Montag, 2. April 2007
Montag, 19. März 2007
Besinnung
Obwohl's derzeit nicht in allen Dingen so richtig rund läuft und ich das Gefühl habe, dass sich etwas Sand im Getriebe befindet habe ich mich bewusst entschieden, ruhig zu bleiben. Darin liegt meine Stärke. In der Ruhe, der Stille, der Besinnung.
Klarerweise lassen sich solche Vorsätze nicht einfach so ruck zuck umsetzen, doch es hilft schon, wenn ich zwei, drei Mal pro Tag bewusst abschalte. Die Augen schliesse, die Wirbelsäule gerade halte und nur ruhig und gleichmässig zu atmen versuche. Beim Einatmen Energie tanken und beim Ausatmen schlechte Gedanken und Gefühle von mir stossen. Das habe ich heute immerhin zwei Mal gemacht und schon das hat mir gut getan. Es gibt eigentlich so Vieles, so Einfaches, was ich vor einiger Zeit im Yogaunterricht gelernt und schon damals als sehr positiv empfunden habe. Nur habe ich es in der Zwischenzeit wieder vergessen oder einfach beiseite gewischt, weil ich dachte, das ist nicht so wichtig. Doch nun, bei zunehmendem Stress merke ich, dass eben diese kleinen bewussten Pausen für mich sehr wichtig sind. Sonst entferne ich mich einfach zu sehr von meiner Mitte und genau das macht mir dann zu schaffen.
Mittwoch, 14. März 2007
days like this...
Es ist abends um halb neun Uhr, ich sitze am Esstisch, vor dem Notebook und könnte laut heraus schlafen. Drei lange Arbeitstage und ich hätte schon wieder Ferien nötig...
Eigentlich sollte ich jetzt sofort etwas dagegen tun. Eine nächtliche Mountainbikeausfahrt zum Beispiel, ein heisses Bad oder sonst etwas in der Richtung. Doch nein... ich bleibe lieber sitzen und jammere noch etwas... vermische die Müdigkeit mit etwas Selbstmitleid und Melancholie und mache Selbstheilung durch Schreibtherapie ![]()
Zu Ferienende und viel Arbeit kommt noch eine Katzengeschichte hinzu. Bei unserem Kater wurde letzte Woche ein bösartiger Hauttumor festgestellt und an diesem Montag musste er operiert werden. Eine traurige Geschichte. Eine rekonvaleszente Katze mit einer 20cm OP-Naht auf dem Rücken. Grossflächig rasiert, eingepackt in einen T-Shirtschlauch, damit er sich nicht wundlecken kann. Er ist noch sehr wacklig und von den Strapazen der Operation gezeichnet. Er tut mir unsagbar leid und natürlich wünschen wir uns, dass sich unser Tigi wieder gut erholt und die Tumorgeschichte damit auch abgeschlossen ist (obwohl man das natürlich nie weiss). Er tut mir sogar so leid, dass ich ihn nicht wie hier fotografiere, sondern ihm seine Würde erhalten will indem ich ihn nicht zeige, wenn es ihm so schlecht geht wie jetzt. Auch wenn ich es äusserlich nicht so zeige, so geht mir die Sache schon sehr nahe. Er ist erst fünf jährig. Unsere zweite Katze ist mit 19 Jahren eine Methusalemöse (oder wie das weiblich heisst). Da erwartet man eher eine derartige Erkrankung, weil man bei einer solch alten Katze ja eh mit allem rechnen muss... aber Tigi... wie auch immer: man kann ja gar nichts anderes tun als positiv zu bleiben und das Beste zu wünschen und hoffen.
Ich gehe vielleicht doch besser biken, oder baden, oder schlafen. Gute Nacht.
Dienstag, 13. März 2007
in der Mühle
Mittwoch, 28. Februar 2007
geschafft...
Ich hab's geschafft und ich bin geschafft... Heute war Präsentationstermin und deshalb arbeitete ich letzte Nacht bis um 02:30 Uhr. Dann war ich mit dem Ergebnis soweit zufrieden, dass ich heute mit einem guten Gefühl vor die Leute treten und ihnen meine ausgeheckte Strategie präsentieren konnte. Durch die grosse Anspannung der letzten Tage konnte ich natürlich wieder nicht gleich einschlafen und als der Wecker um 06:30 Uhr klingelte, fühlte ich mich müder als bevor ich zu Bett ging. Doch da hilft auch jammern nichts. Also aufstehen, duschen, rasieren und der übrige "mach-mich-schön-Klimbim", dann den Memorystick mit der Präsentation einpacken und ab ins Büro.
