Freitag, 27. Juni 2008
Dienstag, 24. Juni 2008
Bikabend
Um 18:30 Uhr traf ich mich mit Jürg und Remi für eine sonnige Abendrunde. Wieder war es um die 30° Grad warm. Einfach herrlich!
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Wir fuhren zum Irchelturm hoch und kamen unterwegs an der neuen Waldhütte von Dättwil vorbei. Am 29. Mai habe ich schon einmal davon berichtet. Nun ist die Hütte fast fertig. Das ist ein wirklich beeindruckendes Bauwerk. Ich habe noch noch nie ein Blockhaus aus derart dicken Baumstämmen gesehen. Das ist schönes Handwerk (Kanadischer Blockhausstil). Bald wird es fertig sein und dann werde ich nocheinmal Fotos davon machen.
Wir fuhren unsere Irchel-Classic-Runde
. Die Trails waren trocken und schnell, die Luft warm, das Wetter perfekt, super! Wir gaben ziemlich Gas und die zwei Stunden Training machten richtig Spass. Wir belohnten uns mit einem feinen Nachtessen in einem nahegelegenen Restaurant. Der Tacho sagt: 37 km., 2:09 Std., 790 Hm.
Sonntag, 22. Juni 2008
Sonnnnnnnnntag
sonnig, 31° Grad, Sommer in der Schweiz!
Morgens waren wir zum brunchen im Zürcher Oberland eingeladen. Mit einem schicken Cabriolet wurden wir zu einem urchig-schmucken Landgasthof in der hügeligen Umgebung des Sitzbergs chauffiert. Wir erhielten den schönsten Tisch unter der Pergola und das reichhaltige Buffet war wirklich von bester Qualität. Es hatte alles, was man als Schweizer so zum Frühstück gerne sieht. Milchprodukte, Müesli, verschiedenste Brote, Käse und Fleisch in vielen Varianten. Säfte, Kaffee, alles hat gestimmt. Gemütliches Zusammensein, gutes Essen, anregende Gespräche, herrliches Wetter, echte Erholung. Das war ein höchst genussreicher Ausflug. Danke dafür.
Den Nachmittag verbrachten wir zuhause. Drinnen... Draussen war's uns irgendwie zu heiss.
Herrlich! Endlich Sommer!
Samstag, 21. Juni 2008
heisse Schnebelhorntour
Die Wetterbeschreibung muss heute einfach an erster Stelle stehen. Als ich um halb neun Uhr mit dem Auto zu Peter fuhr war es bereits sonnig und über 24° Grad warm. Es sollte noch gegen 30° Grad werden! Ein erster Hitzetag in unserer Region.
Peter musste noch mein Bike verarzteten und deshalb war ich etwas früher unterwegs als Jürg und Remi, welche später zu uns stiessen. Nach einer kurzen Besprechung entschieden wir uns, zuerst mit den Autos bis zum Bahnhof von Steg zu fahren und von da mit den Bikes zu starten. So um halb elf Uhr morgens ging's dann los.
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Ich speichere hier nun mal die aufgezeicnete Tour als Google Earth Datei ab. Man muss die Tour auf den eigenen Rechner downloaden, Google Earth starten und sich dann die Tour öffnen. Man kann ziemlich gut hineinzoomen und kann viele Details sehen.Coole Sache. Schnebelhorntour 21.06.2008.kml
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Eigentlich wollten wir eine etwas längere Tour fahren, doch das Wetter war wirklich ungewöhnlich heiss. Die vielen Singletrails und Anstiege raubten einem ziemlich die Kraft. Als wir im Restaurant Tierhag unseren Mittagshalt machten, war es schon nach zwei Uhr mittags. Wir strichen deshalb das Hörnli aus unserer Tourplanung und entschieden uns via Roten nach Steg zurück zu fahren. Auf den nachfolgenden Trails versuchten wir dann noch das eine oder andere gute Foto zu schiessen. Es gestaltet sich ziemlich schwierig ein Foto so hinzukriegen, dass die Steilheit des Geländes sichtbar wird.
