lustig

Freitag, 9. Oktober 2009

Montag, 5. Oktober 2009
Anna besucht ihre Freundin, die seit zwei Jahren als Trainerin in einer abulanten Rehabilitationsklinik im Appenzellerland arbeitet. Aufgrund einer Unpässlichkeit bittet diese nun Anna, ihre Lektion zu übernehmen.
Zielgruppe: 30-65 jährige Burnout-Patienten, welche die Rehabilitation abgeschlossen haben. Die Lektionen enthalten jeweils diverse Elemente aus Bewegung und Entspannung. Stellen Sie eine passende Lektion zusammen.
Das Planen und Durchführen dieser Lektion ist meine Prüfungsaufgabe im Bereich Bewegung und Entspannung der Ausbildung zum Vitaltrainer. Am 18.12. werde ich diese Lektion zeigen müssen. Als Letzter der 12 Kursteilnehmer, am allerletzten Schultag.
Vorher, am 27.11., steht die Prüfungsarbeit "Beratungsgespräch Ernährung" auf dem Programm. Da erhalten wir erst 30 Minuten vor der Praxisprüfung eine Fallbeschreibung.
Und noch vorher, am 20.11., präsentieren Marianne und ich unsere Gruppen-Diplomarbeit der Klasse und den Prüfungsexperten. Die Arbeit selbst müssen wir bis zum 30.10. schriftlich abgeben.
Es folgt nun also der Abschluss meiner knapp zweijährigen Ausbildung. Mir ist bewusst, dass ich noch ziemlich viel lernen muss, doch ich bin zuversichtlich. Das kriege ich hin.
Sonntag, 4. Oktober 2009
Ich fand die Ausstellung sehr spannend und auch bildend. Noch nie war Anatomie so sichtbar. Natürlich schauderte es mich ab und zu. Das waren alles einmal echte, lebende Menschen. Die Exponate sind keine Plastiknachbauten, sondern plasinierte Originale. Das ist natürlich kontrovers und die Frage "darf man das?" drängt sich schon manchmal auf. Da sind gewisse Exponate schon sehr auf Show ausgelegt und das weckte dann -zumindest in mir- schon mal ein etwas komisches Gefühl. Ich fragte mich dann schon, ob die Körperspender wirklich so enden wollten. Schwierig. Durch meinen Besuch legitimierte ich das Vorgehen ja schon ein ganzes Stück weit und ich verstecke mich auch etwas hinter der Formel der Freiwilligkeit. Wenn alle Menschen freiwillig dieser Prozedur und der Verwendung ihres Körpers als Kunstwerk zugestimmt haben, wieso auch nicht?
Nach der Ausstellung fühlte ich mich etwas nackt (hautlos, wie all die Figuren in der Ausstellung). Mir wurde bewusst, dass mir diese Ausstellung die Konstruktion, die Mechanik und die Nervensteuerung des menschlichen Körpers näher gebracht hat, doch ich spürte nie einen Funken Leben, ein Hauch von Seele. Nur nackte Biomechanik. Klar. Es hiess ja auch Körperwelten und nicht Lebenswelten...
Später besuchten wir Freunde, die gerade in ihr neu gebautes Einfamilienhaus eingezogen sind. Noch wirkt alles recht gross und ein paar Räume wirken noch etwas leer. Halt so, wie es kurz nach einem Umzug in grössere Verhältnisse halt aussieht. Das Haus ist sehr schön geworden und wir sind überzeugt, dass sie lange Freude daran haben werden. Wir sind auf der herrlich grossen Gartenterrasse gesessen und haben in die Herbstsonne geblinzelt. Schön war's.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Ich musste nun endlich die verschiedenen Teile unserer Diplom-/Gruppenarbeit in ein einziges Word-Dokument zusammenfügen und eine einheitliche Formatierung vornehmen. Natürlich braucht das viel Zeit, zumal ich ja auch noch teilweise Inhalte nachliefern musste. Das zog sich hin und draussen zog ein schöner Herbsttag am Fenster vorbei. Ja, das war ein ganz schön anstrengender Bürotag.
Abends besuchte ich dann noch eine Seniorenturnstunde von einer unserer Ausbildnerinnen um mal zu sehen, wie Sie eine solche Stunde gestaltet. Das fand ich dann noch ganz interessant. Ich habe mich nun also den ganzen Tag mit dem Thema Bewegung auseinander gesetzt, nur selbst bewegt habe ich mich kaum...
Dienstag, 29. September 2009
Heute Abend habe ich nun noch die zwei Beiträge zum letztem Wochenende geschrieben. Nun ist das auch erledigt. Dies konnte ich deshalb noch tun, weil wir mit unserer heutigen Gruppenarbeits-Projektsitzung zügig vorangekommen sind und ich so schon um etwa 21 Uhr zu Hause war. Schön so.
Montag, 28. September 2009
Das Wochenende war erst heute Morgen, kurz nach ein Uhr früh fertig, als ich das Auto vor die Garage fuhr. Ich brauchte für die Rückreise von München etwas über fünf Stunden. Ich stand über zwei Stunden auf deutschen Autobahnen im Stau... pfff...
