samstägliche Heimbikerunde
Wir trafen uns heute um 10:00 Uhr bei mir, zu Kaffee und Nussgipfel und um noch die Fotos vom letzten Wochenende auszutauschen. Nun sind über 400 Bilder von den vier Tagen zusammen! Phuu, bis man die alle sortiert und vor allem auf die besten 50-100 Bilder reduziert hat, wird es noch etwas dauern.
Wir wollten heute eine westliche Heimrunde mit dem Ziel des Bahnviadukt von Eglisau fahren. Nach dem gestrigen Regen wollten wir vorwiegend auf Forststrassen fahren um nicht zu dreckig zu werden. Es galt ganz einfach, ein paar Kilometer zu kurbeln und sich an ein paar Steigungen auszuschwitzen.
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Zielstrebig ging es vorwärts und schon bald standen wir direkt unter dem Bahnviadukt. Tja, zu Nahe dran um ein paar schöne Fotos zu schiessen, die auch die Grösse des Bauwerks anschaulich machen. Hmm... was tun? Ich lege mich mal unter Peters Bike und fotografiere nach oben in den Brückenbogen.... ![]()
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Danach fahren wir beim Kraftwerk Rheinsfelden die lange Treppe runter und von da nehmen wir bis nach Weiach den schönen Wanderweg am Rheinufer entlang. Der macht wirklich viel Spass, lässt sich flüssig fahren und schlängelt sich immer auf und ab, zwischen den Bäumen hindurch, dem Ufer entlang. Wirklich spitze. Wir sind dabei auf 2x 2 Wanderer gestossen, was aber völlig problemlos und freundlich verlief.
Nach Weiach fuhren wir hoch auf den Ämperg und von da weg, lockte uns eigentlich nur noch das Velobeizli in Höri, wo wir uns verpflegen wollten. Wir waren alle gut gelaunt und es wurde auch gleich ein ganzer Tisch für uns frei. Das Angebot war sehr einladend, die Sonne schien, alles perfekt.
Später fuhren wir gemütlich nach Hause, machen noch einen kurzen Abstecher zu meinen Eltern und genossen den schönen Mittag. Der Tacho sagt: 54 km., 3:05 Std., 930 Hm.

Das Ganze macht an richtig heissen Sommerabenden natürlich noch einiges mehr Spass, als an einem regnerischen Tag wie heute. Doch Wetter ist nur aussen. Innen funktioniert das treffen, sich austauschen und Nahe sein auch bei Regenwetter. und so ist 1. August immer irgendwie sonnig, warm und gut. Es gibt uns Gelegenheit, uns in unser soziales Netz, in unsere Art, unsere Gegend, unsere Heimat, unser Land einzubringen, oder bei Bedarf auch mal sich fallen zu lassen und zu erkennen, dass wir eingebettet sind. Wir sind nicht allein. Wir stehen immer in Zusammenhang mit der uns umgebenden Welt. Und das zu erkennen tut gut. Es beruhigt, macht gelassener und stärkt das Selbstverständnis und -vertrauen.