Montag, 9. März 2009
Mittwoch, 4. März 2009
noch kurz gebloggt
Heute war wieder Squashabend mit anschliessendem Essen und quatschen. Leider bieten die derzeitige Finanz- und Wirtschaftslage sowie die diesbezüglich unverständliche, weil nicht erkennbare, Schweizer Politik vorwiegend negativ behafteten Gesprächsstoff. Da hilft nur, etwas über kommende Ferien, runde Geburtstage und was man da so alles anstellen könnte zu plaudern. Das hilft wirklich. Das Leben ist auch sehr stark das, worauf wir uns fokussieren.
Und nun ändert sich mein Fokus wieder hin zu Freizeit und zu Vitaltrainerausbildung. Der Wetterbericht für morgen ist...
Prognosen bis Donnerstagabend
In der Nacht verbreitet Regen. Schneefallgrenze allmählich bis ins Mittelland sinkend. Auffrischender West- bis Nordwestwind. Der ganzen Tag trüb und regnerisch. Schnee oberhalb rund 400 bis 600 Metern. Tiefstwerte um +1, Höchstwerte bei 4 Grad.
...na ja, das wird wohl eher ein Tag zum lernen als zum biken. Auch gut. Ich freue mich.
Mittwoch, 28. Januar 2009
Vorbereitung
Nach dem heutigen Squashabend habe ich mich noch an den PC gesetzt und mir eine Biketour für morgen Donnerstag ausgesucht, fürs GPS zusammengeklickt und aufs Gerät übertragen. Ich will etwas in die Berge, über den Nebel. Ich will Sonne und Schnee sehen. Deshalb überlegte ich ziemlich lange, wo ich eine schöne Strassentour machen kann, ohne dabei auf viel Strassenverkehr zu treffen.
Da freue ich mich nun drauf und werde bestimmt ein paar schöne Bilder mitbringen.
Dienstag, 27. Januar 2009
heute
Eigentlich habe ich mich heute furchtbar aufgeregt. Und zwar wegen der UBS-!!!-6-Milliarden-Schulden-beim-Steuerzahler-machen-und-locker-2-Milliarden-Bonus-auszahlen Geschichte. Das gibt es doch einfach nicht! 2'000'000'000 Franken dividiert durch 80'000 Mitarbeiter = 25'000 Franken Bonus pro Kopf! Im Schnitt! Für Mitarbeiter einer Firma, die so gut gearbeitet haben, dass sie dutzende von Milliarden verloren haben. Da verteilen die Chefs Geld, das sie gar nicht haben!
Das ist einfach Unglaublich! Und unsere Politiker nicken das alles noch ab! Wo sind wir denn hier? In Seldwila? Und ich gehöre zu den Schildbürgern, die das auch noch bezahlen? 2'000'000'000 Franken dividiert durch 7'000'000 Einwohner der Schweiz macht 285 Franken pro Kopf! Pro effektivem Steuerzahler wird das wohl gegen 1'000 Franken betragen! Als Bonus für notleidende Bankangestellte... Das ist DIEBSTAHL, gemeiner Raub! Und alles ganz legal! Das ist wirklich unglaublich! wo wird das noch hinführen?
Anyway. Ich habe mich ja nur "eigentlich" aufgeregt. ![]()
Denn so als Grundstimmung war ich heute doch recht positiv, war tagsüber gut motiviert und nun freue mich auf die Tage die da kommen. Wettermässig sieht es recht gut aus und für Freitag muss ich diesmal nicht sonderlich viel lernen. So kann ich also Pläne für den freien Donnerstag schmieden. Soll ich etwas in die Berge und eine Strassentour mit dem Bike fahren oder eine erste Schneeschuhwanderung unternehmen? Soll ich hier bleiben und eine lokale Bikerunde drehen? ... Möglichkeiten... schöne Möglichkeiten.