Natürlich konnte ich dann auch nicht gleich einschlafen und es brauchte einige Zeit, bis sich mein Kopf auch im Bett befand und die surrenden Gedanken entdlich weniger und ruhiger wurden. Drum bin ich heute noch etwas müde und trotzdem musste ich abends dann an der Diplomarbeit schreiben, denn morgen Abend ist das nächste Treffen..... und deshalb bleibt einfach keine Zeit um zu bloggen. Trotzdem: Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben. Ich habe noch ein paar Bilder vom Wochenende in der Kamera und dazu werde ich dann noch die Beiträge schreiben. Doch nicht mehr jetzt und nicht mehr Heute.
Mittwoch, 23. September 2009
Die letzten Abende waren geprägt durch Arbeit an der Vitaltrainer-Diplomarbeit. Nun gilt es die Bausteine und Erfahrungen des letzten halben Jahres auszuwerten und zusammen zu tragen. Das gibt noch richtig viel zu tun. So werde ich wohl auch morgen dafür Zeit investieren.
PS: Das neue GPS ist schon unterwegs... ![]()
Mittwoch, 16. September 2009
Drei Tage Büroarbeit liegen nun wieder hinter mir. Es kommt Lern-Donnerstag und Schul-Freitag. Und dann: Bike-Samstag!
Nach den Sommerferien hat sich mein 60% Arbeitsalltag wieder festgesetzt und Biketouren am Donnerstag liegen nun nicht mehr drin. Bis Ende Oktober muss die Diplom-Gruppenarbeit für die Vitaltrainer-Ausbildung fertig sein, bis Ende November sind noch Schultermine und im Dezember folgen dann noch die letzten Prüfungen. Das gibt viel zu tun und füllt die Donnerstage vollständig aus. Auch deshalb, weil ich sonst unter der Woche kaum lerne. Da muss ich nun durch.
Nach dem psychischen Tief von letzter Woche habe ich mich wieder gefangen und interessanterweise hat mir mein 60%-Büroalltag dabei nicht unwesentlich geholfen. In 60% der Zeit etwas zu bewirken ist eine spannende Aufgabe. Und es beschützt mich vor den 40% Nonsens, den ein globaler Grosskonzerne intern produziert... da trotzdem Mehrwert zu erzeugen, ist eine Kunst. Zum Glück ist das jeweils nach drei Tagen vorbei. Mein Mittwochabend ist immer ein Freitagabend.
Abschluss Büro. Eingang Vitaltrainer. Die sieben Tage meiner Woche teilen sich auf in drei Tage arbeiten, zwei Tage Vitaltrainer-Ausbildung, ein Tag mountainbiken und einen Sonntag. Diesen Rhythmus mag ich.
Sonntag, 13. September 2009
Heute Nachmittag fuhren wir mit dem Auto an die Chilbi vom Zürcher Knabenschiessen. Mit Geduld und Glück fanden wir einen nahegelegenen Parkplatz uns stürzten uns ins Getümmel, Menschenmassen. Positive Stimmung. Schoko-Ananas, Cervelat mit Brot. Pfeile für ein Plüschtier werfen, Nidelzältli, kein Mut für Achterbahn. Ein schöner Mittag.
Ich hatte das Kish ins Auto geladen, so dass ich den Heimweg mit dem Velo fahren konnte. Karin fuhr das Auto nach Hause. Danke dafür. Ich habe diese Strassenkilometer richtig gebraucht. Die Beine drehen und an Steigungen tief durchatmen. Luft in den Kopf kriegen und auslüften, das tat gut. Und so machte ich noch ein paar Zusatzschleifen, der Abendsonne entgegen...
Vor ein paar Wochen habe ich Strassenreifen auf das Kish aufgezogen und die geräuschlose Fahrt auf Asphalt ist eine Offenbarung. Ein ganz neues Gefühl. Die relativ dicken Schwalbe Big Apple Reifen rollen super und dämpfen sehr angenehm. Ich habe übrigens eine starre Stahlgabel bestellt und will die Federgabel am Kish ausbauen. Dieses Velo rüste ich zusehens auf Strassenbetrieb um. Ich habe festgestellt, dass ich mit einem ungefederten Bike nicht mehr ins Gelände will und auf der Strasse oder auf Waldwegen brauche ich überhaupt keine Federung. Da reicht ein dicker, nicht zu hart gepumpter Reifen alleweil aus. Deshalb gehts in diese Richtung.
Sonntag, 6. September 2009
Später erledigte ich noch etwas Bürokram am PC, bevor wir dann am Nachmittag das Herbstfest in unserer Gemeinde besuchten. Schönstes Herbstwetter bei etwas über 20° Grad lud förmlich zum Flanieren an den verschiedenen Marktständen ein.
Nun muss ich meine Koffer packen, weil ich heute abend mit einem Arbeitskollegen nach Düsseldorf fliege, wo wir die ganze nächste Woche an einem technischen Training teilnehmen werden. Mal sehen, ob ich Zeit und Internetanschluss finde um ab und zu einen Blogeintrag zu schreiben. Falls nicht, wüsche ich schon jetzt Allen eine schöne Woche.