montäglich positiv
Mir ist eine positive Grundstimmung gegeben und meine bisherige Geistesbildung zielte auch in die Richtung zur Erreichung eines "gleichmütigen Geistes". Als ich heute Morgen vor der Eingangstüre der Firma stand suchte ich meinen Zutrittsbadge. Mist, zuhause vergessen. Was soll's. Ich rufe einen Arbeitsollegen an, der mich dann reinlässt (verbotenerweise). Jacke abklopfen, in alle Taschen greifen, wo ist mein Handy? Zuhause, im Bikerucksack. Sch.... ade! Ich musste also zum Haupteingang und mir einen Tagesbatch ausstellen lassen. Immerhin beruhigt das korrekte Vorgehen mein Gewissen etwas. ![]()
Dann der Arbeitstag... ärgerliche Punkte auf der Agenda... unangenehm... ich eigne mich schlecht für negative Kommunikation und sehe jedoch ein, dass sie geführt werden muss. Interner Knatsch über die Kontinente hinweg. Grossfirmenzeugs. Ich packte es an wie immer: zuerst drückte ich mich etwas herum, dann machte ich etwas anderes (was ich interessanterweise plötzlich für Dringender hielt) und dann, später, näherte ich mich doch noch der Aufgabe. Phu... und dann noch englisch... das ist heikel. Den Druck auf's amerikanische Mutterhaus erhöhen ist schon schwierig genug, dazu in sprachliche Fettnäpfchen treten muss ja auch nicht noch sein. Zum Schluss vereinbarte ich noch eine kurze Besprechung mit meinen Vorgesetzten um sie über mein Vorgehen zu informieren. Das wird morgen stattfinden. Klug gelöst. Abends dann den Badge wieder zurückgeben und ab nach Hause.
Da ich mich morgen Abend mit Jürg und Thomas zum biken verabredet habe, musste ich das Arrow mal wieder putzen und den Knarzgeräuschen nachgehen. Ich habe das Innenlager festgezogen und die Kurbelgarnitur vor dem Festschrauben neu gefettet. Auch die Steuerlager habe ich frisch gefettet. Dann noch der übliche Reinigungs- und Schmier-Kram. Mal sehen, ob das Rad morgen geräuschfrei fährt.