Wie immer war ich zu Beginn der Präsentation sehr nervös, hatte Herzklopfen und schwitzte leicht... ruhig Blut!... cool down... langsam und deutlich sprechen.... Blickkontakt mit den Teilnehmern wahren... so nach etwa 10 Minuten kriege ich dann jeweils die Kurve, werde ruhiger und zunehmend souveräner, nach einer halben Stunde fühle ich mich dann wohl und bin voll im Element. Engagement bezüglich dem Inhalt der Präsentation zeigen... 100% anwesend sein... Fragen stellen um die Aufmerksamkeit zu erhalten... alles klappt bestens.
Ich habe mit deutlich mehr Fragen, Einwänden und Widerstand gerechnet und das (aus meiner Sicht) magere Feedback welches ich erhielt, lässt folgende Schlüsse zu:
- Man ist mit dem Gehörten und Präsentierten einverstanden und teilt die Ansichten. (positives Commitment)
- Man denkt: "Ja, ja, mach Du mal... wir werden ja dann sehen, was herauskommt". (passiver Widerstand)
- Man ist dagegen, will sich jedoch nicht vor Allen outen und versucht dann später mit persönlichen Allianzen die Vorhaben zu stürzen (aktiver Widerstand).
Fazit: Ich habe das Gefühl, mein Möglichstes getan zu haben und offen und ehrlich einen -aus meiner Sicht praktikablen- Weg in die Zukunft aufgezeigt zu haben. Viel mehr konnte ich nicht tun. Das Feedback war nicht negativ, lässt jedoch keine verwertbaren Erkenntnisse zu. Demzufolge muss ich den eingeschlagenen Weg weitergehen und ein stillschweigendes Einverständnis voraussetzen. Wer motiviert ist und mitziehen will, den erkenne ich relativ schnell und die, die nicht wollen, gilt es (vermutlich) einzeln abzuholen und ihre Bedenken ernst zu nehmen. Wer nach den nächsten drei Monaten noch immer lieber abseits steht als mitzieht, sollte sich dann vielleicht überlegen, ob er/sie nicht einfacher wo anders glücklicher wird...
Die nächsten zwei Arbeitstage gilt es, wichtige Pendenzen noch vor den Ferien zu erledigen und dann die nötigen Stellvertreter zu informieren. Es werden nochmals zwei anstrengende Tage, doch danach habe ich ja FERIEN! Super! Ich kann's gebrauchen und denke auch, dass ich diese verdient habe.
Montag, 26. Februar 2007
angespannt
Noch kurz vor Mitternacht einen Blogeintrag schreiben und dann etwa eine Stunde weiterarbeiten. Das ist der Plan.
Danke für die Kommentare der letzten Tage, doch leider habe ich kaum Zeit um diese zu beantworten. Ich muss beruflich ran und das braucht mich im Moment absolut. (Das miese Wetter kommt mir echt entgegen).
Freitag, 23. Februar 2007
viel Arbeit
Gestern habe ich bis morgens um ein Uhr hier am Laptop gearbeitet und heute bin ich bis halb elf Uhr im Büro gesessen. Wie angekündigt muss ich nun zusätzlich Zeit aufwenden und so leiden halt andere Dinge. Ich wollte eigentlich mit dem Rennrad zum Bloggy Friday fahren und dort einen schönen Abend verbringen, doch auf dem Hinweg merkte ich, dass ich kein Schloss dabei hatte und das teure Rad lasse ich doch bestimmt nicht unabgeschlossen am Hauptbahnhof stehen.
Die Heimfahrt von Büro war angenehm ruhig und kühl. Ich fuhr ziemlich direkt nach Hause. Mit dem Erreichten war ich zufrieden. Der Tacho sagt: 28 km., 1:10 Std., 300 Hm.
Mittwoch, 21. Februar 2007
die Strategie ist
Auf diese Frage läuft derzeit alles hinaus. Beruflich, Sportlich und auch Privat. Na ja, das ganze dreidimensionale Leben halt.
