Samstag, 18. November 2006
Sonntag, 5. November 2006
Kyburg Loop
Heute sind wir den Kyburg Loop aus der Singletrailmap Züri Oberland gefahren. Wir waren sechs Biker und das ist viel für uns, da wir keinem Club oder Bikertreff angehören. Nebst Jürg und Thomas kamen auch noch Gery, Remo und Pino. Remo natürlich mit seinem neuen ARROW Sirius. Morgens um 10:00 Uhr war es mit 3°Grad noch richtig kalt so freuten wir uns auf die erste Steigung in Richtung Rossberg und First.
Die Strecke war richtig schön, meist auf Wanderwegen oder Kiesstrassen, mit vielen tollen Singletrails. Bei einer Pause nach etwa halber Distanz sahen wir in der Karte, dass es nicht mehr weit ist bis zur Kyburg und obwohl die Tourenbeschreibung lediglich rund um die Kyburg führt, entschieden wir uns hoch zu fahren und einen Kaffe zu trinken und die kalten Füsse etwas aufzuwärmen. Wir betraten ein schönes Restaurant mit Tisch direkt am geheizten Kachelofen. Super. Ein Stück Apfelstrudel mit Vanillesauce und dazu einen Kaffee Lutz, uns ging es wiedereinmal richtig gut!
Danach folgte eine Superabfahrt nach Sennhof und von da weg auf den Eschenberg. Obwohl wir die Karte genau studierten, verpassten wir das letzte Wanderwegstück runter nach Winterthur. Nicht so schlimm. Von da weg verliessen wir terra incognita und kamen zu den Neuburg-, Beerenberg- und Multbergtrails, die wir gut kennen.
![]()
![]()
![]()
Auf dem Multberg stellte ich dann hinten einen schleichenden Plattfuss fest und bei diesem Halt war dann auch Zeit um doch noch ein paar Fotos zu machen. Danke Thomas. Man sieht, wie ich tatkräftig bei der Reparatur unterstützt werde
. Zum Schluss dann noch die Steigung hoch nach Brütten und dann der Superdownhill runter zur BMX-Strecke. Es war wirklich Klasse. Das ganze rundete Thomas ab mit einer Einladung zu sich nach Hause zu Kaffee und Kuchen. Nochmals: Danke! Auch an Daniela, die Frau von Thomas, die uns bestens versorgt hat. Nach der wamren Dusche nun noch etwas bloggen und surfen, danach lecker abendessen. Herz, was willst Du mehr? Der Tacho sagt: 44km., 3:09 Std., 1'150 Hm
Mittwoch, 11. Oktober 2006
kann mich fast nicht satt sehen...
Montag, 4. September 2006
Fotos von der Many Hill Show 2006
Sonntag, 3. September 2006
Many Hill Show, kurze Strecke
Der Wecker klingelte um 06:00 Uhr nur ein einziges Mal und ich war gleich hell wach. Aufstehen und ein kräftiges Birchermüesli machen und essen. Morgentoilette und dann direkt in die Bikekleider und los. (ich war viel zu früh). Nervös. Ich parke das Auto auf dem Firmenparklatz und fahre die kurze Strecke zu Cycle Shark mit dem Bike. Am Startort treffen nach und nach Biker ein und auch Thomas kommt zur Zeit. Für sympatische zehn Schweizerfranken erhält man eine zip-Tasche mit allem, was man braucht. Die Fahrkarte, die jeweils abgestempelt werden muss, das Frageblatt auf welches die Antworten einzutragen sind, einen Bleistift, eine Wegbeschreibung und die Not-Telefonnummer.
Um 08:31 Uhr stempelten wir ein erstes Mal unser Ticket und "das Rennen", die Schnitzeljagt, konnte beginnen. Zum Züriberg hochgefahren sind wir natürlich viel zu schnell. Bei der ersten Frage am Waldhüsli war ich schon richtig nass und der Puls lag meist jenseits 160. Der Preis dafür, dass wir einer Gruppe Wegkundiger anhängen wollten. Wenn man in dieser verzweigungsreichen Gegend dauernd nach Wanderwegtafeln mit dem richtigen Text suchen muss, geht der ganze Fahrfluss verloren und es kostet noch zusätzlich Kraft. Die Strecke war wirklich super, das Wetter fast perfekt. Es war stark bewölkt und doch deutlich über 20°Grad warm. Bis zum Pfannenstiel, dem letzten Berg auf der rechten Zürichseeseite, hatten wir gut Druck auf dem Pedal und ich sehnte mich schon auf die Fähre und die Essenspause. Die Abfahrt nach Meilen war schön, leider verpassten wir den Einstieg des Singletrails in das Meilenertobel. Egal. Am Bahnhof Meilen stempelten wir unsere Karten für die ungewertete Zeit der Fährenüberfahrt nach Horgen. Geschafft, vorerst.