Freitag, 16. Januar 2009
sportiv
Heute morgen bin ich mit dem Bike zur Schule gefahren. Im Rahmen der Ausbildung zum Vitaltrainer stand heute ein ganzer Tag Kraftraumberatung in einem grossen Fitnesscenter auf dem Programm. Deshalb hatte ich den Rucksack vollgepackt mit Büchern, Kleider, Duschzeug, einem zweiten paar Schuhe, dazu noch Schreibzeug, zwei Schlösser fürs Velo, Handy, Schlüssel und Geld für mich. War schwierig, den Rucksack dann noch zu zu kriegen. ![]()
Im Laufe des Tages lernten wir fast alle Fitnessgeräte für Rücken, Bauch und Schultern kennen, konnten sie ausprobieren und lernten zudem, wie man diese fachgerecht instruiert. Das war für mich, als Nicht-Fitnessclub-Gänger, sehr interessant und natürlich habe ich mich auch gleich kräftig ins Zeug gelegt. Das isolierte Muskeltraining hat durchaus seinen Reiz. So gezielt einzelne Muskeln und Muskelgruppen zu spüren war mir schon lange nicht mehr möglich. Das habe ich geschätzt auch wenn ich jetzt schon spüre, wie ich morgen -vor allem am Bauch und am unteren Rücken- Muskelkater haben werde...
Abends bin ich dann die 40 Minuten Radfahren bis nach Hause entsprechend ruhig angegangen und genoss dabei die schöne Winterlandschaft und ein gutes Körpergefühl. Ja, der Tag hat Spass gemacht. Der Tacho sagt: 28 km., 1:20 Std., 200 Hm.
Dienstag, 13. Januar 2009
neue/alte Sucht?
Seit ich mit dem neuen PC Google-Earth in ungeahnter Geschwindigkeit kennengelernt habe, frisst mir dieses neue Spielzeug Zeit.... Gestern und auch heute Abend habe ich mir die Ligurische Mittelmeerküste angesehen und mir Mountainbike- wie auch Rennrad-Strecken im WWW zusammengesucht, angesehen und die Gegend ausspioniert. Das ist wirklich hammergut und sehr interessant! Und es macht natürlich Lust um Fahrrad zu fahren, wobei wir zum zweiten Suchtthema kommen.
Wie ich schon früher berichtete, macht mir Kälte mehr zu schaffen als in früheren Jahren. Damit meine ich, dass ich schneller friere und das kalte Gefühl als störender empfinde als auch schon. Und weil die Temperaturen nun schon seit Anfang Jahr dauernd unter Null Grad liegen, konnte ich mich bisher noch nicht dazu durchringen um mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Und so komme ich langsam auf Entzug... die übrigen sportlichen Aktivitäten können diese Entzugserscheinungen zwar etwas lindern, die Sehnsucht nach Radfahren, nach Mountainbiken bleibt... weshalb ich nun wieder zum oberen Thema, Google-Earth komme... so kann ich wenigstens etwas von Wärme, Sonne, Meer, kurzen Velohosen und herrlichen Singletrails träumen...
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Rückblick 2008
Heute ist Sylvester und weil ich schon in anderen Blogs Jahresrückblicke gelesen habe denke ich nun, dass ich das auch tun sollte. Mich mal hinsetzen und das Jahr 2008 Revue passieren zu lassen. Was war bemerkenswert und woran würde ich mich spärer gerne wieder erinnern wollen?
Was die gesamte Lebenssituation anbetrifft, so war die Kündigung meines 100%-Jobs gleich zu Jahresbeginn schon das wichtigste Ereignis. Per Ende April kündigte ich, um dann nur einen Monat später mit einem 60%-Pensum, beim gleichen Arbeitgeber, wieder neu zu starten. Anfänglich war ich skeptisch (weil ich ja eigentlich weg wollte), doch innert kurzer Zeit hat mir die neue Rolle zusehends mehr Spass gemacht. 60% Prozent, das heisst ich arbeite immer Montag bis Mittwoch, das ist schlicht genial. Drei Tage kann ich einen guten Job machen und mich auf meine Aufgaben konzentrieren wärend dieser Job mir die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten gibt, um die angefangene Ausbildung zum Vitaltrainer zu machen. Seit Ende Februar besuche ich nun diesen knapp 2-jährigen Kurs und Freitag ist jeweils Schultag. So bleibt mir der Donnerstag um mich auf die Schule vorzubereiten oder auch mal zusätzlich biken zu gehen. 2008 habe ich also berufliche Veränderungen angestossen, die im Jahr 2009 vertieft werden wollen. In ein paar Jahren würde ich gerne vollständig im Bereich Vitaltrainer, Personal Trainer für Senioren, arbeiten. Der Weg dahin ist noch lang und wird spannend bleiben.