Es war eine schöne, heisse und anstrengende Tour. Zeitweise hatte ich Mühe, aus dieser warmen Luft genügend Sauerstoff zu gewinnen. Mein Schweiss floss in Strömen und dementsprechend viel musste ich auch trinken. Im Kopf hatte ich zeitweise etwas Mühe und konnte mich nicht immer motivieren. Vor allem die pralle Sonne machte mir zu schaffen. Ich erinnerte mich wieder an den Hitzetag am Gigathlon, letztes Jahr. Trotzdem mag ich solche Sauna-Touren nach wie vor. Der Tacho sagt: 37 km., 3:23 Std., 1'330 Hm.
Mittwoch, 18. Juni 2008
grübeln
Als sportlicher Schweizer muss man derzeit wirklich ins Grübeln geraten.
- Die Schweizer Fussballnationalmannschaft scheidet an der Europameisterschaft im eigenen Land schon in der ersten Runde aus.
- Roger Federer verliert zum vierten Mal hintereinander das Finalspiel im ATP-Grand Slam Turnier von Paris in Roland Garros.
- Das Alinghi-Segelunternehmen verliert den Rechtsstreit bezüglich Bootsbau und wird wohl den nächsten Americas Cup auch mit einem Katamaran segeln müssen.
- vermutlich würden sich noch andere, knappe Niederlagen finden.
"Wir/Man" ist zwar gut, doch zum Sieg scheinbar nicht wirklich gut genug. O.K. So ist die Situation nun mal. Es gilt nun kurz nachzudenken, sich neu zu sortieren, Korrekturen anzubringen und dann weiter zu gehen. "Man" muss sich jetzt nochmals steigern können. Roger Federer hat das direkt nach Paris mit einem Sieg am ersten Rasenturnier des Jahres eindrucksvoll gezeigt. Super! Das ist der richtige Weg. Alinghi kriegt vielleicht zwei Jahre Zeit um zu lernen und die Fussballnationalmannschaft hat auch zwei Jahre, um sich nach Möglichkeit für die Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika zu qualifizieren.
----------- Schnitt ---------- ACHTUNG ---------- Esoterik-Zeugs ----------
wie oben, so unten - wie innen, so aussen
Alles was ich erlebe, was ich über meine Sinne wahrnehme, ist ein Spiegel meiner Selbst. Irgendwo in mir gibt es eine Entsprechung für einen Roger Federer, für ein Alinghi-Syndikat und für die Fussballnati... und wenn ich das alles bin, so heisst das als Konsequenz: Ich muss kurz nachdenken, mich neu sortieren, Korrekturen anbringen und dann weitergehen.
Seit drei Wochen arbeite ich nun wieder zu 60% Prozent. Mein neuer Wochenplan sieht nun so aus: Montag bis Mittwoch arbeiten, Donnerstag frei, Freitag Schule, Samstag Sport und Sonntag Familie. Noch habe ich mich nicht wirklich an den neuen Arbeitsrythmus (und die neue Aufgabe) gewöhnt, doch vom Kopf her finde ich diese Lösung recht gut.
Der "freie" Donnerstag ist noch ziemlich unstrukturiert. Bis jetzt ist es eine Kombination aus Yoga, Sport, lernen, lesen und faulenzen.
Das birgt noch Potential. -> und wenn ich mich also verbessern will, so begänne ich damit wohl am besten... an einem Donnerstag. Ah, so ein Zufall! Morgen ist doch genau Donnerstag... ![]()
Samstag, 14. Juni 2008
Palfris Tour
Um neun Uhr holte ich Peter ab und wir machten uns auf den Weg nach Sargans, zum Start der heutigen Tour. In Wetzikon machten wir einen kurzen Zwischenhalt, weil ich im Veloplus noch ein paar Teile kaufen wollte. Männer-Shopping.
Links sieht man die aufgezeichneten Daten der heutigen Palfris-Tour. Es war körperlich anspruchsvoll, denn die über 1'600 Höhenmeter sind selbst auf gutmütigen Asphaltstrassen eine ganze Menge Holz. Das Wetter war o.k. Zwar war es wolkig und oft bewölkt, doch es blieb zumindest die ganze Tour über trocken (zumindest von oben). Auf 1'700 M.ü.M. war es ziemlich kalt, vermutlich unter 10° Grad. Zum Glück hatte ich trockene Kleidung dabei, die ich beim Mittagshalt anziehen konnte. Das war auch nötig. Nach knapp 1'500 Höhenmeter bis zur Alp Palfris war ich völlig durchgeschwitzt.
