter 200 Kilometer annähere.
Schade, doch Jürg kann sich nur morgen Sonntag Zeit zum biken freimachen, also bin ich gegen ein Uhr Mittag alleine losgefahren. Ich wusste, dass die Tour zur Lägern-Hochwacht etwas über 50 Kilometer bringt, und deshalb war schnell klar, wohin ich heute fahre. Ich wollte aber so viel Sonne wie möglich tanken und deshalb hiess es, soviele Hügel mitnehmen wie möglich. Das brachte natürlich Höhenmeter mit sich und entsprechend müde bin ich nun. Schön war's. Der Tacho sagt: 60 km., 3:28 Std., 1'150Hm
Freitag, 15. Dezember 2006
kalt...
Heute Morgen war es deutlich unter Null und dichter Nebel lag über dem Flachland. Erschwerte Bedingungen also. Zudem musste ich noch etwas früher unterwegs sein, damit ich um halb acht Uhr im Büro war um das erwähnte Telefonat mit der potentiellen Inlinscaterin führen zu können. Wir tauschten ein paar Grundinformationen zum Gigathlon aus und haben uns -meiner Ansicht nach- gleich gut verstanden. Es war ein sehr angenehmens und erfrischendes Gespräch. Wir einigten uns darauf, im neuen Jahr ein Treffen zu vereinbaren, wo sich alle bisherigen Teamteilnehmer mit ihr treffen, damit sie uns in natura kennenlernen kann und alle ein Gefühl dafür kriegen, ob wir diese Woche gemeinsam bestreiten könnten. Bisher habe ich ein gutes Gefühl.
Abends, nach Feierabend war es dann noch nebliger und noch kälter. Trotzdem entschied ich mich für einen erweiterten Heimweg. Etwas Grundlagentraining und ein paar zusätzliche Kilometer konnten nicht schaden. Doch der Nebel war einfach zu heftig. Ab etwa Tempo 20km/h kam regelmässig ein mulmiges Gefühl auf. Die Sicht war so schlecht, dass ich befürchtete, bei einem stehenden Hindernis nicht rechtzeitig reagieren zu können. Also dann lieber nicht zu lange, nicht zu weit. Morgen ist ja auch noch ein Tag und da kann ich dann bei Tageslicht biken. Als ich zuhause angekommen bin stellte ich fest, dass der feuchte Nebel vorne an der Jacke, am Reissverschluss und an den Armabschlüssen festgefroren war. Ja, es war wirklich kalt. Der Tacho sagt: 43 km., 2:00 Std., 400 Hm.