Für Sport und Privat fällt die Antwort leicht. Sportlich ist mit dem Gigathlon der Höhepunkt klar gesetzt. Das bisherige Training war gut (dem Wetter sei Dank) und mit der Grundlagen-Trainingswoche Anfang März stimmt auch die Strategie.
Privat ist privat.
da brauche ich keine Strategie sondern ein offenens Herz, Liebe und Mitgefühl. ![]()
Nur beruflich bin ich leider überhaupt nicht da, wo ich ich mir vorgestellt hatte. (Aber das ist niemand, mit dem ich bisher gesprochen habe). Es braucht jetzt einfach mehr Einsatz und noch mehr Arbeit. Und da muss ich nun auch die neuen Mitarbeiter abholen, sie einbeziehen und auch von ihnen mehr Arbeit, mehr Leistung verlangen. Wir verdienen alle überdurchschnittlich gut und da darf man auch überdurchschnittlich gute Leistung erwarten. Also los! Und um das verständlich zu machen muss ich, als ihr Leader, nun eine Strategie vorlegen die aufzeigt, wie wir uns verbessern können. Was wir bis Ende 2007 erreichen wollen und wie wir das versuchen werden? Diese Strategie reift derzeit in meinem Kopf, doch es gibt noch keine Powerpoint-Präsentation dazu. Bis nächsten Mittwoch muss diese stehen. Das braucht noch Stunden...
schön, wenn man keine grösseren Probleme hat...
Dienstag, 20. Februar 2007
etwas abgekämpft
Arbeitsmässig habe ich es seit Jahresbeginn ja ziemlich streng und zeitweise habe ich dann abends etwas Mühe, abzuschalten. Ich gehe zwar müde zu Bett doch sobald ich liege, beginnen sich die Gedanken wieder um die Arbeit zu drehen. Was habe ich verpasst zu erledigen und was muss ich am kommenden Tag noch alles tun? Wie kann ich das eine oder andere Problemchen angehen und wie soll ich in bestimmten Situationen verhalten? So geht es hin und her. Interessanterweise stört mich das Ganze nicht sonderlich, denn schon oft bin ich dabei auf Lösungsansätze gekommen, die mir in der Hektik des Tages verborgen blieben. Das einzige Problem ist, dass sich dadurch meine Schlafzeit verkürzt und unausgeschlafen bin ich dann auch nicht so belastbar.
Sport ist diesbezüglich ein super Ausgleich. Erstens kann ich durch schwitzen geistigen Müll loswerden und zweitens ermüde ich so nicht nur geistig sondern auch körperlich, was mich dann wieder besser schlafen lässt. Und so sitze ich nun etwas abgekämpft vor dem PC. Geistig müde durch den anspruchsvollen Arbeitstag und körperlich müde durch die Stunde Power-Squash mit Jürg und Christian. Heute schlafe ich bestimmt gut...
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Dienstag, 13. Februar 2007
lernzeiten
Beruflich durchlaufe ich derzeit eine Lernphase. Ich lerne die neuen Mitarbeiter schrittweise kennen und dadurch auch viele ihrer Sorgen und Nöte. Und dabei erfahre ich nun, dass persönliche und zwischenmenschliche Differenzen oft schwerer wiegen, als berufliche, sachbezogene Unpässlichkeiten. Natürlich wusste ich, dass in diesem "Team" einiges im Argen liegt, doch dass ich auf so viele Aversionen und Antipathien treffe, erstaunt (und erschreckt) mich nun doch etwas...
Die Schwierigkeit liegt nun darin, wie ich damit umgehe. Und da bin ich mir noch nicht so sicher oder modern ausgedrückt: ich habe noch keine klare Strategie. Nur auf nüchtern und sachlich zu setzen wäre jetzt vermutlich genauso falsch, wie die einzelnen Gefühle über zu bewerten. Wir sind zwar alles emotionale Wesen, doch wir sind nicht in einer Gruppentherapie, sondern in einem Arbeitsumfeld wo Ziele und Leistungen im Vordergrund stehen. Es braucht also die richtige Mischung aus sachlich und emotional. Doch was ist die richtige Mischung? (Vermutlich ist sie für jeden verschieden). Das muss ich in den kommenden Wochen noch besser herausfinden.