Das Schöne am langen Bergauffahren ist, dass danach lange Downhills folgen!
. Wir kamen zuerst über triefend nasse Almwiesen und auch die Singletrails durch den Wald waren teils ziemlich matschig und rutschig. Es war teils knifflig und anspruchsvoll, eine echte Herausforderung. Wir meisterten alles ohne Sturz und mit viel Freude. Da waren auch unsere vollgefederten Bikes in ihrem Element.
. Ja, so macht biken sensationell Spass.
. Da musste man oft einfach lächeln... und konnte maximal geniessen.
Als wir wieder in Sargans einrollten, genehmigten wir uns in einem Caffee noch ein Stück Erdbeertorte, zusammen mit einem Kaffe. Schön war's. Gelohnt hat es sich.
Zuhause habe ich mir dann die Bilder angesehen und war vom Ergebnis positiv angetan. Heute gab es bestimmt über ein Dutzend sehr gute Bilder. Ein paar davon will ich hier zeigen:
Freitag, 13. Juni 2008
diese Woche
Am Dienstag bin ich erstmals wieder mit dem Bike zur Arbeit gefahren und auf dem Heimweg besuchte ich noch kurz meine Eltern.
Am Donnerstag bin ich abends mit Jürg noch eine schöne Trainingsrunde gefahren, bevor wir dann den Sonnenuntergang im Gartenrestaurant bei Speis und Trank erlebt haben.
Heute bin ich nun wieder mit dem KISH in die Schule nach Winterthur gefahren. Als ich abends wieder losfuhr, fielen erste Gewittertropfen doch ich fuhr in die entgegengesetzte Richtung und nach ein paar Kilometern war es bereits wieder trocken. Glück gehabt. Ich hätte wirklich keine Lust gehabt, schon wieder verregnet zu werden. Regenschutz hatte ich keinen dabei.
So sind nun unter der Woche 100 Trainingskilometer zusammen gekommen. Trotz des oft regnerischen Wetters. Das finde ich gut. Morgen möchte ich wiedereinmal die Palfris-Tour fahren. Und weil das alleine nur halb so viel Spass macht, habe ich mich mit Peter verabredet. Ich habe richtig Lust, endlich mal wieder eine längere Bergtour zu fahren. Der Wetterbericht ist nicht schlecht. Die Singletrails werden zwar nass sein, doch es sollte klappen.
Die gewählte Tour gefällt mir sehr gut, es wird nun insgesamt das vierte Mal sein, dass ich von Sargans da hochfahren werde. Letztes Jahr, am 22. Juli, war ich da mit Freunden biken und Morgen wird es bestimmt genau so gut. Ich freue mich. Hier noch ein Link zu der Tourenbeschreibung auf GPS-Tracks.com.
Mittwoch, 11. Juni 2008
König Fussball
Derzeit läuft das EM-Gruppenspiel Schweiz gegen Türkei. HOPP SCHWIZ!
Muss ich natürlich auch sehen. HOPP SCHWIZ!
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Update 22:45 Uhr, Resultat: Schweiz : Türkei 1 : 2
Schade! Wirklich schade! Das hat die Schweizer Nationalmannschaft so nicht verdient. Der Einsatz war gut, die Leistung stimmte, doch es fehlte halt wirklich ein Goalgetter, welcher die Tore dann auch macht. Die Türken haben den Sieg nicht gestohlen, sondern auch gut Fussball gespielt. Nur klar: Als Schweizer hätte ich natürlich lieber die Schweizer siegen sehen.
Na ja, wir Schweizer sind halt eher Mountainbiker als Fussballer! Im Cross Country Bereich sind die Schweizer Männer derzeit absolute Weltklasse. Da bin ich gespannt, was an der Olympiade in Peking drinliegt.
