Dienstag, 13. Juni 2006
Montag, 12. Juni 2006
die Nacht der Nächte
herrlicher Arbeitsweg
Sonntag, 11. Juni 2006
Entspannung
Samstag, 10. Juni 2006
Testtour
Zugegeben, die Idee war etwas verwegen... ich wollte heute einen Test für den Marathon vom 18.06. fahren und zumindest nahe an die dann geforderten 88km und 2'100Hm herankommen. Doch der Tag begann schon nicht überzeugend... Meine Blutwerte waren lediglich um Nuancen besser als die vom vergangenen Dienstag. Der Arzt (und auch ich) hatten einen deutlicheren Schritt erwartet; irgendwie stagniert der Heilungsprozess... Nach dem Arzttermin kaufte ich auf dem Dorfmarkt frisches Brot und Früchte ein, fuhr nach Hause, weckte meine Frau und danach frühstückten wir gemütlich. Ich las noch ausführlich die Tageszeitung, lümmelte etwas herum und so gegen 13:30 war ich dann endlich bereit für meine Testtour.
Da das Wetter prächtig und der Waldboden nun endlich trocken war, konnte ich zur "extended Singletrailrunde" starten. Ich schätze, dass das so gegen 65km und 1'500Hm bringen wird. Kann wohl als Test durchgehen.
Ich ging bewusst nicht zu schnell zur Sache und versuchte meinen eigenen Rythmus zu finden (war ja nicht schwer, da ich alleine unterwegs war). Bei den Steigungen fühlte ich mich wieder irgendwie energielos und platt... das zerrte an meinen Nerven... irgendwie verflog die Motivation um noch ein paar Stunden durch die Gegend zu pedalen. Der Aufstieg zum Irchelturm lag heute in der prallen Sonne und die gemessenen 22° Grad fühlten sich noch deutlich wärmer/heisser an. Ich entschied, oben am Aussichtsturm eine Pause einzulegen und mich etwas zu verpflegen. Da wollte ich dann über den weiteren Tourenverlauf nachdenken. Auf dem Foto sieht man leider meinem Gesicht an, dass ich mich nicht sonderlich wohl gefühlt habe.... ich gönnte mir 20 Minuten... die Uhr zeigte 16:15 Uhr.... ich hatte keine grosse Lust mehr....
Also entschied ich mich genussmässig heimzurollen und den Anstiegen auszweichen... wenn's nicht sein soll, soll es halt nicht sein. Es hat keinen Sinn etwas erzwingen zu wollen und so musste ich mir halt auch sagen, dass wenn ich bis Ende der nächsten Woche nicht gesünder bin, ich auch nicht an den Schwarzwaldmarathon zu fahren brauche. Das bringt's dann einfach nicht. Ist ja nicht wirklich tragisch. Gesundheit geht vor. Als ich zuhause die Tachodaten abfrage, bin ich mit meiner Tour trotzdem zufrieden (es entspricht ziemlich genau der halben Marathondistanz). 44km, 2:59 Std., 1'040Hm
Freitag, 9. Juni 2006
na ja,
Heute war das Wetter ja wirklich herrlich und die morgendliche Bikefahrt war einfach ein Genuss. Um 7:00 Uhr schien die Sonne schon herrlich, die Luft war kühl und frisch, man konnte das frische geschnittene Gras und das erste Heu wunderbar riechen....
Abends überlegte ich, ob ich nach der Arbeit noch einen Abstecher in die Stadt zum Zürcher Bloggertreffen machen soll, da ich aber keine Beleuchtung dabei hatte und mich auch nicht sonderlich gut fühlte, beschloss ich heim zu fahren. Auf dem Weg dann wieder das gleiche Phänomen wie am letzten Montag. Plötzlich eine Schweissattacke, Übelkeit, Schwindel, unkontrolliert hoher Puls... Ich hielt an, setzte mich in eine Wiese und kramte eine Banane aus dem Rucksack... ich brauchte eine gute Viertelstunde, bis ich mich wieder halbwegs normal fühlte...
Super war, dass die Strassen praktisch verkehrsfrei waren, da wohl alle schon vor dem Fernseher sassen und sich das WM-Eröffnungsspiel Deutschland gegen Costa Rica ansahen.