Bei der Fährstation Horgen kauften wir Sandwiches und etwas zu trinken und setzten uns erst mal hin. Zum Glück wussten wir da noch nicht so genau, was uns dann noch so erwartet. Als wir am Bahnhof wieder einstempeln steht in der Tourenbeschreibung ganz klar: Wanderweg nach Horgenberg, Sihlbrugg. Also los. Nach zwei, drei Kurven zweigt der Wanderweg nach links ab und dann steht man förmlich vor einer Asphaltwand. Es ist sofort klar, dass es so steil ist, dass man überhaupt froh sein muss, im kleinsten Gang hochzukurbeln und nicht abzusteigen. Und das Übel: es sah nicht nach einer kurzen Rampe aus. Es war eine lange, sehr harte Rampe! Geschätzte 100 Höhenmeter. Dann die Strasse runter zur Station Sihlwald, Ticket stempeln und weiter in Richtung Albishorn. Nun folgen 420 Höhenmeter auf 4 Kilometer. Der Wanderweg geht gnadenlos berghoch und der steinige Untergrund verlangt eine gute Linienwahl. Hier zieht es einem alle Körner aus dem Körper. Ich musste zwei Mal absteigen und hochschieben. Das war mir zeitweise einfach zu heftig. Beim Bergrestaurant Albishorn machten wir kurz Pause. Ich bin klatschnass. Hier musste eine Frage beantwortet werden und Thomas wollte noch kurz etwas essen. Gelegenheit, etwas zu verschnaufen. Nun folgen bis zum Üetliberg noch etwa 15 Kilometer auf und ab. 50Hm bergauf, dann wieder runter, wieder hoch und runter.... Die Beine schmerzen. Wir beide müssen nun beissen um mit Anstand ins Ziel zu kommen. Um 13:42 Uhr stempeln wir bei der Bahnstation Uto Kulm aus. Wir sind platt. Nun ein Kaffee und ein Nussgipfel!
Eine halbe Stunde später machten wir uns auf den Rückweg zu Cycle Shark um unsere Fragebögen und Tickets wieder abzugeben. Der Biketrail vom Üetliberg zum Spital Triemli runter ist mittlerweile supercool ausgebaut. Mit vielen sehr hohen Anliegern und nun teilweise auch mit Spüngen (die ich aber alle umfahren habe). Wirklich Klasse! Dann quer durch die Stadt und wieder hoch auf den Milchbuck zu Cycle Shark. Wir rollen auf den Parkplatz und Pete stellt gerade den Grill auf. Wunderbar. Mit ein paar anderen Bikern grillen wir Würste, trinken afri-cola und reden über das Tagesgeschehen....
Es war ein gelungener, zufriedener Anlass. Schön! Kann man fürs nächste Jahr speichern. Der Tacho sagt: 71km, 5:02Std., 1'850Hm
Sonntag, 6. August 2006
wieder daheim
Bin wohlbehalten von der Alpenüberquerung zurück gekehrt. Hier nur mal ein erstes Bild, kurz vor der "Zieleinfahrt" in Riva am Gardasee. Es gibt viel zu erzählen und viele Bilder und Eindrücke zu sortieren. Vorab nur ein paar kurze Stichworte. In den nächsten Tagen dann mehr.
6 Tage Sonnencreme, 4 Tage schön, 2 Tage Regen, kleine Gruppe, fantastische Touren in grosser Höhe, Traum-Trails, kein Sturz, kein nennenswerter Defekt, sich überwinden, Aussicht, Ruhe, englisch, gut essen, nette Gespräche, abschalten, zufrieden, sich spüren.
Samstag, 1. Juli 2006
Biketour auf den Pizol
Pünktlich um 07:30 Uhr klopfte Jürg an die Tür. Er hatte bereits Remy abgeholt und wir mussten nur kurz mein Bike auf den Heckträger festbinden, Rucksack, Helm und Bikeschuhe einladen und dann machten wir uns auf den Weg zum Startort Bad Ragaz. Um etwa 09:15 Uhr konnten wir von da zur Tour starten.
Wie das Höhenprofil zeigt, ging es gleich heftigst los. Schon nach dem letzten Haus von Bad Ragaz gings auf einer stark ausgewaschenen Schotterstrasse mit 10-15% Steigung los.... Da hilft nur: kleinster Gang einlegen, ruhig treten und gleichmässig atmen....
Danach folgt eine kurze Abfahrt und dann startet der lange Aufstieg zur Pizolhütte. Es liegen ca. 1'300 Höhenmeter an einem Stück vor einem und zum Glück erfolgt die Auffahrt fast vollständig auf einem kleinen Asphaltsträsschen. Trotzdem, das sind für uns etwa 2 1/2 Stunden Bergfahrt. Kurz nach der Alp Obersäss ist Schluss mit fahren und man beginnt zu schieben und schon bald auch zu tragen. Die Tragestrecke erkennt man an dem fast senkrechten Anstieg der Höhenkurve links vom höchsten Punkt. Dies sieht deshalb so aus, weil das Vorderrad nicht dreht und so die Fahrstrecke gleich Null ist und der Anstieg deshalb auf Null Metern Fahrstrecke erfolgt.
An der Pizolhütte angelangt mussten wir feststellen, dass sie geschlossen war und wir also nicht einkehren konnten.
Das war nicht wirklich schlimm, da wir beim Aufstieg regelmässige Verpflegungspausen gemacht haben und wir auch wissen, dass wir auf der Abfahrt noch an manchem Bergrestaurant vorbeikommen. Die ersten 300 Höhenmeter Downhill sind ziemlich ruppig und bieten viel Fahrspass. Das Highlight war dabei die Überquerung eines etwa 100m langen Schneefelds.
Bei der Seilbahnstation "Furt" kehrten wir dann in ein Restaurant ein und genehmigten uns eine Fleisch- und Käseplatte.
Danach hiess es 1'000 Höhenmeter vernichten. Leider war nichts mit Singletrails, doch die gemütliche Asphaltabfahrt war auch ganz nett. Schön war zu spüren, dass es immer wärmer wurde. Am höchsten Punkt zeigte mein Computer 16° Grad, unten im Tal war es dann gut 30° Grad warm.
Beim Auto angekommen, waren wir alle ziemlich platt aber zufrieden. Wir genehmigten uns noch kurz ein Eis, bevor wir wieder einpackten und den Heimweg antraten. Es hat sich wirklich gelohnt! Der Tacho sagt: 38km, 3:48 Std., 1'910 Hm.
PS: Habe 19 Fotos gemacht, welche ich demnächst als Fotoalbum hochlade.