Dienstag, 10. Juni 2008
Übertretungsanzeige
303.1.b Überschreiten allgemeiner Höchstgeschwindigkeit innerorts um 6 - 10 km/h
- Geschwindigkeitsbegrenzung: 50 km/h
- Gemessene Geschwindigkeit: 63 km/h
- Nach Abzug Sicherheitsmarge (5 km/h): 58 km/h
- Geschwindigkeitsüberschreitung: 8 km/h
- macht 120 Franken, netto, innert 30 Tagen.
Das war auf der Heimfahrt von dieser Biketour am 24.05.2008
Bin ich nun ein Raser? Wenn die Polizei schon 63 km/h gemessen hat, zeigte der Tacho im Auto wohl eher 70 als nur 60. Das wäre dann schon deutlich zu schnell, das müsste man merken. Vor allem innerorts. Tja, ich habe es nicht gemerkt oder es ist mir einfach nicht mehr in Erinnerung. Weder sah ich irgendwo einen Blitz, noch kann ich mich erinneren, damals bewusst schnell gefahren zu sein.
Na ja, zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert... Ich werde die 120 Franken bezahlen, das Papier unter "ungeplante Ausgaben" ablegen und zukünftig den Tacho wieder etwas besser im Auge zu behalten.
Heute konnte mir das nicht passieren, denn heute war ich mit dem Bike unterwegs und damit schaffe ich es innerorts nur sehr, sehr selten auf über 50 km/h.
. Der Tacho sagt: 27 km., 1:13 Std., 350 Hm.
Sonntag, 8. Juni 2008
abgeledert
Nach der gestrigen Tour habe ich das INTENSE mit dem Gartenschlauch vorgereinigt und heute putzte ich es noch im Detail. Ein schönes Bike.
Mittags wollte ich dann das Tennis Finalspiel von Paris, zwischen Roger Federer und Raffael Nadal am Fernsehen ansehen. Das Wetter war zwar trocken und wieder ziemlich trüb, doch interessanterweise hellte es gegen drei Uhr Mittags, zu Beginn des Matches zusehends auf. Roger Federer startete schlecht, nein, Raffael Nadal spielte einfach sensationell gut. Die Sonne scheint ins Wohnzimmer. Ich sehe nicht gerne Spiele, wo Federer verliert. Zu Beginn des zweiten Satzes gibt er gleich wieder ein Aufschlagspiel ab. Das halte ich nicht aus. Ich kann nicht diesen schönen Spätnachmittag an mir vorbeiziehen lassen und ein Verlustspiel ansehen. Ich bin auch viel zu nervös. Federer spielt zwar solide, doch Nadal ist einfach besser, härter, genauer. Das kostet Nerven ohne Ende.
Kurzentschlossen knipse ich den Fernseher aus, ziehe Radklamotten an und will die Sonnenstrahlen noch nutzen. Was gibt es denn Schöneres, als mit einem geputzten und frisch gepflegten Rad eine kurze Runde zu drehen? Sollen die in Paris ohne mich spielen. Das kann ich abends noch am Fernseher sehen. Meine Zeit, mein Nachmittag, den konnte ich nicht nachholen. Den musste ich jetzt leben.
Gemütlich durchstreifte ich die Gegend und bei der alten, wasserbetriebenen Säge in Bassersdorf machte ich ein paar Fotos. Auf dem Weg nach Gerlisberg merkte ich dann, dass sich der Himmel schnell verdunkelte und erstes Donnergrollen ein kommendes Gewitter ankündigte. Und so fielen dann auch bald die ersten Tropfen. Heute hatte ich keine Regenkleider dabei und deshalb entschied ich mich bei einem Bauernhof unterzustehen und darauf zu warten, bis sich das Gewitter wieder verzieht.
Dieser Wetterumschwung wäre nicht wirklich nötig gewesen. Ich wartete bestimmt mehr als eine halbe Stunde, bis ich den Heimweg antreten konnte. Alles war nass, wie schon am Dienstag. Egal. Es war zum Glück nur nass und nicht kalt.
Zuhause habe ich das Bike noch kurz trockengewischt und bin dann wie ein begossener Pudel ins Haus getretten. Noch auf dem Weg unter die Dusche knipste ich kurz den Fernseher an und las im Teletext das Resultat: Federer : Nadal = 1:6, 3:6, 0:6 - Autsch! Da wurde heute Nachmittag noch wer gehörig abgeledert.