Morgen vormittag muss ich nochmals zum Arzt und ich hoffe, dass ich danach genug fit bin um das schöne Wetter für eine Biketour zu nutzen. Der näher rückende Schwarzwald-Bikemarathon (18.06.) macht mir etwas zu schaffen... schade, die Vorbereitung hat bis auf diese Bauchspeicheldrüsenentzündung eigentlich gut gepasst... Der Tacho sagt: 32km. 1:37 Std., 380Hm
Donnerstag, 8. Juni 2006
dies und das...
Beruflich konnte ich heute die letzten Hürden vor der Projektumsetzung überwinden. Endlich.... und zum Glück... es wäre sehr happig gewesen, die Planung der über 20 internen und externen Projektmitarbeiter zu stoppen. In der Nacht vom kommenden Montag auf den Dienstag gilt es also ernst.
Abends machte ich mich daran, das Bike gründlich zu putzen. Das habe ich seit dem Elsassweekend vor mir her geschoben. Da ich morgen mit dem Bike zur Arbeit fahren will und Sonne pur angesagt ist, wollte ich das noch gemacht haben. Nun glänzt es wieder prächtig ![]()
Gesundheitlich geht es von Tag zu Tag etwas besser. Je länger der Tag, desto mehr Bauchschmerzen... und doch, täglich etwas weniger. Zumindest sinkt der Medikamenteneinsatz. Ich bin schon auf den Bluttest vom kommenden Samstag gespannt.
Mittwoch, 7. Juni 2006
schöne Feierabendrunde
Na ja, trocken war's definitv noch nicht. Vielerorts war der Waldboden so richtig klebrig und pampig und bald waren unsere Bikes um ein Kilo Dreck schwerer
(so muss es sein!). Zu Beginn der Steigung zur Hochwacht mussten wir noch kurz basteln, weil sich Jürgs Kette zwischen dem kleinen Kettenblatt und dem Tretlagergehäuse verklemmte, doch auch das kriegten wir in den Griff. Ich hatte meine Pulsuhr stets im Auge und deshalb war mir klar, dass ich berghoch die beiden Anderen ziehen lassen musste. Mein Puls lag etwa 7-10 Schläge über den normalen Werten, was mir doch deutlich machte, dass mein Körper auch noch mit etwas anderem beschäftigt ist.... trotzdem: ich fühlte mich erstaunlich gut und während dem radfahren spürte ich auch keine Bauchschmerzen. Es bessert wirklich!
Während des Downhills freute ich mich bereits auf die Früchtekuchen vom Restaurant Bergwerk, doch der leere Parkplatz dämpfte diese Vorfreude bereits deutlich... und tatsächlich hängt an der Eingangstüre ein Schild "Ferien bis 12.06.2006".... schade...
Wir verlegten deshalb unseren Imbiss nach Regensdorf in's "ewige Liechtli" einem skurilen Restaurant im Industriegebiet. Da es nun doch merklich kühler wurde, brachen wir bald auf um den Heimweg unter die Räder zu nehmen. Wir verabschiedeten uns von Thomas und fuhren noch per Bike bis Rümlang zu Jürgs Auto. Dann war's geschafft. Schön war's. Der Tacho sagt: 63km, 3:37 Std., 950Hm
Traum-Wetterbericht
Dienstag, 6. Juni 2006
erste Anzeichen einer Besserung
War heute wieder bei meinem (aus den Ferien zurückgekehrten) Hausarzt. Das heutige Blutbild wies deutlich bessere Werte auf, als das vom letzten Freitag. Auch wenn ich mich nicht viel besser fühlte, so baute mich der heutige Arztbesuch doch auf. Genau richtig auf das prognostizierte gute Wetter...
. Ich müsse etwas Geduld haben... kein Alkohol trinken, wenig Fett und am besten auch kein Fleisch essen... Bis eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vollständig abgeheilt ist, brauche es drei bis vier Wochen. Zwei Wochen habe ich nun hinter mir und die Blutwerte deuten nun ja auch auf eine Besserung hin. Stimmt mich also positiv. Ob ich ev. noch eine Magenspiegelung über mich ergehen lassen muss oder nicht, ist noch nicht entschieden. Da es sich um ein ernstzunehmendes Krankheitsbild handelt, muss man die Ursache herausfinden (auch wenn ich wieder gesunde).
Was das Radfahren anbelangt, habe ich explizit nachgefragt. Sport stellt kein Risiko dar. Ich muss einfach achtsam sein und berücksichtigen, dass ich einige Medikamente intus habe. Habe mich nun gleich morgen abend für eine Biketour verabredet. Ich nehme mir ernshaft vor, mich nicht zu überanstrengen.