Sportlich war 2008 ein eher schwaches Jahr. Schwach mehr in Bezug auf reine Zahlen, weniger in Bezug auf Erlebnisse. Nachdem ich 2007 noch über 7'000 Kilometer Velo gefahren bin, so waren es dieses Jahr nur noch etwas über 5'600 Kilometer. Das hat mehrere Gründe. So bin ich z.B. 2007 noch 42 Mal mit dem Bike zur Arbeit gefahren und 2008 nur noch 20 Mal, Das macht schon alleine einen Unterschied von 700 Kilometern. Dann fuhr ich dieses Jahr nur schlappe 300 Kilometer Rennrad, sonst alles mit Mountainbikes. Keine Frühlingsttrainingswoche in Riccione oder auf Mallorca und schon ist man da, wo ich heute bin. Bei 5'648 Kilometern auf denen ich 100'820 Höhenmeter überwunden habe. Besonders schöne Erlebnisse kommen mir spontan drei in den Sinn. Das Frühlingsweekend im Tessin, die Bikewoche in Grindelwald und die Hammertour entlang der Churfirsten. Natürlich gabs noch viel mehr schöne Touren. Ich erinnere mich da an "Top of Zürich Oberland", an tolle Tobel-Touren, an Pizol, an Palfies-Downhill, und, und, und. Es war ein gutes, weil unfrallfreies Jahr. Wenig Stürze und keine Verletzungen. Ja wirklich, ein schönes Bikejahr.
Und privat? Ja, auch da war 2008 ein gutes, schönes Jahr. Vielleicht eher eines von der ruhigeren Sorte, doch gerade in Zeiten wo man sich beruflich umorientiert ist es schon ganz schön, diese Stabilität zu wissen und sich aufgehoben zu fühlen. Das hielt mir den Rücken frei und dieses Fundament schätze ich doch sehr.
So, ich glaube das war's.
Nun lasse ich also los und sage "Danke 2008, für mich warst Du ein gutes Jahr."
Dienstag, 9. Dezember 2008
wie im Flug
Wer kennt das nicht? Die Zeit vergeht wie im Flug. Es gibt immer viele Gründe zu nennen, warum man so durch's Leben rast. carpe diem - nutze den Tag. Wie man das immer auch verstehen mag...
Gesternabend war ich Squash spielen und das hat richtig Spass gemacht. Wir waren alle gut motiviert und meine normalen Angewöhnungsschwierigkeiten zu Beginn der Squashsaison habe ich nun auch überwunden. Jetzt ist mein Geist wieder genügend wach um sich auf den kleinen schwarzen Ball zu konzentrieren und die Steuerung der richtigen Bewegungen zeitgerecht vorzunehmen. Nun kann ich mich körperlich wieder richtig auspowern. Nach 60 Minuten bin ich wirklich durchgeschwitzt und das T-Shirt klebt mir am Körper, doch im Kopf bin ich noch frisch. So macht es Spass. Natürlich könnte ich weniger hart schlagen und dafür taktisch cleverer spielen, vielleicht würde ich dann öfter gewinnen, doch darum geht es mir gar nicht. Ich will mehr spielen als gewinnen und ja,, ich will eine Stunde lang einfach voll draufhalten, den Ball so richtig weich klopfen und dadurch irgendwelche Agressionen (die ich mir meist nicht einmal bewusst bin) abbauen. Wo kann ich das sonst? Velofahren ist viel zu gleichförmig dafür. Um solche Pulsspitzen wie beim Squash zu erreichen, müsste ich ja einen Berg hochsprinten und auf die Idee bin ich bisher noch nicht gekommen.
Genau. Nächste Woche will ich wiedereinmal meine Pulsuhr mitnehmen und die Squshabend-Pulskurve aufzeichnen. Ich bin gespannt wie das aussieht, wenn ich es mit den Pulsdaten von vor 3 oder 4 Jahren vergleiche (die habe ich noch irgendwo auf der Festplatte).
A propos wie im Flug: Nun ist es auch schon wieder nach 23:00 Uhr und ich sollte mir noch eine Praxislektion in progressiver Muskelrelaxation (PMR) verpassen. Das ist Teil meiner Vitaltrainerausbildung und das sollten wir 3x die Woche tun. Bei 3x die Woche sollte man wohl spätestens an einem Dienstag damit beginnen. Das braucht auch noch 40 Minuten... na denn, ich fliege weiter...
Freitag, 28. November 2008
phh... Wochenende
Diese Woche war ziemlich stressig. Von Mittwoch auf Donnerstag arbeitete ich bis morgens um 04:00 Uhr. Dafür lag ich dann bis Mittags im Bett und musste deshalb das Donnerstagsbiken absagen, damit ich mich auf den heutigen Vortrag vorbereiten konnte. Der selbstgewählte Titel "Zen in der Kunst des Mountainbikens" verrät, dass man sich da schon gut vorbereiten muss, um nicht gleich bei der zweiten Frage antworten zu müssen: "Gute Frage. Das weiss ich nicht oder das habe ich mir leider noch nicht überlegt."
Als ich dann den Vortrag testete, brauchte ich fast 30 Minuten. Zielvorgabe war: 15 Minuten. Hmmm. Zu lang. Deutlich zu lang. Ich musste also kürzen und weglassen. Das brauchte dann nochmals zusätzlich Zeit. Beim zweiten versuch waren es noch 22 Minuten. Hmm... Immer noch zu lang. Na ja, muss ich halt schneller reden...
Kurz nach 10:00 Uhr war ich dann an der Reihe. Ich war (wie gewohnt) zu Beginn ziemlich nervös, begann zu schwitzen und musste meine Stimme kontrollieren. Zum Glück verschwand auch heute die Nervosität nach ein paar Minuten und der Vortrag verlief recht gut. Als ich zum Schluss auf die Uhr schaute waren knapp 20 Minuten um. Immer noch zu lang, doch nicht sehr viel. Das Feedback war dann ausgesprochen freundlich. Natürlich gibt es noch Dinge zu verbessern. Aber die wichtigen Punkte scheine ich richtig gemacht zu haben und diese Bestätigung tat mir natürlich gut.
Nun bin ich froh, diese Woche gemeistert zu haben. Bis zu Weihnachten sind es nur noch drei Wochen und bis dahin steht noch Vieles auf dem Program. Es wird also weiterhin anspruchsvoll.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Herbstfarben
Ich war lange mit Hausaufgaben beschäftigt, dann musste ich einkaufen und bis ich endlich auf's Bike kam, war es schon halb vier Uhr nachmittags. Der Hochnebel hat sich heute bei uns fast nicht verzogen. Noch immer war es mehr milchig als blau, doch mit etwa 18°Grad wirklich angenehm warm. Ich entschied mich für's KISH und eine Strassentour nach Winterthur, weil ich da noch etwas zu erledigen hatte.
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Wenn man durch die Wälder fährt und der Wind in die Bäume bläst, dann schneit es förmlich Blätter. Nun beginnt das Laub zu fallen. Die Farben verändern sich nun von sattem Grün in warme Rot- und Brauntöne. Orange, Ocker, starke, warme Farben, die später am Boden mit scharz und farblos den Zyklus beenden. Leider lassen sich solche Herbststimmungen nicht wirklich auf Fotos zeigen. Auf den Bildern wirkt es immer viel flacher und kontrastärmer. Es fehlt das warme Sonnenlicht, welches das Auge scheinbar anders wahrnimmt, als der Computer meiner Digitalcamera. Der Tacho sagt: 27 km., 1:26 Std., 420 Hm.